Klinik Hirslanden

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Klinik Hirslanden
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Ort Zürich
Kanton Zürich
Staat Schweiz
Koordinaten 685928 / 245109Koordinaten: 47° 21′ 4,5″ N, 8° 34′ 33,2″ O; CH1903: 685928 / 245109
Direktor Conrad E. Müller
Betten 330
Mitarbeiter 1798
Zugehörigkeit Privatklinikgruppe Hirslanden
Gründung 1932
Website Klinik Hirslanden

Die Klinik Hirslanden ist ein Spital in Zürich. Sie steht auf der Spitalliste des Kantons Zürich[1], der ihr damit Leistungsaufträge zur medizinischen Grundversorgung erteilt hat. Die Klinik wurde 1932 eröffnet und ist Teil der Privatklinikgruppe Hirslanden. Sie betreibt ein 24h-Notfallzentrum inklusive einer Stroke Unit für Schlaganfallpatienten. Im Geschäftsjahr 2016/17 wurden an der Klinik 18'937 stationäre Patienten von 512 Fachärzten behandelt.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Klinik Hirslanden liegt auf der rechten Seite des Zürichsees im Zürcher Kreis 8 im Gebiet Balgrist kurz vor der Stadtgrenze zu Zollikon. Sie ist öffentlich mit Tram und Forchbahn erreichbar.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haupteingang

Die Gründung der Klinik Hirslanden geht auf das Ehepaar Heinrich und Marie Hatt-Haller zurück. Der Bau basiert auf Plänen des Architekten Hermann Weideli. Die Klinik wurde 1932 in einer Zeit mit knappen Spitalplätzen eröffnet und später stetig ausgebaut und erweitert. Der Name der Klinik geht auf das Zürcher Quartier Hirslanden zurück, in dem sich die Klinik ursprünglich befand.[2]

Die Klinik Hirslanden ist Teil der Privatklinikgruppe Hirslanden, die 16 Kliniken in elf Kantonen umfasst. Die Privatklinikgruppe Hirslanden entstand Anfang Juli 1990 aus dem Zusammenschluss der Klinik Hirslanden mit den vier – damals zur AMI-Gruppe gehörenden – Kliniken Im Schachen in Aarau (eröffnet 1988), Beau-Site in Bern (eröffnet 1945), Cecil in Lausanne (eröffnet 1931) und Im Park in Zürich (eröffnet 1986). Mehrheitsaktionärin der neu gegründeten Gruppe war die UBS.[2]

Kennzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spital zählt 1'798 Mitarbeiter. Zudem sind 512 Belegärzte und angestellte Ärzte an ihr tätig. Die Klinik verfügt über 330 Betten, 14 Operationssäle sowie drei Gebärsäle. In der bildgebenden Diagnostik werden vier Magnetresonanztomographen und drei Computertomographen eingesetzt. Die Klinik verfügt zudem über ein Cyberknife sowie einen ein Hybrid-OP. Im Geschäftsjahr 2016/17 wurden 18'937 stationäre Patienten behandelt, und 11'260 Patienten haben die Notfallstation der Klinik aufgesucht. Im selben Zeitraum kamen an der Klinik 962 Kinder zur Welt.[3]

Fachgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachgebiet behandelte, stationäre Patienten 2016/2017
Orthopädie/Sportmedizin 3587
Gynäkologie/Geburtshilfe 2144
Chirurgie/Viszeralchirurgie 3182
Kardiologie 2501
Innere Medizin 1375
Urologie 1249
Neurochirurgie 874
Onkologie/Hämatologie 444
Oto-Rhino-Laryngologie (ORL) 451
Handchirurgie 63
Herz- und thorakale Gefässchirurgie 904
Angiologie/Gefässchirurgie 448
Gastroenterologie 367
Pneumologie 248
Thoraxchirurgie 61
Ophthalmologie 158
Plastische Chirurgie 108
Anästhesiologie/Schmerztherapie 43
Kiefer- und Gesichtschirurgie 9
Rheumatologie/Physikalische Medizin und Rehabilitation 65
Neurologie 416
Übrige Fachbereiche 9
Nephrologie 3
Radiologie/Neuroradiologie 226
Radio–Onkologie/Strahlentherapie 1

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schweizerische Bauzeitung (Jahr 1932): Die Privatklinik Hirslanden in Zürich, Band 99/100.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zürcher Spitalliste 2012 (Version 2015.2). In: Kanton Zürich Gesundheitsdirkeiton. 1. Januar 2015, abgerufen am 22. November 2015 (PDF).
  2. a b Geschichte. In: Klinik Hirslanden. Abgerufen am 20. November 2015.
  3. Kennzahlen. In: Klinik Hirslanden. Abgerufen am 22. November 2015.