Flensburg

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Dieser Artikel befasst sich mit der deutschen Stadt Flensburg; zu anderen gleichnamigen Begriffen siehe Flensburg (Begriffsklärung) sowie Flensborg (Begriffsklärung).
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Flensburg
Flensburg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Flensburg hervorgehoben
54.7819444444449.436666666666712Koordinaten: 54° 47′ N, 9° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Höhe: 12 m ü. NHN
Fläche: 56,74 km²
Einwohner: 83.971 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 1480 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 24937–24944
Vorwahl: 0461
Kfz-Kennzeichen: FL
Gemeindeschlüssel: 01 0 01 000
Stadtgliederung: 13 Stadtteile,
38 statistische Bezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Rathausplatz 1
24937 Flensburg
Webpräsenz: www.flensburg.de
Oberbürgermeister: Simon Faber (SSW)
Lage der Stadt Flensburg in Schleswig-Holstein
Bremerhaven (zu Freie Hansestadt Bremen) Niedersachsen Freie und Hansestadt Hamburg Freie und Hansestadt Hamburg Mecklenburg-Vorpommern Helgoland (zu Kreis Pinneberg) Königreich Dänemark Kreis Nordfriesland Flensburg Kiel Neumünster Lübeck Kreis Herzogtum Lauenburg Kreis Stormarn Kreis Segeberg Kreis Ostholstein Kreis Pinneberg Kreis Steinburg Kreis Dithmarschen Kreis Schleswig-Flensburg Kreis Plön Kreis Rendsburg-EckernfördeKarte
Über dieses Bild
Luftbild mit dem Zentrum der Stadt Flensburg

Flensburg (dänisch und niederdeutsch: Flensborg, nordfriesisch: Flansborj, Flensborag, südjütisch: Flensborre) ist eine kreisfreie Stadt im Norden Schleswig-Holsteins. Nach Kiel und Lübeck ist Flensburg die drittgrößte Stadt des Landes, die größte im Landesteil Schleswig und die nördlichste kreisfreie Stadt Deutschlands. Flensburg liegt am Ende der Flensburger Förde und an der nördlichen Grenze der Halbinsel Angeln.

Als Zentrum der dänischen Minderheit in Südschleswig nahm Flensburg nach der Volksabstimmung in Schleswig 1920 und den Bonn-Kopenhagener Erklärungen von 1955 eine Vorreiterrolle für die Anerkennung nationaler Minderheiten ein, abgedeckt durch eine Vielzahl dänischer Institutionen. Von einem nicht geringen Teil der rund 90.000 Einwohner werden außer Deutsch und Dänisch auch Plattdeutsch und Petuh gesprochen.

Bundesweit Bekanntheit erlangte die Stadt durch die vom Kraftfahrt-Bundesamt gespeicherten „Punkte in Flensburg“, den Erotikversandhandel von Beate Uhse, das Flensburger Bier und den Handballverein SG Flensburg-Handewitt, international durch den Sitz der letzten Reichsregierung 1945 unter der Leitung von Karl Dönitz im Stadtteil Mürwik.[2] Faktoren wie der Rumhandel und militärische Einrichtungen, etwa der Marinestützpunkt Flensburg-Mürwik, die das Wachstum der Stadt im 19. und 20. Jahrhundert prägten, spielen heute nur noch eine unwesentliche Rolle. Von größerer Bedeutung für das Oberzentrum sind der ausgeprägte Grenztourismus, der Flensburger Hafen mit dem Historischem Hafen und der Werft von der FSG sowie mit mehr als 8600 Studierenden die Fachhochschule und Europa-Universität Flensburg.

Inhaltsverzeichnis

Geographie[Bearbeiten]

Engelsby Friesischer Berg Fruerlund Innenstadt Jürgensby Mürwik Neustadt Nordstadt Sandberg Südstadt Tarup Weiche Westliche Höhe
Lage Flensburgs an der Flensburger Förde mit Stadtteilen und Nachbargemeinden (anklickbare Grafik)

Flensburg befindet sich im äußersten Norden des Bundeslandes Schleswig-Holstein, jedoch nicht direkt an der deutsch-dänischen Grenze, da die Gemeinde Harrislee zwischen Flensburg und dem Königreich Dänemark liegt. Nach der Flensburger Nachbarstadt Glücksburg ist sie die zweitnördlichste Stadt in Deutschland, wobei die Wegstrecke von Flensburg an die dänische Grenze kürzer ist und die Glücksburger über Flensburg fahren müssen, um den kürzesten Weg nach Dänemark zu nehmen, weshalb häufig Flensburg geographisch unzutreffend als nördlichste Stadt genannt wird.[3] Flensburg liegt im inneren Winkel der Flensburger Förde, einer Ausbuchtung der Ostsee, teils in einem Tal, teils auf umliegenden Höhen wie dem Friesischen Berg und dem Marienberg. Das Ostufer Flensburgs wird bereits zur Halbinsel Angeln gerechnet.

Die Stadt liegt etwa 20 m ü. NN. Die sich in einem Tal befindende Altstadt liegt bei 12 m und der höchste Punkt der Stadt bei 63,7 m ü. NN. Die Stadtgrenze ist 32,0 km lang. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets beträgt von Norden nach Süden 7,6 km und von Osten nach Westen 9,6 km.

Stadtteile[Bearbeiten]

Die Stadt Flensburg teilt sich in 13 Stadtteile, die sich wiederum in insgesamt 38 statistische Bezirke gliedern,[4] wobei die Grenzen der Stadtteile und Stadtbezirke dabei nur selten den Grenzen der früheren Landgemeinden bzw. den historischen Kirchspielgrenzen auf dem alten Stadtfeld genau entsprechen.

Nr. Stadtteil
(dänischer Name)
Lage Einwohner
(Stand 2013)[5]
Migranten
(% in der Gesamtbevölkerung)
(Stand 2014)[6][5]
Heutige (statistische) Stadtbezirke Weitere (ehemalige)
Ortschaften und Kirchspiele
Sammlung von Bildern
1 Altstadt (Innenstadt)
(Indre By)
Lage54.7861111111119.4336111111111 3.324 801 (24,1 %) St. Nikolai (Sankt Nikolaj), St. Marien (Sankt Mariæ) und Nordertor (Gertrudenviertel/Ramsharde) (Nørreport)
2 Neustadt
(Nystaden)
Lage54.79759.4261111111111 4.134 1138 (27,5 %) Duburg (Duborg), (Neustadt) Nord
3 Nordstadt
(Nordstaden)
Lage54.8005555555569.4211111111111 10.994 3312 (30,1 %) (Harrisleer) Kreuz (Kors), Galwik (Galvig), Klues (Klus) Ostseebad (Østersøbadet)
4 Westliche Höhe
(Vestlig Høj)
Lage54.7880555555569.4277777777778 7.897 1427 (18,1 %) Stadtpark (Byparken/Øvelgønne), Marienhölzung (Frueskov), St. Gertrud, (Mühlen) Friedhof (Møllekirkegård)
5 Friesischer Berg
(Friserbjerg)
Lage54.7802777777789.4236111111111 6.686 1293 (19,3 %) Exe (Eksercerløkke), Museumsberg, Friedenshügel (Fredshøj)
6 Weiche
(Sporskifte)
Lage54.7552777777789.4022222222222 6.939 1399 (20,2 %) Sophienhof (Sophiegård), Schäferhaus (Skæferhus)
7 Südstadt
(Sydstaden)
Lage54.7759.435 4.034 813 (20,2 %) Martinsberg (Martinsbjerg), Rude, Peelwatt (Pælevad)
8 Sandberg
(Sandbjerg)
Lage54.7816666666679.4533333333333 6.012 872 (14,5 %) Achter de Möhl (Fiskergården), Adelbylund, Sünderup (Sønderup)
9 Jürgensby
(Jørgensby)
Lage54.7894444444449.4561111111111 7.850 1159 (14,8 %) Johannesviertel (Sankt Hans), St. Jürgen (Sankt Jørgen), Jürgensgaard (Jørgensgaard), Sender Flensburg-Jürgensby Hohlwege (Hulvejene)
10 Fruerlund
(Fruerlund)
Lage54.8030555555569.4588888888889 6.333 1067 (16,8 %) Blasberg (Blæsbjerg), Bohlberg (Bolsbjerg), (Fruerlund) Hof (Fruerlundgård) Kielseng (Kilseng)
11 Mürwik
(Mørvig)
Lage54.8108333333339.4613888888889 14.334 2454 (17,1 %) Stützpunkt Flensburg-Mürwik (mit Sonwik), Osbek (Osbæk), Wasserloos (Vandløs), Friedheim, Solitüde (Solitude) Blocksberg (Bloksbjerg), Engelsby Dorf, Fahrensodde (Farnæsodde), Kauslund (Kavslund), Twedter Holz (Tvedskov), Waldsiedlung Tremmerup, Twedter Feld
12 Engelsby
(Engelsby)
Lage54.7913888888899.4769444444444 7.774 1843 (23,7 %) Engelsby Süd (Engelsby syd), Vogelsang (Fuglsang) Trögelsby (Troelsby), Twedt (Tved), Windloch (Vejrgab)
13 Tarup
(Tarup)
Lage54.7813888888899.4763888888889 4.317 689 (16,0 %) Tarup Adelby

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Folgende Gemeinden des Kreises Schleswig-Flensburg und der Region Syddanmark grenzen an die Stadt Flensburg (sie werden im Uhrzeigersinn – beginnend im Nordosten – genannt): Glücksburg (Amtsfreie Stadt), Wees (Amt Langballig), Maasbüll, Hürup, Tastrup und Freienwill (alle Amt Hürup), Handewitt (Amtsfreie Gemeinde), Harrislee (Amtsfreie Gemeinde) und Kommune Aabenraa (dt. Apenrade) auf dänischer Seite der Flensburger Förde.

