Kommunale Versorgungskassen Westfalen-Lippe

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Kommunale Versorgungskassen Westfalen-Lippe
— kvw —

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Rechtsform Körperschaft des öffentlichen Rechts
Gründung 1885
Sitz Münster, Deutschland
Leitung
  • N.N., kvw-Geschäftsführer/in
  • Christoph Thiemann, stellv. kvw-Geschäftsführer
Mitarbeiterzahl 260 (Stand: 31. Dez. 2019)
Branche Kommunalverwaltung, Kommunale Dienstleistung
Website www.kvw-muenster.de

Geschäftsgebiet der kvw
historisches Logo

Die Kommunalen Versorgungskassen Westfalen-Lippe (kvw) sind als Versorgungskasse Dienstleister der Beamtenversorgung für rund 1.200 Kommunen (Kreise, Städte, Gemeinden), kommunale Einrichtungen (Kliniken, Stadtwerke und Sparkassen) und kommunale Unternehmen in Westfalen-Lippe mit zusammen mehr als einer halben Million Beschäftigten (Stand: 31. Dezember 2019).

Die kvw haben ihren Sitz in Münster und sind eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Grundlage für ihre Tätigkeit ist das Gesetz über die kommunalen Versorgungs- und Zusatzversorgungskassen in Nordrhein-Westfalen.[1] Sie sind Mitglied der Arbeitsgemeinschaft kommunale und kirchliche Altersversorgung (AKA) in München.

Leistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalen Versorgungskassen Westfalen-Lippe (kvw) verfügen über vier Geschäftsbereiche:[2]

Mitglieder sind Kommunen und kommunale Einrichtungen mit Sitz in Westfalen-Lippe. Ihnen bieten die kvw die Berechnung und Zahlung von beamtenrechtlichen Pensionen und Beihilfen an.

Außerdem führen sie die Beratung und Berechnung arbeitgeberfinanzierter Betriebsrenten im kommunalen öffentlichen Dienst durch. Neben einer tarifvertraglichen Betriebsrente können Beschäftigte der kvw-Mitglieder eine zusätzliche Altersversorgung in Form einer Entgeltumwandlung oder Riester-Rente (=PlusPunktRente) abschließen. Zusätzlich steht den kvw-Mitgliedern die Einzahlung von Rücklagen in den Versorgungsfonds offen, der die Finanzierung von zukünftigen Pensionsleistungen absichern soll.

Geschäftsführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) nimmt die Geschäftsführung der kvw wahr. Der jeweilige LWL-Direktor ist gleichzeitig kvw-Kassenleiter. Die Rechtsaufsicht über die kvw übt das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen aus. Aufsichtsgremien sind der Verwaltungsrat für Angelegenheiten der Beamtenversorgung und Beihilfekasse sowie der Kassenausschuss für die Zusatzversorgung. Die Vertreter beider Gremien werden jeweils für die Dauer von fünf Jahren aus dem Kreis der kvw-Mitglieder, im Kassenausschuss zusätzlich aus dem Kreis der Versicherten gewählt. Der derzeitige Vorsitzende des Verwaltungsrates ist Claus Jacobi, Bürgermeister der Stadt Gevelsberg. Vorsitzender des Kassenausschusses ist Thomas Gemke, Landrat des Märkischen Kreises. (Stand: 2. Dezember 2019)

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gesetz über die kommunalen Versorgungs- und Zusatzversorgungskassen im Lande Nordrhein-Westfalen
  2. kvw: Wir über uns (Memento des Originals vom 29. März 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kvw-muenster.de