Karkasse (Reifen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Karkasse

Die Karkasse ist das tragende Gerüst in Gummireifen, Treibriemen und Transportbändern. Sie besteht aus Gewebeschichten, die in Gummi eingebettet sind und als Festigkeitsträger fungieren.

Das Gewebe oder die Faserlagen bestehen aus Kunstfasern wie Kunstseide, Viskosefaser, aber auch Baumwolle und andere Pflanzenfasern wurden verwendet, Nutzfahrzeugreifen haben häufig eine Stahlkarkasse. Bei Radialreifen wird über der Karkasse im Bereich der Lauffläche üblicherweise Stahlcord eingesetzt (Stahlgürtelreifen).

Als Maß für die Dichte des Karkassengewebes wird die Einheit tpi bzw. epi (englisch Threads / Ends per Inch – „Fäden pro Zoll“) verwendet. Diese gibt an, aus wie vielen Fasern pro Zoll die Karkasse besteht.[1]

Wulstdraht-Herstellung

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Schwalbe/Ralf Bohle GmbH: Was bedeutet die EPI Zahl bei den Karkassen?, abgerufen am 18. Januar 2013