Karl-Josef Neukirchen

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Karl-Josef (Kajo) Neukirchen (* 17. März 1942 in Bonn) ist ein deutscher Manager.

Nach Besuch der Volks- und Handelsschule absolvierte Neukirchen zunächst eine kaufmännische Ausbildung, bevor er auf dem zweiten Bildungsweg die Hochschulreife erlangte und ab 1964 in Bonn Physik und Volkswirtschaft studierte. 1973 wurde er zum Dr. rer. pol. promoviert. Nach Tätigkeiten als Assistent in rheinischen Industrieunternehmen wurde er in die Geschäftsführung der SKF in Schweinfurt berufen, deren Vorsitz er kurz danach übernahm. 1987 wurde er zum Vorstandsvorsitzenden der damals verlustreichen Klöckner-Humboldt-Deutz AG (KHD, heute Deutz AG, Köln) berufen. Mit einer tiefgreifenden Restrukturierung gelang ihm der Turnaround des Unternehmens.

Die Deutsche Bank, speziell das damalige Vorstandsmitglied Ronaldo Schmitz, beriefen Neukirchen später als Krisenmanager für angeschlagene Unternehmen. So 1991 als Vorstandsvorsitzender bei der Hoesch AG bis zur Fusion mit Krupp und 1993 bei der Metallgesellschaft (MG). Sein Vertrag als Vorstandsvorsitzender wurde im Jahr 2002, auf Betreiben des größten Einzelaktionärs Otto Happel, nicht verlängert.

Zurzeit ist er Gesellschafter der Kajo Neukirchen GmbH (spezialisiert auf den Erwerb von mittelständischen Familienunternehmen und Konzernabspaltungen), Vorstand der Ingrid-zu-Solms-Stiftung (Stiftung zur Förderung weiblicher geistiger Eliten) sowie Vorstand der Deutschen Lungenstiftung (Stiftung zur Verbesserung der Situation von Patienten mit Lungenkrankheiten).