Klaus Picard

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Klaus Picard (* 2. März 1955 in Wuppertal) ist ein deutscher Manager in der Mineralölindustrie.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Picard studierte an der Universität Bonn und wurde dort 1982 mit seiner Dissertation Zur Problematik des Einsatzes von Glyphosate bei Direktsaaten auf dem Grünland promoviert. Anschließend begann er seine Berufskarriere bei der Deutschen Shell. Nach Leitungsfunktionen im Marketing und Vertrieb war er in der Londoner Unternehmenszentrale als Shareholder Representative im Chemiebereich und im Flüssiggas-Marketing tätig mit Zuständigkeit für die Entwicklung neuer Märkte. Seit 1997 war er Direktor Unternehmenskommunikation und Wirtschaftspolitik mit Verantwortung für den deutschsprachigen Raum und Osteuropa, was er bis Anfang 2004 blieb.[1]

Am 1. Februar 2004 wurde Picard als Nachfolger des Ende Oktober 2003 verstorbenen Dr. Peter Schlüter Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV) in Hamburg. Insbesondere im Zusammenhang mit der Einführung des Biokraftstoffes E10 wurde er einer breiten Öffentlichkeit bekannt.[2][3]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zur Problematik des Einsatzes von Glyphosate bei Direktsaaten auf dem Grünland, Dissertation, Bonn 1982

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dr. Klaus Picard neuer MWV-Hauptgeschäftsführer (mit Foto)
  2. Klaus Picard - Der Öllobbyist und der Benzingipfel (Memento vom 8. März 2011 im Internet Archive) in Financial Times Deutschland vom 6. März 2011
  3. Benzin-Konzerne geben Autobauern Schuld in stern.de vom 7. März 2011