Kildare (Stadt)

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Kathedrale St. Brigid von Kildare
Rundturm Kildare
Normannischer Turm

Kildare (irisch: Cill Dara, zu Deutsch Kirche der Eiche) liegt im Westen der gleichnamigen irischen Grafschaft, ist aber nicht deren Verwaltungssitz. Kildare hat 8.634 Einwohner (Stand 2016).[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt entstand Ende des 5. Jahrhunderts aus einem von der heiligen Brigida von Kildare – der Überlieferung zufolge im Jahre 470 – gegründeten Doppelkloster. Das Kloster Kildare wurde zum Mutterkloster zahlreicher Klöster in der Provinz Leinster.[2]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Kildare zweigt eine Eisenbahnstrecke Richtung Süden nach Kilkenny und Waterford ab, eine andere Richtung Westen nach Cork sowie Richtung Osten in die irische Hauptstadt Dublin.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kathedrale (Cathedral Church of St. Brigid), die der hl. Brigitta von Kildare (* um 451 – † 523) geweiht ist
  • Rundturm von Kildare
  • Normannischer Vierecksturm von Kildare Castle
  • Irisches Nationalgestüt mit japanischem Garten
  • Earl’s Well
  • St Brigid’s Well
  • Father Moore’s Well

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnergemeinde von Kildare ist Corps-Nuds in der Bretagne (Frankreich).[3]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kildare – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Census 2016: Settlements – Kildare, Ergebnis der Volkszählung 2016, abgerufen am 11. Januar 2019.
  2. Jennifer Wenner: Die frühchristliche Mission auf den britischen Inseln und ihr Einfluss auf den Kontinent. In: Erbe und Auftrag, Jg. 94 (2018), S. 248–259, hier S. 252.
  3. Kildare Twinning, abgerufen am 16. Oktober 2016

Koordinaten: 53° 9′ N, 6° 55′ W