Dabei gelten vor allem das größere Harrislee, mit dem zugehörigen Wassersleben und Kupfermühle, sowie Wees und Tastrup als Vororte von Flensburg, da sie schon dicht mit der Stadt verwachsen sind und zum Teil auch auf die Infrastruktur der Stadt zurückgreifen. Da die städtische Buslinie schon seit vielen Jahren auch durch Wassersleben fährt, wird insbesondere dieser Teil der Gemeinde Harrislee von vielen Flensburgern als Ortsteil wahrgenommen. Zudem gehen viele junge Harrisleer auf weiterführende Schulen in Flensburg. Auch nehmen beispielsweise ganz selbstverständlich Harrisleer Künstler am Flensburger Neujahrsempfang teil.[7] Dennoch beharrt, trotz wiederholten Vorschlags der Stadt Flensburg seit den 1970er-Jahren, die Gemeinde Harrislee auf ihre Eigenständigkeit.[8] Tastrup wiederum ist ein Rest der ehemaligen Gemeinde Adelby, welche schrittweise eingemeindet wurde. Durch den stetigen Ausbau des Ortsteils Sünderup wächst Flensburg immer deutlicher an Tastrup heran.[9] Ähnlich verhält es sich mit Wees, wo die an der Nordstraße gelegenen Flensburger Ortsteile Wasserloos und Kauslund durch Neubauten wachsen. Eine weitere Siedlung, die schon seit vielen Jahren nahtlos mit Flensburg verwachsen ist, ist Meierwik, die aber dennoch zu Glücksburg gehört. Ebenfalls recht stark an Flensburg herangewachsen ist Handewitt, das an den Flensburger Flughafen grenzt und nicht weit entfernt vom Flensburger Stadtteil Weiche liegt. Auch wird die Zusammengehörigkeit durch die seit 1990 bestehende Spielgemeinschaft Flensburg-Handewitt bestärkt. Des Weiteren gilt zuweilen auch Maasbüll als ein ländlicher Vorort von Flensburg, wobei das Dorf aber nicht mit Flensburg verwachsen ist und beim kaum bebauten Gebiet Vogelsang liegt, das der Naherholung und der Landwirtschaft dient.

Nachbarstädte[Bearbeiten]

Mit Flensburgs Nachbarstädten findet neben einer Verwaltungsgemeinschaft mit Glücksburg (rund 5700 Einwohner) auch eine Zusammenarbeit innerhalb der 1997 gegründeten Europaregion Sønderjylland-Schleswig statt, darunter auf deutscher Seite mit den Kreisstädten Husum (22.000 Einwohner) im Kreis Nordfriesland und Schleswig (23.600 Einwohner) im Kreis Schleswig-Flensburg, ehemalige Hauptstadt des Herzogtums Schleswig, sowie auf dänischer Seite mit Tønder (deutsch Tondern, 7500 Einwohner) in der Tønder Kommune, Aabenraa (Apenrade, 15.700 Einwohner) in der Aabenraa Kommune, Haderslev (Hadersleben, 21.400 Einwohner) in der Haderslev Kommune und Sønderborg (Sonderburg, 27.300 Einwohner) in der Sønderborg Kommune. Nach einigen dieser Städte sind historische Ausfallstraßen benannt, ebenso wie nach Leck (7600 Einwohner), Kappeln (8700 Einwohner) und Eckernförde (21.700 Einwohner). Im Rahmen des INTERREG-geförderten Projektes Grenzdreieck (dänisch: Grænsetrekanten), ein 1.494,2 km² großes Gebiet mit rund 240.000 Einwohnern, kooperiert die Stadt Flensburg zudem mit den Kommunen Aabenraa und Sønderborg. Die Zusammenarbeit umfasst die Bereiche Infrastruktur, Tourismus, Beschäftigung, Regionalplanung und Kultur.[10][11]

Nahegelegene Großstädte sind Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel (239.800 Einwohner) sowie in Dänemark Odense (170.300 Einwohner) und Aarhus (256.000 Einwohner); nächstgelegene Millionenstadt ist das rund 141 km entfernte Hamburg (1,75 Mio. Einwohner) im Süden. Arnis, die nach der Einwohnerzahl (300 Einwohner) und nach der Fläche kleinste Stadt Deutschlands (0,45 km²), liegt rund 36 km von Flensburg entfernt.

Die Entfernungsangaben entsprechen der Luftlinie zwischen Flensburg und der jeweiligen Stadt.[12]

Esbjerg (99 km)
Ribe (90 km)
Tønder (41 km)
Aarhus (161 km)
Kolding (79 km)
Aabenraa (21 km)
Odense (91 km)
Sønderborg (27 km)
Glücksburg (10 km)
Leck (30 km)
Niebüll (39 km)
Nachbargemeinden
Husum (41 km) Schleswig (30 km)
Rendsburg (55 km)
Hamburg (141 km)
Kappeln (35 km)
Arnis (36 km)
Eckernförde (43 km)
Kiel (68 km)

Klima[Bearbeiten]

Winter in Flensburg: Blick auf den Hafen, die Förde und den Stadtteil Jürgensby (Januar 2013)
Monatsmittelwerte von Flensburg 1961–1990
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 2 2 6 10 15 18 20 20 16 11 7 4 Ø 11
Min. Temperatur (°C) 0 −1 1 3 7 11 12 12 10 7 3 1 Ø 5,5
Temperatur (°C) 0,6 0,7 2,7 6,3 11,3 14,9 16,0 15,9 13,0 9,6 5,2 2,2 Ø 8,2
Niederschlag (mm) 74,2 47,6 62,4 50,5 61,8 66,1 83,9 98,6 89,7 87,8 105,3 90,9 Σ 918,8
Sonnenstunden (h/d) 1,11 1,94 3,39 5,23 6,96 7,48 6,45 6,26 4,52 2,89 1,57 1,51 Ø 4,1
Regentage (d) 19 14 21 20 20 20 21 21 22 22 22 21 Σ 243
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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
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r
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c
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a
g
74,2
47,6
62,4
50,5
61,8
66,1
83,9
98,6
89,7
87,8
105,3
90,9
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: DWD: Klimadaten Deutschland, Mittelwerte 30-jähriger Perioden sowie weatherbase: Flensburg, Germany

Natur- und Landschaftsschutzgebiete[Bearbeiten]

Das seit 2003 erste und einzige Naturschutzgebiet Flensburgs, das Twedter Feld (89 ha), liegt im Stadtteil Mürwik. Weiterhin sind 14 Areale als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen, darunter im Osten der Landschaftsteil Vogelsang (ca. 278 ha) und das Osbektal (62 ha), im Westen das Marienautal (137 ha) und das größte Waldgebiet der Stadt, die Marienhölzung (250 ha), sowie im Nordwesten das Klusrieser Gehölz (106 ha).[13]

Geschichte[Bearbeiten]

Ursprung des Namens[Bearbeiten]

Die Herkunft des erstmals 1248 erwähnten Stadtnamens Flensburg konnte noch nicht geklärt werden. Einer Sage nach gab Herzog Knud Lavard einem Ritter Fleno den Auftrag, am Ende der Förde eine Burg zu errichten. Diese Fleno-Burg solle der Stadt ihren Namen gegeben haben.[14] Eine neuere Theorie besagt, dass sich der Name von einer kleinen Turmfestung ableite, deren Fundamente in der Nähe der Marienkirche gefunden wurden und die auf etwas wie einer Art kleinen Insel, Halbinsel oder Landzunge lag.[15]

Neben dem Gründungsmythos um den Ritter Fleno, besitzt Flensburg im Übrigen einen apokalyptischen Mythos zu seinem Untergang, dessen Ausgangspunkt sich beim Hafermarkt befinden soll und in dem das Schwarze Schwein eine entscheidende Rolle spielt.

