Krautsand (Insel)

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Koordinaten: 53° 45′ N, 9° 22′ O Die Insel Krautsand liegt am linken Ufer der Unterelbe und gehört zu Niedersachsen. Sie war früher eine eigene Gemeinde, gehört aber seit dem 1. April 1936 zur Gemeinde Drochtersen.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Insel Krautsand ist aus mehreren Elbinseln bzw. Sänden entstanden, die zum Teil durch natürliche Prozesse, zum Teil durch menschliches Eingreifen zusammengewachsen sind. Dies sind Kahlesand und Wischhafenersand im Nordwesten, der ursprüngliche Krautsand (mit den noch heute so genannten Gebieten Westende und Ostende, die jetzt allerdings im Inneren der Insel liegen), Gauensiekersand südlich der Krautsander Binnenelbe sowie dem Asseler Sand am Südostende. Nicht mit der Insel verbunden ist der Schwarztonnensand.

Die ehemalige Gemeinde wurde am 1. April 1936 nach Drochtersen eingemeindet.[1]

Früher war die Einwohnerzahl fast doppelt so groß wie heute, nämlich 911 zur Volkszählung am 1. Dezember 1910. Die Einwohnerzahl betrug 495 am 31. Dezember 2011.

Auf der Insel wohnt und arbeitet der Bildhauer Jonas Kötz. Markenzeichen seiner hölzernen Skulpturen sind runde Nasen, Köpfe und Körper. Bekannt ist Jonas Kötz auch für seine Geschichten für die Sesamstraße. Eine seiner Skulpturen steht heutzutage beispielsweise öffentlich in Flensburg-Sonwik.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Krautsand – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. stade.html. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  2. Flensburger Tageblatt: Zwei Knollennasen für Sonwik, abgerufen am: 15. Juli 2009; abgerufen am: 9. September 2018

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]