Klausheide (Hövelhof)

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Klausheide
Gemeinde Hövelhof
Koordinaten: 51° 48′ 18″ N, 8° 40′ 30″ O
Höhe: 110 m ü. NN
Einwohner: 673 (31. Mai 2005)
Postleitzahl: 33161
Vorwahl: 05257

Klausheide ist ein Ortsteil der Gemeinde Hövelhof im Kreis Paderborn. Benachbarte Orte sind Sennelager und Staumühle. Die Entfernung bis zum Hövelhofer Ortskern beträgt etwa 3,3 Kilometer, bis nach Sennelager ungefähr 3,5 Kilometer.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte von Johannes Gigas (1620)

Klausheide gehörte im Wesentlichen bereits seit Gründung der Gemeinde Hövelhof im Jahre 1807 zu dieser. Der in Klausheide gelegene Apelhof wird als einer der drei Urhöfe Hövelhofs bereits auf der ca. 1620 erschienenen Karte des Fürstbistums Paderborn von Johannes Gigas genannt. Zwei weitere kleinere Teile (Kreissiedlung, Klausheider Siedlung) wurden am 1. Oktober 1958[1] und am 1. Januar 1975[2] eingegliedert. Vorher waren sie Bestandteile der Gemeinde Ostenland im Amt Delbrück.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Katholiken aus Klausheide gehören zur Kirchengemeinde St. Johannes Nepomuk in Hövelhof im Dekanat Büren-Delbrück des Erzbistums Paderborn, die Lutheraner zur evangelischen Kirchengemeinde Hövelhof im Kirchenkreis Paderborn der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klausheide liegt nördlich der Autobahnabfahrt Paderborn-Sennelager der A 33 Paderborn-Bielefeld an der ehemaligen B 68.

Werktags verbindet stündlich der Hövelhofer Ortsbus Klausheide mit den übrigen Hövelhofer Ortsteilen und gleichfalls stündlich verbindet die Linie 420 der Bahnbus Hochstift GmbH Klausheide nordwärts mit Stukenbrock und südwärts über Schloß Neuhaus mit Paderborn.

Vielen Menschen bekannt ist Klausheide vor allem durch das Salvator-Kolleg Klausheide, eine private Schule für emotionale und soziale Entwicklung (Förderschule) im berufsbildenden Bereich.

Klausheide hat einen Kindergarten. In dem Gebäude war vormals eine Grundschule untergebracht. Außerdem bestehen einige Sport- und Spielplätze.

An der ehemaligen Bundesstraße 68 ist der Campingplatz Apelhof gelegen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817 – 1967. Aschendorff, Münster (Westfalen) 1977, ISBN 3-402-05875-8.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 328.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]