Anfänge[Bearbeiten]

Spätestens Mitte des 12. Jahrhunderts[16] entstanden am inneren Teil der Flensburger Förde Handels- und Fischersiedlungen um die späteren Kirchen Sankt Johannis, Sankt Nikolai, Sankt Marien und Sankt Gertrud. Die erstgenannte und wohl älteste Siedlung war ein jüngerer Teil der Husbyharde in Angeln. Die übrigens befanden sich westlich der Förde und des hier einmündenden Bachs Scherrebek und lagen so in der Wiesharde. Das gesamte Gebiet gehörte damals zum Königreich Dänemark. Historiker nehmen an, dass es mehrere Gründe für die Wahl dieses Standortes gab. Der Ort galt als sicherer Hafen in der Förde mit Schutz vor heftigen Winden. Zudem kreuzen sich in Flensburg zwei bedeutende Handelsstraßen: der durch Jütland führende Ochsenweg als auch die Handelsstraße zwischen Nordfriesland und Angeln (Angelbowege). Ein weiterer Grund war das große Vorkommen von Heringen.

Nach der Vernichtung der wendischen Land- und Seeherrschaft durch die Dänen unter Waldemar I. und die Sachsen unter Heinrich dem Löwen erlangten die kleinen Handelsniederlassungen größere Bedeutung und wuchsen immer mehr zusammen. Zu dieser Zeit existierte bereits die Knudsgilde, die schon damals mit Vorrechten ausgestattet war und in der Folge auf das Stadtregiment Einfluss ausüben konnte.

Nachdem Flensburg in den Kämpfen 1248 zwischen dem dänischen König Erik Plovpenning und seinem Bruder und Nachfolger Abel zerstört worden war (vgl. Dammhofareal), förderte Abel den Wiederaufbau.

Die Stadtrechtsurkunde Flensburgs aus dem Jahr 1284

1284 wurde dem neuen Ort das Stadtrecht, dessen Inhalt auf einen sehr regen Handelsverkehr schließen lässt, vom dänischen König Erik Glipping verliehen und von Herzog Waldemar IV. von Schleswig bestätigt. Flensburg wurde rasch die bedeutendste Stadt des Herzogtums Schleswig. Das Herzogtum Schleswig war ein dänisches Lehen mit dem dänischen König als Lehnsherrn und gehörte im Gegensatz zum südlich angrenzenden Holstein nicht zum Heiligen Römischen Reich. Wie andere schleswigsche Städte war Flensburg auch nicht Mitglied der Hanse. Dennoch bestanden enge Handelskontakte zu deutschen und europäischen Hansestädten. Ein bedeutendes Handelsgut jener Zeit waren in Salz eingelegte Heringe. Sie wurden in viele europäische Länder verschickt. Die bestimmende Macht in Flensburg war noch bis in die Reformation die Knudsgilde, die aus wohlhabenden Kaufleuten bestand.

Vermutlich 1263 oder früher wurde das Minoritenkloster erbaut.

Die Handelsstadt im Mittelalter und in der frühen Neuzeit[Bearbeiten]

Ab 1409 begannen die Auseinandersetzungen zwischen Holsteinern und Dänen um die Vormacht in Schleswig (siehe auch Sønderjylland). 1411 erreichte Königin Margarethe I. im Vertrag von Kolding die Abtretung großer Teile des Herzogtums Schleswig an Dänemark. Im selben Jahr wurde die Duburg auf dem Marienberg errichtet.

Am 28. Oktober 1412 starb Margarethe I. an Bord eines Schiffes im Hafen von Flensburg an der Pest. Die Pest und andere infektiöse Krankheiten waren für mittelalterliche Städte ein großes Problem. In gewissen Abständen rafften Pocken, die vom Rattenfloh (Xenopsylla cheopis) verursachte Beulenpest, die Rote Ruhr oder andere Seuchen große Teile der Flensburger Bevölkerung dahin. Leprakranke wurden im St.-Jürgen-Hospital (vor 1290 errichtet) isoliert, das vor den Toren der Stadt (heute: St.-Jürgen-Kirche) lag.[17] Um 1500 wurde die Syphilis eingeschleppt. Das kirchliche Hospital Zum Heiligen Geist (heute: Heiliggeistkirche) steht in der Großen Straße (heute Flensburger Fußgängerzone).

Der Alltag der Flensburger war hart, die Verkehrswege waren schlecht. Die Hauptstraßen waren nicht gepflastert und unbeleuchtet. Teilweise waren die Bürger verpflichtet, die von Viehdung durchtränkten Wege mit Holzstegen passierbar zu machen. Fenster hatten nur wenige Patrizierhäuser. Jeder Bürgerhaushalt hielt Vieh im Haus und Hof. Bürger hatten zudem eigene Kuh- und Schweinehirten, die das Vieh tagsüber außerhalb der Stadt hüteten.

Während des Kriegs Dänemarks gegen die Hanse und Holstein wurde Flensburg 1426 zunächst von dänischen Söldnern erobert und geplündert, dann 1431 von holsteinischen und hanseatischen. 1485 kam es in Flensburg zu einem Großbrand. Auch von Sturmfluten blieb die Stadt nicht verschont. Am Kompagnietor lassen sich heute noch die Wasserstände früherer Sturmfluten ablesen.

Ab 1526 fasste die lutherische Lehre in Flensburg Fuß. Damals predigte der Husumer Reformator Hermann Tast in der Stadt. Unterstützt vom jungen Herzog Christian trieb der ehemalige Dominikanermönch Gerd Slewert die Reformation voran. In der Folge öffnete sich Flensburg immer mehr der deutschen Kultur und Sprache, während das Umland dänisch geprägt blieb.

Nach dem Niedergang der Hanse im 16. Jahrhundert galt Flensburg als eine der bedeutendsten Handelsstädte im skandinavischen Raum. Selbst bis ins Mittelmeer, nach Grönland und in die Karibik reichten die Handelsbeziehungen der Flensburger Kaufleute. Die wichtigsten Handelswaren waren neben den Heringen zunächst Zucker und Tran, der auf der so genannten Grönlandfahrt durch Walfang gewonnen wurde. Erst der Dreißigjährige Krieg beendete die Blütezeit. Der Einfall der Kaiserlichen unter Wallenstein 1627 und 1628 wie auch die dänisch-schwedischen Kriege 1643–1645 und 1657–1660 schlugen dem Wohlstand der Stadt erhebliche Wunden.

Wiederaufschwung als Rumstadt im 18./19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Ansicht von Flensburg (um 1830)

Im 18. Jahrhundert erlebte Flensburg dank des Rumhandels eine zweite Blüte. Der Rohrzucker wurde aus Dänisch-Westindien importiert und in Flensburg raffiniert, vermutlich im Rahmen des Dreieckshandels. Erst im 19. Jahrhundert, im Zuge der Industrialisierung, konnten sich die Flensburger Zuckerraffinerien nicht mehr gegen die Konkurrenz der benachbarten Metropolen Kopenhagen und Hamburg behaupten.

Der in Flensburg verschnittene Rum war dann ein Ausweichgeschäft im Westindienhandel, von wo er eingeführt und als Rum-Verschnitt in ganz Europa vertrieben wurde. Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864 wurde das Zuckerrohr statt aus Dänisch-Westindien aus dem damals britischen Jamaika bezogen. Von einst weit über 20 Rumhäusern (unter anderem Hansen, Pott, Sonnberg, Asmussen und Detleffsen), die die Stadt geprägt haben, besteht heute noch das Rumhaus A. H. Johannsen in der Marienstraße.

Die Stadt begann im 18. Jahrhundert zudem über die Stadtmauer hinaus zu wachsen. Es entstand der Stadtteil Neustadt[18] und mit dem Hafermarkt zudem ein weiter Marktplatz nahe St. Johannis.[19] Zwischen 1460 und 1864 war Flensburg nach Kopenhagen der zweitgrößte Hafen im Dänischen Gesamtstaat und außerhalb des Königreiches Dänemark sogar der größte. Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg (1864) kam die Stadt zu Preußen, und die hochdeutsche Sprache, die bereits seit der Reformation zunehmend Fuß im Flensburger Bürgertum gefasst hatte, prägte nun immer stärker das Leben der Stadt. Dennoch zählt sich bis heute eine beachtliche Minderheit der Flensburger zur dänischen Volksgruppe.

Der Arzt Peter Henningsen gründete 1875 mit Kaufleuten zusammen die Ostseebadgesellschaft und versuchte ein Freibad mit Kurbetrieb an der Flensburger Förde zu etablieren. Von den Plänen verblieb das Strandbad Ostseebad.[20][21]

Am 1. April 1889 wurde Flensburg ein eigenständiger Stadtkreis (kreisfreie Stadt) innerhalb der Provinz Schleswig-Holstein, blieb aber Sitz des Landkreises Flensburg.

Volksabstimmung in Schleswig[Bearbeiten]

Bei der Volksabstimmung in Schleswig 1920 votierten in Flensburg drei Viertel der Wähler für den Verbleib im Deutschen Reich. Infolgedessen wurde Flensburg zu einer Grenzstadt.

