Karl Bohnenstengel

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Karl Bohnenstengel (* 4. März 1890 in Landsberg an der Warthe; † 17. Juli 1965 in Ost-Berlin) war ein deutscher Politiker (KPD).

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bohnenstengel besuchte die Volksschule in Landsberg. Nach der Schulentlassung 1904 war Bohnstengel, der seit 1909 der Gewerkschaft angehörte und seit 1912 politisch organisiert war, bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges in wechselnden Berufen tätig. Nachdem er bereits von 1910 bis 1912 dem Militär angehört hatte wurde Bohnstengel 1914 als Sanitätssergeant reaktiviert und nahm bis 1918 am Ersten Weltkrieg teil. Von 1919 bis 1924 war er Kreisleiter im Deutschen Landarbeiter-Verband. Danach verdiente er seinen Lebensunterhalt bis 1930 als Bauarbeiter.

Nach dem Krieg begann Bohnstengel sich verstärkt politisch zu engagieren. Er trat in die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) ein, für die er von 1919 bis 1930 Stadtverordneter in Landsberg war. 1929 wurde Mitglied der Provinzlandtages. Im September 1930 wurde Bohnstengel schließlich für den Wahlkreis 5 (Frankfurt an der Oder) in den Reichstag gewählt, dem er bis zum Juli 1932 angehörte. Nach 1945 lebte er in der sowjetischen Besatzungszone beziehungsweise in der Deutschen Demokratischen Republik.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]