Karl-Heinz Rädler

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Karl-Heinz Rädler (* 14. Mai 1935) ist ein deutscher Astrophysiker und Geophysiker, der insbesondere für Forschungen zu kosmischen Magnetfeldern bekannt ist.

Er war von 1992 bis 1998 wissenschaftlicher Vorstand des Astrophysikalischen Instituts in Potsdam (Babelsberg) und von 1992 bis 2000 Leiter des Bereichs Kosmische Magnetfelder, Sonnen- und Sternaktivität. Er ist Professor an der Universität Potsdam.

Er befasst sich unter anderem mit Dynamomodellen zur Erzeugung von Magnetfeldern in der Astrophysik und beim Geodynamo[1] im Rahmen der Magnetohydrodynamik. Er befasst sich damit in zahlreichen Veröffentlichungen seit Ende der 1960er Jahre.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1998 erhielt er die Emil-Wiechert-Medaille und für seine populärwissenschaftlichen Leistungen den Wilhelm Foerster Preis der Urania (Potsdam). 2013 wurde er mit der Karl-Schwarzschild-Medaille ausgezeichnet.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Cosmic dynamos, Rev. Modern Astron., Band 8, 1995, S. 295–321
  • Mean field dynamos, in Gubbins u. a. (Herausgeber) Encyclopedia of Geomagnetism and Paleomagnetism, Springer 2007

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zum Beispiel in der Theorie zu einem Geodynamo-Experiment in Karlsruhe von Müller, Stieglitz 1999