Kommandozentrale

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Eine Kommandozentrale ist ein Gebäude, Raum, Zelt oder eine sonstige, speziell eingerichtete Örtlichkeit, welche dazu dient, militärische und/oder technische Vorgänge zentral zu steuern und zu koordinieren.

Im militärischen Sinne ist die Kommandozentrale das Hauptquartier. In Kriegsschiffen spricht man von Operationszentrale.

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kriegsstube in Lübeck
  • Cabinet War Rooms, die geheime unterirdische Kommandozentrale der britischen Kriegsführung im Zweiten Weltkrieg.
  • Mission Control Center – die Kommandozentrale der US-amerikanischen Raumfahrt
  • Einsatzleitwagen 3 – mobile Kommandozentrale der deutschen Katastrophenschutzeinheiten
  • Lagezentren als Organisationseinheit einer Behörde
  • Prenden – unterirdische Kommandozentrale „Objekt 5001“ der des Nationalen Verteidigungsrates der DDR
  • Kriegsstube im Lübecker Rathaus – hier tagten seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die „Kriegsherren“ genannten beiden Ratsherren, die im Lübecker Rat das Militärwesen der Freien Reichsstadt unter sich hatten.[1]

Auch in Filmen wie Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben und WarGames – Kriegsspiele werden Kommandozentralen als War Rooms dargestellt: ein großer Saal mit überdimensionalen Bildschirmen und einem großen runden Tisch oder mehreren Konsolen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BuK Band 1 Teil 2, S. 216 ff