1920 wurde nach Beschluss des Völkerbundes über den Grenzverlauf in Schleswig (Südjütland) abgestimmt. In Nordschleswig wurde en bloc abgestimmt. Es entschieden sich dort 75 % der gesamten Bevölkerung für Dänemark, wohingegen die zahlenmäßig unterlegene Bevölkerung der südlich gelegenen Städte in diesem Gebiet für Deutschland stimmte und so von der nördlichen Landbevölkerung überstimmt wurden. So gingen die Städte Tondern (mit 76 % Stimmen für Deutschland), Hoyer (mit 73 % Stimmen für Deutschland), Tingleff (mit 64 % Stimmen für Deutschland), das östlicher gelegene Sonderburg (mit 55 % Stimmen für Deutschland) und das schon etwas nördlicher gelegene Apenrade (mit 54 % Stimmen für Deutschland) sowie die südlichen Gebiete des Abstimmungsgebietes, in welchen ungefähr 40–59 %, teilweise sogar mehr der Befragten für Deutschland stimmten, an Dänemark. Das gemeindeweise abstimmende Südschleswig mitsamt Flensburg votierte mit großer Mehrheit für den Verbleib bei Deutschland. Die Hoffnung der dänischen Seite, die eine oder andere Gemeinde auf Grund des kleineren Zuschnittes in diesem Bereich zu gewinnen, erfüllte sich somit nicht. Nur in drei Gemeinden der ansonsten mehrheitlich für Deutschland votierenden Inseln Sylt und Föhr ergab sich eine schwache dänische Mehrheit.[22] Infolge der im Versailler Vertrag definierten Zuschnitte der Abstimmungszonen und Abstimmungsmodalitäten fielen somit große Teile des Umlandes, insbesondere des Landkreises Flensburg, der Kollunder Wald an Dänemark; Flensburg wurde Grenzstadt.[23]

Die Stadt Flensburg erhielt von der deutschen Reichsregierung als Dank für das pro-deutsche Stimmverhalten das Deutsche Haus. Borgerforeningen und Flensborghus entwickelten sich zu Zentren der dänischen Flensburger.

Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten]

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurde die Stadtverwaltung auch in Flensburg gleichgeschaltet und mit Wilhelm Sievers ein langjähriges NSDAP-Mitglied zum Oberbürgermeister ernannt. Dieser wurde nach einer parteiinternen Intrige Ende 1935 durch Ernst Kracht ersetzt, der 1937 den Bismarckbrunnen aus ideologischen Gründen entfernen ließ. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden auch Menschen mit jüdischen Hintergrund in Flensburg verfolgt. Am 9. November 1938 wurde der Hof Jägerslust von der Polizei und SS überfallen, wonach fast die gesamte jüdische Familie Wolff, die dort lebte, in ein Konzentrationslager kam, wo sie ermordet wurde (vgl. Hof Jägerslust). Heute zeugen 23 Stolpersteine in Flensburg von diesen Verfolgungen. Im Zuge der Aufrüstung wuchs Flensburgs Bedeutung als Marinestützpunkt und Heeresgarnison. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt die Stadt dennoch nur punktuell Kriegsschäden durch 41 Bombenabwürfe, die insgesamt 176 Tote forderten und die Stadt zu 4,7 % zerstörten.[24] Am 19. Mai 1943 starben 15 Kinder und 2 Mitarbeiter eines dänischen Kindergartens, als der Luftschutzkeller an der nahe bei Werft und Kraftwerk gelegenen Batteriestraße einen Volltreffer erhielt. Durch die 41 Luftangriffe auf Flensburg wurden rund 1000 Wohnungen völlig zerstört.[25] Seit 1943 entstanden auch einige Widerstandsgruppen in der Stadt. Zum Widerstand gehörte beispielsweise auch der Pächter des Borgerforeningen, Hanni Matthiesen.[26] 1944 wurde das Internierungslager Frøslev angelegt, dass nicht sonderlich weit entfernt hinter der Grenze lag. Am 30. November 1944 wurde Jens Jessen, der in Flensburg aufgewachsen war und zur Schule gegangen war, als Teil des Widerstands in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Kurz nach dem Krieg forderte in Flensburg das Explosionsunglück, bei dem ein Munitionslager explodierte, zahlreiche Opfer.

Sitz der letzten Reichsregierung[Bearbeiten]

1945 war Flensburg-Mürwik für einige Wochen Sitz der letzten Reichsregierung unter Admiral Karl Dönitz, die nach dem Suizid Adolf Hitlers am 30. April 1945 und der Eroberung von Berlin dort Quartier im militärischen Bereich nahm.[2] Diese provisorische Regierung befand sich am Rande der Marineschule Mürwik, in der Sportschule. Dort wurden ihre Mitglieder am 23. Mai 1945 von britischen Truppen abgesetzt und verhaftet.

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gehörte Flensburg zur Britischen Besatzungszone. Die britische Militärverwaltung richtete in Flensburg zwei DP-Lager zur Unterbringung so genannter Displaced Persons ein. Die Mehrzahl von ihnen waren ehemalige Zwangsarbeiter aus Polen, der Ukraine, dem Baltikum und Jugoslawien.

In der Zeit nach dem Krieg gelangten viele Vertriebene in die Stadt, so dass die Einwohnerzahl 100.000 überschritt und Flensburg für einige Jahre Großstadt war. Wie im übrigen Landesteil Schleswig entwickelte sich nach 1945 auch in Flensburg eine relativ starke prodänische Bewegung, die an die Ideen der Eiderdänen anknüpfte. Ziel vieler Anhänger war der Anschluss der Stadt an Dänemark. Flensburg hatte so noch einige Jahre nach 1945 Bürgermeister aus der dänischen Minderheit.

Am ehemaligen Marinestützpunkt befindet sich heute mit Sonwik ein neuer Stadtteil mit modernen Wasserhäusern am neuen Yachthafen. (2007)

Nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland profitierte Flensburg zunehmend von der Ansiedlung militärischer Einrichtungen, die auch die wirtschaftlichen Nachteile der Randlage der Stadt kompensieren sollten. Seit der deutschen Wiedervereinigung nahm die Zahl der Soldaten jedoch wieder um über 8000 ab, da Militäreinrichtungen abgebaut oder in die östlichen Bundesländer verlagert wurden. Insbesondere die größeren schwimmenden Einheiten wurden zusammen mit den landgestützten Versorgungseinrichtungen nach Mecklenburg-Vorpommern verlegt. So entfiel auch der zeitaufwändige Marsch der Flotteneinheiten durch die Flensburger Förde in ihre Einsatzgebiete in der Ostsee. Heute werden die ehemaligen Hafenanlagen der Bundesmarine durch Sportboote zivil genutzt (Marina Sonwik).

Eine große Rolle spielt bis heute der deutsch-dänische Grenzhandel. Einige dänische Unternehmen wie Danfoss siedelten sich aus steuerlichen Gründen direkt südlich der Grenze in Flensburg und seinen Nachbargemeinden an.

1970 wurde der Kreis Flensburg-Land um die Gemeinden des Amtes Medelby im Kreis Südtondern erweitert und 1974 mit dem Kreis Schleswig zum neuen Kreis Schleswig-Flensburg vereinigt, dessen Kreissitz die Stadt Schleswig wurde. Damit verlor Flensburg seine Funktion als Kreisstadt, blieb selbst aber eine kreisfreie Stadt.

Während der Schneekatastrophe in Norddeutschland zum Jahresende 1978 war Flensburg von der Außenwelt abgeschnitten. Selbst Bergungspanzern der Bundeswehr gelang es nicht, die Autobahn 7 freizuräumen und der Zugverkehr nach Kiel war lahmgelegt. Begleitet wurde die Katastrophe von einem Hochwasser, das mit 1,60 m ü. NHN die Hafenstraßen überschwemmte.[27]

21. Jahrhundert[Bearbeiten]

Bundesweit Beachtung fand von 2004 bis 2008 ein Projekt des Vereins Flensburger Baukultur, bei der Flensburger Stadtdenker die Stadt aus einem unvoreingenommenen Blickwinkel betrachteten und mit neuen Ideen zur stadtplanerischen Entwicklung beitrugen.

