Karl von Pelchrzim

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Karl Gottlieb von Pelchrzim, auch Pelchrzim und Trzenkowitz (* 14. Juli 1742 auf Gut Goldmannsdorf, Landkreis Pleß, Oberschlesien; † 9. Februar 1807 in Neisse, Oberschlesien) war ein königlich preußischer Generalmajor.

Leben[Bearbeiten]

Er entstammte dem alten schlesischen Adelsgeschlecht von Pelchrzim und war der Sohn des königlich preußischen Kapitäns (Hauptmann) Georg Franz von Pelchrzim und Trzankowitz und der Magdalene Freiin von Soczynsky. Pelchrzim heiratete in erster Ehe am 31. Januar 1781 in Breslau (Niederschlesien) Juliane Friederike Waltsgott (* 3. Juni 1745; † 28. Dezember 1789 in Breslau), Gutsherrin auf Sacherwitz im Landkreis Breslau. In zweiter Ehe heiratete er als Obristleutnant im Regiment von Lattorf am 5. August 1795 in Krzezowic (Landkreis Krakau) Wilhelmine Charlotte Friederike von Scheurich, verwitwete von Pilgersheim (* 20. August 1765 in Bukowitsch, Landkreis Trebnitz; † 18. Januar 1816 in Breslau).[1] Sein Vetter war der preußische Generalmajor Gottlieb Julius von Pelchrzim und Trzankowitz (1717-1788).

Pelchrzim wurde im Jahr 1797 Kommandeur des Regiments Nr.31 (Kropf). Am 9. September 1800 wurde er als Oberst zum Kommandeur des Infanterie-Regiments Nr.38 (Füsilier-Regiment, ab 1796 in Neisse) ernannt. 1801 wurde er zum Generalmajor und Chef des Infanterie-Regiments Nr.38 (ab 1806 Infanterie-Regiment v. Pelchrzim) ernannt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Uwe Kambach (Hg.): Die Eheschließungen in den Schlesischen Provinzialblättern, Ein Register für die Jahre 1785-1849. Verlag Degener & Co., Neustadt (Aisch) 1994, ISBN 3-7686-2064-6

Literatur[Bearbeiten]

  • Genealogisches Handbuch des Adels, Adelige Häuser B Band V, Seite 284, Band 26 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1961
  • Kurd Wolfgang von Schöning: Die Generale der Chur-brandenburgischen und königlich preussischen Armee von ..., Verlag C. G. Lüderitz, 1840, Seite 187, Nr. 1003 [1]