Kadirli

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Kadirli
Wappen fehlt
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Kadirli (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Osmaniye
Koordinaten: 37° 22′ N, 36° 6′ OKoordinaten: 37° 22′ 11″ N, 36° 6′ 0″ O
Höhe: 95 m
Einwohner: 92.915[1] (2018)
Telefonvorwahl: (+90) 328
Postleitzahl: 80 750
Kfz-Kennzeichen: 80
Struktur und Verwaltung (Stand: 2019)
Gliederung: 20 Mahalle
Bürgermeister: Ömer Tarhan (MHP)
Website:
Landkreis Kadirli
Einwohner: 124.053[1] (2018)
Fläche: 1.021 km²
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner je km²
Kaymakam: Muhittin Pamuk
Website (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis

Kadirli ist eine Kreisstadt und Hauptort des gleichnamigen Landkreises in der türkischen Provinz Osmaniye.

Kadirli ist der größte Landkreis der Provinz Osmaniye und liegt im Westen der Provinz in der Çukurovaregion. Er grenzt an die Provinzen Adana und Kahramanmaraş. Rund drei Viertel der Bevölkerung des Landkreises leben in der Kreisstadt. Zum Landkreis gehören außer Kadirli noch 60 Dörfer (Köy, Mehrzahl Köyler), in denen durchschnittlich 519 Menschen leben. Die fünf größten Dörfe sind: Koçlu (1.008), Kızyusuflu (1.052), Aydınlar (1.235), Karakütük (1.282) und İlbistanlı (1.454).

In der römischen Antike und in byzantinischer Zeit hieß der Ort Flavius oder Flaviopolis, später war er als Kars-ı Zulkadriye oder kürzer Kars bekannt. Dieser Name taucht zum ersten Mal im 13. Jahrhundert auf. Eine andere Bezeichnung war Pazarköy oder Kars Pazarı.[2] Seit 1928 ist der heutige Name amtlich.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Alacami am östlichen Stadtrand auf einem Hügel ist eine im 15. Jahrhundert zu einer Moschee umgebaute frühbyzantinische Kirche und das älteste Gebäude der Stadt. Von der Ende des 5. oder Anfang des 6. Jahrhunderts erbauten Basilika blieben die Apsis und die Außenwände erhalten.[3]

Im Landkreis Kadirli liegt die späthethitische Fundstätte Karatepe-Arslantaş.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kadirli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkiye Nüfusu İl ve İlçelere Göre Nüfus Bilgileri (Nufusune.com), abgerufen am 23. April 2019
  2. Index Anatolicus
  3. Richard Bayliss: The Alacami in Kadirli: Transformations of a Sacred Monument. In: Anatolian Studies, Vol. 47, 1997, S. 57–87