Heute ist Flensburg die größte Stadt im Landesteil Schleswig und Zentrum des deutsch-dänischen Grenzlandes. Die Stadt ist Universitäts- und Fachhochschulsitz und bis heute geprägt von Marine, Grenzhandel sowie ihrer Geschichte als Rumstadt. Aufgrund der schlechten Finanzlage der Stadt beschloss der Rat im Jahr 2006 den Verkauf des Kollunder Waldes an eine Privatperson.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts umfasste das Stadtgebiet von Flensburg eine Fläche von insgesamt 2639 Hektar. Im Laufe der Zeit wurden folgende Gemeinden bzw. Gemarkungen in die Stadt Flensburg eingegliedert:

Jahr Orte Zuwachs in ha
1398 Rude[28]
24. Februar 1874 Süder- und Norder-St. Jürgen 36,58
27. Juni 1875 Achter de Möhl 3,58
27. Juli 1875 Duburg 10,58
27. Juli 1875 Hohlwege 5,58
01. Dezember 1900 Jürgensby 205,58
01. April 1909 Klues 19,58
01. April 1910 Twedt, Twedter Holz/Fruerlund und Engelsby 1458,58
26. April 1916 Teil des Kluesrieser Forstes (incl. Wasserfläche) 146,58
26. April 1970 Adelbylund (Gemeinde Adelby) 132,58
01. November 1971[29] Ausgemeindung des Strandes von Wassersleben 147,58
24. März 1974[29] Sünderup und Tarup (Gemeinde Adelby) 494,58
2007 Flächenübernahme von der Gemeinde Tastrup[28]

Bevölkerung und Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert setzte in Flensburg ein starkes Bevölkerungswachstum ein. Lebten in der Stadt 1835 etwa 12.000 Menschen, so waren es 1900 bereits rund 50.000. Im Jahr 1945 überschritt die Einwohnerzahl der Stadt Flensburg die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. 1949 erreichte die Bevölkerungszahl der Stadt mit 108.585 (mit Flüchtlingen) ihren historischen Höchststand. 1952 sank die Zahl wieder unter die Grenze von 100.000 und ist seitdem weiter gefallen.

Am 31. Dezember 2012 betrug die „Amtliche Einwohnerzahl“ nach Fortschreibung des Statistischen Amtes Hamburg und Schleswig-Holstein 83.462 Einwohner. Davon stellen die Dänen mit 2178 Personen (Stand: 30. Dezember 2011) den größten Anteil an der ausländischen Bevölkerung, gefolgt von Türken (952), Polen (469), Griechen (255) und Russen (236).[30] Die meisten Ausländer (1748, Stand 2014) leben in der Nordstadt.[6][5]

In der Agglomeration Flensburg leben etwa 108.000 Einwohner (Stand Ende 2012). Neben Flensburg gehören zu diesem 170,28 km² großen Siedlungsgebiet die Gemeinden Harrislee (11.000 Einwohner), Handewitt (10.800 Einw.), Tastrup (knapp 400 Einw.) und Wees (2200 Einw.). Das entspricht einer Bevölkerungsdichte von 634,2 Einw./km².[31]

Sprachen[Bearbeiten]

Seit 2008 sind die Flensburger Ortseingangsschilder zweisprachig bzw. zusätzlich mit dem dänischen Ortsnamen Flensborg beschriftet.

Da im multilinguistischen Flensburg seit dem Mittelalter verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen wurden, vollzogen sich Sprachwechsel drastischer als in den ländlichen Gegenden des Landesteils Schleswig. Wird im 14. Jahrhundert noch Sønderjysk (Plattdänisch) als Hauptsprache angenommen, so setzte sich im 15. Jahrhundert zunächst Niederdeutsch durch. Später beeinflusste mit dem Einzug der Reformation hochsprachliches Deutsch (Standarddeutsch) die Flensburger Stadtsprache.[32]

Bis heute zeichnet sich der in Flensburg hauptsächlich gesprochene hochdeutsche Dialekt durch einen niederdeutsch gefärbten Akzent aus, auffällig in Sprachmelodie und Tonhöhe.[33] Größeren Stellenwert als der heimische niederdeutsche (plattdeutsche) Dialekt, die von Danismen durchsetzte Schleswigsche Variante des Nordniedersächsischen, nimmt im städtischen Flensburg jedoch die dänische Sprache ein, und das nicht nur als identitätsstiftendes Merkmal der dänischen Minderheit. Dänischunterricht wird als eigenständiges Schulfach an den allgemeinbildenden deutschen Schulen in der Regel nach Englisch als zweite (oder dritte) Fremdsprache angeboten, an den vom Dänischen Schulverein für Südschleswig betreuten Schulen (und Kindertagesstätten) ist es Unterrichtssprache. Die deutsche Sprache beeinflusst(e) hierbei das in Flensburg gelehrte Reichsdänisch (rigsmål), so dass vor allem die standarddänische Varietät Sydslesvigdansk verbreitet ist; Angeldänisch, eine Varietät von Sønderjysk, gilt – genauso wie südlich der Grenze Sønderjysk im Ganzen – inzwischen als nahezu ausgestorben.[33]

Von den aus Nordfriesland zugewanderten Friesen sprechen heute nur noch wenige ihr Nordfriesisch. Die Herkunft der im Flensburger Raum weit verbreiteten Begrüßungsanrede Moin Moin wird unter anderem in der niederdeutschen und ostfriesischen Sprache vermutet.[34]

Eine Besonderheit, ein Sprachkontaktphänomen[32] ist das Flensburger Petuh, welches Elemente von hochsprachlichem Deutsch, Niederdeutsch, Reichsdänisch und Sønderjysk verbindet. Zwar wird diese Mischsprache nur noch von wenigen Flensburgern wie etwa den „Petuhtanten“ gesprochen, aber im Flensburger Stadtjargon sind noch heute zahlreiche Petuh-Ausdrücke enthalten.

Religion[Bearbeiten]

Seit der Eingemeindung von Tarup ist die Adelbyer Johanniskirche aus dem 11. Jahrhundert die älteste Kirche Flensburgs. (2007)

Christentum und Kirchen[Bearbeiten]

Evangelisch-lutherische Kirchen

Flensburgs Evangelisch-Lutherische Gemeinden sind Teil der Nordelbischen Landeskirche oder der Dänischen Kirche in Südschleswig. Zudem besteht eine kleine Gemeinde der altkonfessionellen Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche.

Die Stadt und das Umland war traditionell Teil des bereits im Jahr 948 gegründeten Bistum Schleswig. 1526 wurde mit der ersten lutherischen Predigt in Sankt Nikolai die Reformation eingeführt. 1540 entstand in den Herzogtümern schließlich die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Schleswig-Holstein, die sich im Jahre 1977 mit den Landeskirchen in Lübeck und Hamburg zur Nordelbischen Kirche vereinigte.

Flensburg ist Sitz[35] des am 1. Mai 2009 aus einer Fusion der bisherigen Kirchenkreise Flensburg, Schleswig und Angeln entstandenen Kirchenkreises Schleswig-Flensburg[36] innerhalb des Sprengels Schleswig und Holstein. Dem neuen Kirchenkreis Schleswig-Flensburg gehören 24 Kirchengemeinden innerhalb der Stadt Flensburg und im Kreis Schleswig-Flensburg an.

Parallel zur deutschen Landeskirche entstand 1920 die Dänische Kirche in Südschleswig, die die kirchliche Arbeit innerhalb der dänischen Minderheit bündelt. Deren Hauptkirche ist die Heiliggeistkirche in der Altstadt. Die übrigen Kirchen der Altstadt (Sankt Nikolai, Sankt Marien und Sankt Johannes) gehören der Nordkirche an.[37]


Römisch-Katholische Kirche

Im 19. Jahrhundert siedelten wieder Katholiken in der Stadt. Im Jahre 1899 wurde die katholische Pfarrkirche St. Marien in der Flensburger Innenstadt erbaut. Da das Bistum Schleswig seit der Reformation nicht mehr existierte, gehörten die katholischen Gemeinden Flensburgs zum Apostolischen Vikariat der Nordischen Missionen. 1930 wurde das Gebiet Schleswig-Holsteins auf Grund des Preußischen Konkordats von 1929 dem Bistum Osnabrück eingegliedert. Aus den nördlichen Gebieten dieses Bistums entstand 1993 das neue Erzbistum Hamburg. Innerhalb des Erzbistums Hamburg gehören zum Dekanat Flensburg die fünf Pfarrgemeinden St. Marien Schmerzhafte Mutter (in der Flensburger Innenstadt), St. Ansgar (in Mürwik) sowie St. Anna (im Vorort Harrislee), St. Laurentius (in Glücksburg) und St. Martin (in Tarp).[38]

Evangelische Freikirchen

Neben den genannten Kirchen bestehen in Flensburg auch Gemeinden evangelischer Freikirchen. Diese sind Baptisten, Methodistische und Wesleyanische Kirchen, Siebenten-Tags-Adventisten, Die Freie Christengemeinde Flensburg und die Arche – Evangelische Freikirche in Flensburg-Weiche.

Sonstige Kirchen

An sonstigen Kirchen sind in Flensburg vertreten: seit 1899 die Neuapostolische Kirche mit zwei Gemeinden, Die Christengemeinschaft, die Urchristliche Gemeinde, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage und die Zeugen Jehovas mit zwei Gemeinden.

