Pye

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Osnabrücker Rad.svg
Pye
Stadtteil von Osnabrück
Karte:
Karte
Basisdaten
Fläche: 7,51 km²
Einwohner: 3.053 Stand: 31. Dezember 2014
Bevölkerungsdichte: 407 Einwohner/km²
Postleitzahl: 49090
Vorwahlen: 0541

05407

Gliederung
Stadtteilnummer:

20

Pye (sprich: [ˈpʰiːə]) ist ein Stadtteil von Osnabrück mit 3.053 Einwohnern (12/2014)[1], die sich auf 7,51 km² Fläche verteilen[2]. Beliebt ist er bei seinen Bewohnern vor allem wegen seiner Lage als Stadtrandgebiet im Grünen bei gleichzeitig guter Verkehrsanbindung an die Stadt.

Der Haseschacht am Piesberg, jetzt Museum Industriekultur

Pye war bis 1972 ein Dorf im Landkreis Osnabrück. Es gehörte zum Kirchspiel St. Johann in Osnabrück und war überwiegend katholisch geprägt. Seine Wirtschaft war auf die Landwirtschaft ausgerichtet. Am 1. Juli 1972 wurde es ein Stadtteil von Osnabrück.[3] Seit 1978 bildet es ein eigenes Kirchspiel (St. Matthias).

In Pye liegt der Piesberg (Name wohl abgeleitet von „Pyes Berg“). Hier wurde noch im 19. und 20. Jahrhundert Kohle unter Tage abgebaut. Noch heute werden im Steinbruch am Piesberg Steine abgebaut. Daneben beherbergte bis Juni 2006 der Piesberg die größte Mülldeponie des Osnabrücker Landes. Am Piesberg befindet sich das Museum Industriekultur, das einen Überblick über die Geschichte des Bergbaus am Piesberg gibt.

In Pye gibt es eine Straße „Am Pyer Ding“. Dieser Name ist wohl an den alten germanischen Begriff Thing angelehnt – in Pye war also ein solches Thing.

Die Natur rund um Pye ist hauptsächlich von kleinen bis mittleren Wäldern, Wiesen und dem Stichkanal, Abzweig des Mittellandkanals, geprägt.

Am Eingang von Pye befindet sich seit 1857 der Bahnhof Osnabrück-Piesberg, wo derzeit an Veranstaltungstagen Sonderzugfahrten, auch mit Dampfloks, von Osnabrück-Hbf über Osnabrück-Altstadt nach Osnabrück-Piesberg stattfinden.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pye – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Osnabrück, -Statistik- Bevölkerung nach Stadtteilen 12/2014 (PDF-Datei)
  2. Stadt Osnabrück, -Statistik- Größe der Stadtteile und Statistische Bezirke 11/2011 (PDF-Datei)
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 252.
  4. Piesberg – Osnabrücks zweitältester Bahnhof in Neue Osnabrücker Zeitung, vom 5. November 2012, Abgerufen am 9. September 2015

Koordinaten: 52° 19′ N, 8° 0′ O