Kalkhügel

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Osnabrücker Rad.svg
Kalkhügel
Stadtteil von Osnabrück
Karte:
Karte
Basisdaten
Fläche: 3,02 km²
Einwohner: 6.212 Stand: 31. Dezember 2014
Bevölkerungsdichte: 2.057 Einwohner/km²
Postleitzahl: 49080
Vorwahlen: 0541
Gliederung
Stadtteilnummer:

15

Kalkhügel ist ein Stadtteil von Osnabrück mit 6.212 Einwohnern (12/2014)[1], die sich auf 3,02 km² Fläche verteilen[2]. Benannt ist der Stadtteil nach einer 94 Meter hohen Anhöhe, die Teil des Osnabrücker Hügellands ist.

Lage, Gliederung und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtteil Kalkhügel liegt im Südwesten der Stadt Osnabrück. Im Uhrzeigersinn (von 12 Uhr ausgehend) grenzt Kalkhügel an die Osnabrücker Stadtteile Wüste, Innenstadt, Schölerberg, Nahne und Sutthausen. Hauptverkehrsachse ist die Sutthauser Straße, die von der Innenstadt nach Sutthausen bzw. zur A 30 führt. Der Ostteil des Stadtteils entlang der Sutthauser Straße ist größtenteils bebaut, während der westliche Teil aus Landwirtschaft, Waldflächen und Kleingartenanlagen besteht. Im Süden liegt das Gewerbegebiet Burenkamp.

Die Buslinien 51/52 fahren über die Magdalenenstraße und den Hauswörmannsweg, die 71/72 erschließen das Gebiet entlang der Sutthauser Straße.

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben Wohnbebauung beherbergt der Stadtteil Kalkhügel auch eine erhebliche Anzahl an Bildungs- und Dienstleistungseinrichtungen sowie Behörden und private Unternehmen. Viele davon haben sich im Zeitraum seit 2004 angesiedelt, als die Bundeswehr die General-Martini-Kaserne der Fernmeldetruppe am Hauswörmannsweg aufgab, die eine große Fläche im Osten des Stadtteils einnahm. Die ehemalige Kasernenfläche wurde anschließend teils mit Wohnhäusern bebaut, teils in ein Behördenzentrum umgewandelt.

Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirchen des Kalkhügels sind die kath. St.-Pius-Kirche am Knappsbrink und die ev.-freikirchliche Andreas-Gemeinde am Hauswörmannsweg. Die ev.-luth. Melanchthonkirche wurde 2015 aufgegeben und entwidmet, das denkmalgeschützte Gebäude aus den 1960er Jahren wird seitdem anderweitig genutzt. Mitglieder der evangelischen Südstadt-Kirchengemeinde, zu der die Kirche vor der Schließung gehörte, müssen seitdem auf die anderen Kirchen der Gemeinde, wie die Lutherkirche im Stadtteil Schölerberg ausweichen.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Osnabrück betreibt an der Gottlieb-Planck-Straße ein Schulzentrum bestehend aus dem Graf-Stauffenberg-Gymnasium und der Bertha-von-Suttner-Realschule. Am Knappsbrink sind die Grundschule Elisabeth-Siegel-Schule und das Abendgymnasium Sophie Scholl ansässig. Unter Trägerschaft des Landkreises gibt es die Berufsbildenden Schulen an der Brinkstraße sowie das Haus des Lernens der kreiseigenen Volkshochschule. Das Berufsbildungswerk Osnabrücker Land ist ein gemeinnütziger Verein, die evangelische Familien-Bildungsstätte ist in kirchlicher Trägerschaft.

Behörden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrere niedersächsische Landesbehörden haben einen Standort im Stadtteil Kalkhügel:

Soziales und Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die MÖWE gGmbH ist ein sozialer Betrieb am Hauswörmannsweg des SKM – Kath. Verein für soziale Dienste in Osnabrück e.V., der langzeitarbeitslosen Menschen Perspektiven bieten will. Durch die Heilpädagogische Hilfe Osnabrück (HHO) wird an der Johann-Domann-Straße ein Wohnheim für Menschen mit Handicap betrieben. Auch die Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz und Malteser Hilfsdienst haben Standorte auf dem ehemaligen Kasernengelände am Kalkhügel.

Ein Sportplatz an der Mercatorstraße wird u. a. durch den SV Rasensport DJK Osnabrück, kurz „Raspo“, genutzt. Der Unterwasserclub Osnabrück (UCO) hat ebenfalls sein Vereinsheim an der Mercatorstraße.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den größten und bekanntesten Unternehmen mit Sitz im Stadtteil gehören R&R Ice Cream Deutschland und Köster Bau.

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haubrock, O’Brien: Der Luftschutzstollen am Kalkhügel – Ein ehemaliger Luftschutzbunker in Osnabrück. ISBN 978-3-8448-1154-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kalkhügel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Osnabrück, -Statistik- Bevölkerung nach Stadtteilen 12/2014 (PDF-Datei)
  2. Stadt Osnabrück, -Statistik- Größe der Stadtteile und Statistische Bezirke 11/2011 (PDF-Datei)

Koordinaten: 52° 16′ N, 8° 3′ O