Säkularinstitut der heiligen Angela Merici

In Fruerlund betreiben die Ursulinenschwestern als eines von wenigen Zweigstellen in Deutschland ein Säkularinstitut der heiligen Angela Merici, deren Grundsätze auf die der heiligen Angela Merici (1474–1540) basieren.[39]

Weitere Religionen[Bearbeiten]

  • Seit einigen Jahren besteht wieder eine kleine jüdische Gemeinde in der Stadt.
  • In Flensburg gibt es zwei islamische Gemeinden, die über eigene Hinterhofmoscheen verfügen.

Politik[Bearbeiten]

Politische Gremien[Bearbeiten]

An der Spitze der Stadt Flensburg stand seit Jahrhunderten der Rat, mit zwei Bürgermeistern, je einer für die Nordstadt (Sankt Marien) und einer für die Südstadt (Sankt Nikolai und Sankt Johannis). Die Mitglieder des Rates und die Bürgermeister wurden vom Rat selbst bestimmt. Schieden Ratsmitglieder aus, wurden von den verbliebenen Ratsherren Nachfolger bestimmt, wobei jede der beiden Stadthälften gleich viele Mitglieder im Rat hatte. Die Ratsherren trugen meist den Titel „Senator“.

Der Rat bestand in Flensburg bis 1742, dann wurde der „Bürgermeister des Nordens“ zum „Dirigierenden Bürgermeister“ und wurde vom Landesherrn, also dem König von Dänemark, ernannt. Aus diesem „Dirigierenden Bürgermeister“ wurde später der „Erste Bürgermeister“. Der „Zweite Bürgermeister“ trug lediglich den Titel „Bürgermeister“. Nach dem Übergang der Stadt an Preußen wurden ab 1870 die Bürgermeister von den Bürgern der Stadt gewählt, wobei der Erste Bürgermeister meist den Titel „Oberbürgermeister“ erhielt. Während der Zeit des Nationalsozialismus erfolgte die Ernennung des Stadtoberhauptes direkt durch die NSDAP.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde nach britischem Vorbild eine zweiteilige Verwaltungsspitze eingeführt. An der Spitze der Stadt stand zunächst als Vorsitzender des Rates und des Magistrats der vom Rat gewählte Oberbürgermeister. Daneben gab es als Leiter der Verwaltung einen „Oberstadtdirektor“. 1950 trat die neue schleswig-holsteinische Gemeindeordnung in Kraft. Danach wurde der Titel „Oberbürgermeister“ (wieder) auf den Leiter der Verwaltung übertragen. Er wurde zunächst weiterhin vom Rat gewählt. Der Vorsitzende des Rates trägt seither den Titel „Stadtpräsident“. Dieser wird ebenfalls nach jeder Kommunalwahl vom Rat gewählt. Seit 1999 wird der Oberbürgermeister jedoch wieder von der Bevölkerung direkt gewählt.

Oberbürgermeister[Bearbeiten]

Der erste direkt gewählte Oberbürgermeister Hermann Stell verstarb am 4. Mai 2004, nachdem er zwei Tage zuvor vor dem Finalspiel des DHB-Pokals einen Schlaganfall erlitten hatte.[40] Zu seinem Nachfolger wurde mit 59 Prozent der Stimmen am 14. November 2004 der parteilose, von der CDU vorgeschlagene Klaus Tscheuschner gewählt. Dieser konzentrierte sich auf Sparmaßnahmen, Infrastrukturprojekte wie den Abschluss der Osttangente und die Entbürokratisierung der Verwaltung.

Im Oktober 2010 wurde ein neuer Oberbürgermeister in Flensburg gewählt. Bei der Wahl am 31. Oktober 2010 traten insgesamt neun Kandidaten an.[41] Dabei qualifizierten sich Elfi Heesch (mit 25,1 Prozent, CDU/Grüne) und Simon Faber (19,4 Prozent, SSW) für die Stichwahl am 21. November 2010. In dieser siegte Faber mit 54,8 Prozent über Heesch (45,2 Prozent).

Ratsversammlung[Bearbeiten]

Wahl zur Ratsversammlung 2013
Wahlbeteiligung: 35,9 %
 %
30
20
10
0
22,1
20,7
19,0
15,0
12,5
4,1
3,7
2,9
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+1,6
+4,8
-3,0
-7,3
+5,2
-0,5
-3,6
+2,8
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
d WIR in Flensburg
Sitzverteilung in der Ratsversammlung
2
9
5
8
1
6
2
10
10 
Von 43 Sitzen entfallen auf:

Die Ratsversammlung ist die kommunale Volksvertretung der Stadt Flensburg. Über die Zusammensetzung entscheiden die Bürger alle fünf Jahre. Die letzte Wahl fand am 26. Mai 2013 statt.

Rathaus[Bearbeiten]

Das ursprüngliche Rathaus der Stadt befand sich auf dem ehemaligen Thingplatz in der Nähe des jetzigen Stadttheaters in der Rathausstraße. Später wurde der ehemalige Regierungshof am Holm als provisorisches Rathaus genutzt. Beide Gebäude stehen heute nicht mehr, das letztere wich in den 1960er Jahren einem größeren Kaufhausbau. 1964 erfolgte der Einzug der Stadtverwaltung in das von Carl-Friedrich Fischer entworfenen neue Rathaus, einem 17-stöckigen, grauen Betonbau, der Mitte der 1990er Jahre für rund 50 Mio. Mark saniert wurde. In direkter Nachbarschaft zum Rathaus am Pferdewasser steht an der Ecke zur Friesischen Straße die Besenbruchvilla, in der das Standesamt untergebracht ist.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „In Gold über blauem Wellenschildfuß ein sechseckiger roter Turm mit blauem Spitzdach, aus dem übereinander zwei herschauende, rot gezungte blaue Löwen hervorbrechen; oben ein roter Schild mit silbernem Nesselblatt.“[42]

Die beiden Schleswigschen Löwen symbolisieren Schleswig. Das Nesselblatt steht für Holstein und wurde erstmals während der Pfandherrschaft der Schauenburger Grafen über Schleswig im 15. Jahrhundert eingeführt, doch erst in der Kaiserzeit wieder als fester Bestandteil des Wappens übernommen. Der Turm weist auf die alten Stadtrechte Flensburgs und auf die frühere Burg hin, die der Stadt möglicherweise ihren Namen gab. Die Wellen deuten auf die Lage der Stadt an der Flensburger Förde hin.

Die älteste Darstellung des Wappenzeichens Flensburgs stammt aus der Mitte des 14. Jahrhunderts. Im Laufe der Zeit entfernte sich die Wappen-Darstellung zeitweise jedoch etwas von ihrer Ursprungsgestalt. Das Recht zum führen des Wappens wurde durch König Wilhelm II. von Preußen im Jahre 1901 verliehen und in einer überarbeiteten Form am 19. Januar 1937 durch den Oberpräsidenten der Provinz Schleswig-Holstein neu genehmigt. Diese heutige Form orientiert sich wieder an der Ursprungsgestalt des Wappens. Das Logo der Flensburger Brauerei, das sich auf ihren Bieretikette befindet, greift offensichtlich die wesentlichen Elemente des Flensburger Wappens auf.

Als Alternative zur Versinnbildlichung Flensburgs durch das Flensburg-Wappen dient zuweilen das Wahrzeichen der Stadt, das Nordertor. Weitere Wahrzeichen Flensburgs sind außerdem der Mürwiker Wasserturm, als Wahrzeichen des Ostufers und das Dampfschiff Alexandra, als maritimes Wahrzeichen. Ältere Versinnbildlichungen der Stadt sind zudem der Ritter Fleno, die Fensburgia und der Kaakmann. Die Stadtverwaltung verwendet heutzutage häufig anstelle des Wappens ein Logo, bestehend aus dem Schriftzug des Stadtnamens mit beigefügten Wellenzeichen.

Flagge[Bearbeiten]

Blasonierung: „Auf blauem Flaggentuch das Stadtwappen, etwas zur Stange hin verschoben.“[42]

Hymne[Bearbeiten]

Neben diesen Hoheitszeichen existiert auch noch das Flensburg-Lied, welches mit den Wortlaut: „Stadt im Tal, umkränzt von Hügeln“ beginnt. Das Lied wurde 1909 von der Lehrerin Ida Marquardsen (1868–1941), die an der Auguste-Viktoria-Schule lehrte, geschrieben. Im Jahr 1993 wurde der Text des Liedes aktualisiert. Die Strophe „Treu das Deutschtum hoch zu halten“ wurde gegen die Strophe „Auch die Freundschaft zu den Dänen sei Dir eine heilge Pflicht“ ersetzt. Bei dieser Aktualisierung wurde auch die Passage „Schlank und stark, gleich jungen Buchen“, welche sich auf die Frauen Flensburgs bezog, modernisiert.[43][44]

Im Jahre 2009 versuchten sich die Musiker Andreas Fahnert, Frank Weiner und Michael Backens an einer größtenteils in deutscher Sprache gehaltenen Neukomposition, die auch zwei dänische Liedzeilen enthält. Themen ihres Liedes sind das Zu-Hause-Sein, die Hügel der Stadt, die Größe Flensburgs sowie Handball und Baden, Sex und Verkehr, Rum und Bier, deutsche und dänische Sprache. Die Komposition traf auf ein geteiltes Echo.[44][43] Darüber hinaus gibt es noch weitere weniger bekannte Lieder in denen Flensburg besungen wird oder in denen Flensburg eine besondere Erwähnung findet. Große Bekanntheit erlangte insbesondere in den 1980er Jahren der Jingle des ZDF Ferienprogramms, mit der Liedzeile: „Hallo! Leute, es sind Ferien! Alle machen blau von Flensburg bis nach Oberammergau!

