Kammerflimmer Kollektief

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Kammerflimmer Kollektief 2009: Thomas Weber, Heike Aumüller, Johannes Frisch
Kammerflimmer Kollektief 2005

Das Kammerflimmer Kollektief ist eine Karlsruher Band, die Elemente der improvisierten Noise-Musik bzw. des Free Jazz mit Elektronik, Ambient und Neuer Musik verbindet.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Projekt wurde 1996 von Thomas Weber gegründet. 1999 wurde aus dem Ein-Mann-Projekt eine sechsköpfige Band.[1] Im selben Jahr erschien das Debüt-Album Mäander bei Payola Records. Im Laufe der Zeit erfuhr die Band mehrere Umbesetzungen, mittlerweile wirken drei Bandmitglieder mit. Die Alben der Band erscheinen seit Absencen (2005) bei Staubgold.

Stil[Bearbeiten]

Die zunächst vor allem elektronisch im Studio entstehenden Kompositionen von Weber wurden mit Aufnahmen von „richtigen“ Instrumenten vermengt, wobei bei Konzertauftritten viel improvisiert wird.[2]

Die Musik der Band ist schwer zu kategorisieren und wurde beschrieben als „als ob William Parker mit Lee Scratch Perry und Velvet Underground jammen würde. [...] ein Zusammnstoß der Welt, die wir kennen, mit einer unbekannten.“[3]

Besetzung[Bearbeiten]

Ehemalige Mitglieder:

Diskografie[Bearbeiten]

  • Désarroi (2015, Staubgold)
  • Farnschiffe (2012, Staubgold) als The Schwarzenbach mit Dietmar Dath
  • Teufelskamin (2011, Staubgold)
  • Wildling (2010, Staubgold)
  • Im erwachten Garten (2009, Staubgold) mit Dietmar Dath
  • Jinx (2007, Staubgold)
  • Remixed (2006, Staubgold)
  • Absencen (2005, Staubgold)
  • Cicadidae (2003, Temporary Residence)
  • Hysteria (2001, wiederaufgelegt 2004, Temporary Residence)
  • Incommunicado (2000, Payola Records)
  • Mäander (1999, Payola Records)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mike DaRonco: Kammerflimmer Kollektief Biography. Allmusic, abgerufen am 9. Juni 2015 (englisch).
  2. Kammerflimmer Kollektief. laut.de, abgerufen am 13. Mai 2015.
  3. Martin Schray: Johannes Frisch and Kammerflimmer Kollektief, Day 2. Free Jazz Blog, 26. April 2015, abgerufen am 13. Mai 2015 (englisch).: „as if William Parker was jamming with Lee Scratch Perry and Velvet Underground. It’s a clash of a world we know with the unknown.“