Verwaltungsgemeinschaft[Bearbeiten]

Flensburg führt seit dem 1. Januar 2008 im Rahmen einer Verwaltungsgemeinschaft die Verwaltungsgeschäfte von Glücksburg.

Städtepatenschaft und Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

In den Jahren 1954 bis 1956 wurde Flensburg Patenstadt von Swinemünde. Der Patenstadtstatus basierte nicht auf Verhandlungen mit der polnischen Stadtverwaltung, sondern auf Verhandlungen mit geflohenen und vertriebenen deutschen Bürgern der Stadt Swinemünde, die weiterhin Swinemünder genannt wurden. In Folge richteten die Swinemünder ihre Treffen in Flensburg aus. Das erste Treffen fand im Jahr 1956 im Deutschen Haus statt. Das Treffen im Jahre 1965 widmete sich dem 200-jährigen Bestehen der Stadt. Am 3. Juni 1765 hatte Friedrich der Große Swinemünde das Stadtrecht verliehen. 1986 fand das 11. Bundestreffen der Swinemünder in Flensburg statt, welches zugleich das 30-jährige Jubiläum der Patenschaft markierte. Infolge der Patenschaft richtete das Stadtarchiv Flensburg das Swinemünder Archiv ein, welches Fotos, Zeitungen und weitere Erinnerungsstücke der Swinemünder enthält und die ehemalige deutsche Stadt dokumentiert. Die eingegangene Städtepatenschaft hat damit eine andere Ausgestaltung als eine Städtepartnerschaft und ist daher nicht mit dieser zu verwechseln.[45][46]

Flensburg unterhält Städtepartnerschaften mit Carlisle in England (seit 1961), mit Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern (seit 1987) und mit Słupsk, dt. Stolp, in Polen (seit 1988). Carlisle, Flensburg und Słupsk bilden eine Dreieckspartnerschaft. Nach der englischen Partnerstadt ist 1988 der Carlisle-Park, ein Hektar großer Bahnhofsvorplatz, benannt worden.[47] Im Mai 2014 wurde abermals ein Park nach einer Partnerstadt benannt, wobei der in Fruerlund gelegene Slupsk-Park im Gegensatz zur polnischen Stadt Słupsk [ˈswupsk] vereinfacht mit dem Buchstaben l und nicht mit ł geschrieben wird.[48]

Zur namensgleichen Kleinstadt Flensburg im US-Bundesstaat Minnesota unterhält die Stadt Flensburg keine offiziellen Kontakte.[49] Außer Flensburg Minnesota gibt es noch ein Stadtgebiet im Malmöer Stadtteil Södra Innerstaden (Südliche Innenstadt) mit dem Namen Flensburg.[50]

Dänisches Generalkonsulat[Bearbeiten]

Dänemark unterhält neben der Botschaft in Berlin, einem Konsulat in München und zwölf weiteren honorarkonsularischen Auslandsvertretungen in Deutschland am Nordergraben ein Generalkonsulat, das Kongelig Dansk Generalkonsulat (Königlich Dänisches Generalkonsulat).[51] Bereits rund einen Monat nach der Volksabstimmung in Schleswig richtete der dänische Staat im Juli 1920 ein Büro für Pass- und Visaangelegenheiten in der Rathausstraße ein, wo im Oktober 1920 der Obergerichtsanwalt Neergaard-Møller die Stelle als erster Konsul wahrnahm. Im März 1922 zog die Vertretung in die 1883/1884 erbaute Villa Burg Schöneck (1990/1991 umbebaut), die seit 1987 den Status eines Generalkonsulats innehat[52] und in der sich fünf Mitarbeiter um die Belange der dänischen Minderheit im etwa Südschleswig umfassenden Konsularbezirk kümmern.[53]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Kulturdenkmale in Flensburg stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Theater[Bearbeiten]

Das Stadttheater ist Spielstätte des Schleswig-Holsteinischen Landestheaters und Sinfonieorchesters (2009).
Das Porticus von 1740, älteste Kneipe der Stadt, mit dem kleinen Orpheus Theater im Obergeschoss
Das Deutsche Haus, eine Versammlungs- und Veranstaltungshalle von 1930, beherbergt u.a. auch das Kino 51 Stufen und ein Puppentheater (Foto von 2007)
Vorläufer

Vorläufer des Theaterlebens in Flensburg waren, abgesehen von fahrenden Leuten wie Gauklern und Puppenspielern, Aufführungen der evangelischen Lateinschule, heute Altes Gymnasium, die bisweilen den lateinischen Stücken auch deutschsprachige Schulkomödien beifügte. Ab 1732 erteilte der Magistrat Konzessionen an umherreisende Schauspielertruppen, deren Theaterstätte sich bis 1795 zumeist im ersten Saal des Alten Rathauses (1445–1883) an der Westseite des Straßenzuges Holm-Große Straße befand. Im Rathaushof an der Stelle des heutigen Stadttheaters öffnete am 17. September 1795 Flensburgs erstes eigenes Theatergebäude, das Schauspielhaus, seine Pforten, in dem am Anfang vor allem die Hofschauspielergesellschaft aus Gottorf Gastspiele gab. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden zwei weitere Theaterunternehmungen, deren Stücke ausschließlich im Sommer aufgeführt wurden und deren Namen sich am Vorbild des Tivolis in Kopenhagen orientierten: für das erste, alte Tivoli errichtete der Graveur Andresen neben einem zweistöckigen Wohnhaus an der Friesischen Straße 97 auch eine offene Bühne; für das zweite, das Neue Tivoli, erschufen Flensburger Geschäftsleute am oberen Südergraben einen Bühnenanbau in Nölcks Biergarten, einem beliebten Ausflugslokal, das 1877 um eine gewaltige Sängerhalle erweitert wurde. Bis die Halle 1906 durch ein Feuer zerstört wurde, fanden dort neben Theateraufführungen auch Großkonzerte statt. Zuvor, im Jahr 1883, entschied sich die Stadt für den Abriss des Schauspielhauses, welches elf Jahre später an gleicher Stelle durch das Stadttheater ersetzt wurde. Sein erster Intendant, Emil Fritzsche, eröffnete am 23. September 1894 mit einem Festakt das im Stil der italienischen Renaissance errichtete Gebäude und etablierte ein festes Theaterensemble.[54]

Gegenwart

Die Flensburger Theaterszene spiegelt die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Stadt wider und umfasst rund ein halbes Dutzend Theater mit fester Spielstätte, allesamt zentrumsnah in historischen Gebäuden einquartiert. Die Bühne des Stadttheaters in der Rathausstraße ist eines der Aufführungsorte des 1974 gegründeten Schleswig-Holsteinischen Landestheaters und Sinfonieorchesters, der größten Landesbühne Deutschlands, dessen Stücke sich den drei Sparten Oper, Schauspiel und Ballett widmen.[55]:140–141 Theater in plattdeutscher Sprache (in Trägerschaft eines Vereins) spielt das in den 1920er Jahren entstandene Ensemble der Niederdeutschen Bühne Flensburg, welches seit 1982 in einem Studio mit rund 100 Sitzplätzen in der Augustastraße 3–5 ansässig ist.[55]:169 Freies, professionelles Theater im Programm bietet seit den 1980er Jahren die Theaterwerkstatt Pilkentafel, die sich seit 1998 in einem Haus von 1771 in der gleichnamigen Straße (Pilkentafel 2) am Ostufer in Jürgensby befindet.[55]:185–186 In nicht weit entfernter Nachbarschaft befindet sich die Theaterschule Flensburg, in dessen Gebäude, das umgenutzte Kino Palast-Theater, ebenfalls häufig Stücke aufgeführt werden. Theaterstücke, Kabarett, Konzerte und Lesungen im Repertoire hat das 1992 gegründete Orpheus Theater, das mit 60 Sitzplätzen zu den kleinsten Theatern Deutschlands zählt. Untergebracht ist es in einem alten Fachwerkhaus an der Ecke Große Straße/Marienstraße oberhalb Flensburgs ältester Kneipe, dem Porticus von 1740.[55]:178 Unweit davon, in der Marienstraße 20, liegt Det lille Teater (Hjemmet), ein dänischsprachiges Amateurtheater und feste Institution seit 1966, in dessen Räumen rund 80 Zuschauer Platz finden.[55]:144 Ein weiteres kleines Theater mit Raum für 60 Gäste ist das Krimmelmokel Puppentheater, das im November 2011 Unterschlupf im Deutschen Haus fand und sich an Kinder im Vorschul- und Schulalter wendet.[56]

Kinos[Bearbeiten]

Geschichte

Im Jahr 1896 nahm die Geschichte des Kinos in Flensburg ihren Anfang, als in der Großen Straße 1 Filmbetrachter von Edison, sogenannte Kinetoskope, ausgestellt wurden. Erste Kurzfilme lockten noch im selben Jahr Besucher in verschiedene Varietés: zunächst ab dem 5. Dezember 1896 ins Colosseum, einen Tag später ins Tivoli und in darauffolgender Zeit in den Nordischen Hof (Norderstraße 76) sowie in die Harmonie in der Toosbüystraße 21.[57]

Am 8. September 1906 eröffnete das erste feste Kino der Stadt, das Kosmorama in der Nikolaistraße 10 mit 123 Sitzplätzen. Zahlreiche weitere Kinoeröffnungen folgten, darunter die des Palast-Theaters mit 230 Plätzen im Holm 35 und des Lichtspielhauses Opera, des ersten Kino-Neubaus, das später als Germania und Central-Tonfilmtheater von 1911 bis 1969 fast 60 Jahre lang bestand. Nach dem Ersten Weltkrieg eröffneten das Edens (später Corso) im Holm 19/21, das Colosseum in der Großen Straße 12 (mit rund 1000 Plätzen das größte Kino der Stadt), das Gloria (später Kammerlichtspiele bzw. Roxy, Abriss 2008) und 1929 das Schauenburg (später Capitol) in der Neustadt 50.[57]

Am 4. März 1930 präsentierte der Gloria-Palast mit Atlantis von E. A. Duponts erstmals einen Tonfilm in Flensburg. Zu Zeiten des Dritten Reiches bestimmten überwiegend Unterhaltungsfilme das Programm, die vor allem im Colosseum aufgeführt wurden. Nach dem Zweiten Weltkrieg gaben viele Kinobetreiber auf. Die, die sich gegenüber dem Fernsehen behaupten konnten, waren neben dem Colosseum (bis 1984) die Mürwiker Park-Lichtspiele (später Pali), welches bis 1980 im Hotel Seewarte in der Mürwiker Straße untergebracht war, das Palast-Theater am Adelbyer Kirchenweg zur Bismarkstraße hin, welches als neugebautes Kino von 1955 bis 2003 bestand, das Odeon, welches bis 1986 als Programmkino ein Quartier im Flensburger Bahnhof fand, und das City in der Toosbüystraße 21, das sich von 1984 bis 2001 hielt.[57]

Gegenwart

Die heute einzig verbliebenen Kinos sind das 1986 eröffnete Programmkino 51 Stufen im alten Musiksaal des Deutschen Haus (120 Sitzplätze), zugleich Spielstätte der Flensburger Kurzfilmtage, und seit 2000 das Flensburger Kino am ZOB[57], welches sich zunächst im Besitz der Kinobetreiberkette Kinopolis befand und nach dieser benannt war. 2004 wurde das Kino von der Kette Kinoplex übernommen, weshalb seitdem das Kino den Namen dieser neuen Kinobetreiberkette trug.[58] Nach einer weiteren Übernahme, nämlich durch die UCI Kinowelt, wurde der Name abermals gegen den Namen des neuen Betreibers ausgetauscht. Das Kino ist mit knapp 2000 Sitzplätzen in acht Sälen das größte der Stadt.

Flensburg als Filmkulisse[Bearbeiten]

Seit 1986, dem Beginn der Dreharbeiten zur Serie Der Landarzt, dient Flensburg der Serie als Kulisse für Außen- und Stadtaufnahmen. Teile des Kinofilms Werner – Beinhart! (1990) wurden ebenfalls in Flensburg gedreht. Die Serie Da kommt Kalle spielt dagegen sogar überwiegend in Flensburg, häufig dient hier der Hafen, aber auch viele andere Bereiche von Flensburg, als Drehort. 2005 drehte der in Flensburg geborene Regisseur Till Franzen seinen ersten abendfüllenden Spielfilm Die blaue Grenze in Flensburg und in der angrenzenden Region Syddanmark. Auch wurden Teile des Films Nimmermeer (2006) in Flensburg gedreht.

Archive und Bibliotheken[Bearbeiten]

Shoefiti (Hängende Schuhe) vor der Dänischen Zentralbibliothek für Südschleswig in der Norderstraße

Flensburg ist Sitz mehrerer Bibliotheken und Archive: Das Stadtarchiv Flensburg, das seit 1964 im Untergeschoss des Rathauses am Pferdewasser untergebracht ist, besitzt umfangreiche Sammlungen zur Geschichte Flensburgs. Die Stadtbibliothek Flensburg in der obersten Etage des Einkaufszentrums Flensburg Galerie verfügt über 120.000 Medien. Mit Hilfe der Leihverkehrs- und Ergänzungsbibliothek (LEB) (ehemals Landeszentralbibliothek Flensburg) in der Waitzstraße können Bücher über Fernleihe beschafft werden. An der dänischen Minderheit interessierten Lesern steht die Dänische Zentralbibliothek für Südschleswig in der Norderstraße offen. Dort hält die Schleswigsche Sammlung (Den Slesvigske Samling) Literatur zur Geschichte Nord- und Südschleswigs in den Sprachen Deutsch, Dänisch, Niederdeutsch, Friesisch, Sønderjysk und Petuh bereit. Eine eigene Bibliothek haben die Studenten der Flensburger Hochschulen, die zu Studienzwecken wissenschaftliche Literatur in der Zentralen Hochschulbibliothek Flensburg (ZHB) ausleihen können.

Museen und Historischer Hafen[Bearbeiten]

Museumsberg

In der Flensburger Museumslandschaft spielen zwei Ausstellungskomplexe eine entscheidende Rolle für den Tourismus der Stadt. Ein erster Komplex ist der westlich an die Innenstadt angrenzende Museumsberg. Die Ausstellungen des 1876 gegründeten städtischen Museums befassen sich in zwei Gebäuden mit der schleswigschen Kunst- und Kulturgeschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Das Spektrum reicht von Bauernstuben wie Döns und Pesel über Werke aus der Jugendstilära bis hin zu Malereien von Emil Nolde und Erich Heckel.[59] Im Erdgeschoss des Heinrich-Sauermann-Hauses ist seit 2001 zudem das Naturwissenschaftliche Museum untergebracht, das die Tier- und Pflanzenwelt des nördlichen Schleswig-Holsteins veranschaulicht. In dem ebenfalls vom Museum getragenen Christiansenpark befindet sich in einem ehemaligen Wirtschaftsgebäude von 1920 das Eiszeit-Haus, das Sammlungen zur Erdgeschichte beherbergt. Zum Museumsareal gehört auch der Alte Friedhof, auf dem der Idstedt-Löwe von 1862 an vergangene Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Dänen erinnert. Als Zeichen der Versöhnung kehrte das Denkmal nach einer Odyssee über Berlin (ab 1868) und Kopenhagen (ab 1945) im Jahr 2011 an seinen ursprünglichen Standort zurück.

Historischer Hafen
Der Salondampfer Alexandra, maritimes Wahrzeichen Flensburgs; im Hintergrund die St. Jürgen-Kirche und das Kapitänsviertel in Jürgensby (2007)

Ein zweiter Komplex und bedeutsamer Tourismusfaktor ist der Historische Hafen auf der Westseite der Förde am Flensburger Hafen, vor allem im Sommer ein Besuchermagnet und zugleich Ort regelmäßiger Veranstaltungen. 1984 eröffnete hier in einem ehemaligen Zollpackhaus das Schifffahrtsmuseum, das sich wie der Museumsberg in städtischer Hand befindet und das 2012 nach knapp zweijähriger Umbauphase neu eröffnet wurde. Seitdem ist auch das ehemalige Zollamtsgebäude im Museumshof Bestandteil des Schifffahrtsmuseums. Im Keller dokumentiert das Rum-Museum – bis zur Eröffnung des Braasch Rum Manufaktur Museums 2014 in der Roten Straße[60] Deutschlands einziges Rum-Museum – die jahrhundertelange Geschichte des Flensburger Rumhandels, inklusive des Sklavenhandels.[61] Gegenüber wird seit 1979 in Vereinsarbeit der Museumshafen von Flensburg betrieben, in dem sich entlang eines Holzstegs eine Vielzahl historischer Berufssegler aneinanderreiht. Ständiger Gast ist hier der 1931 erbaute Haikutter Dagmar Aaen, mit dem Arved Fuchs die Nordost- und die Nordwestpassage durchfahren hat. Am Ende des Stegs wurde 1991 ein Nachbau des Flensburger Hafenkrans errichtet, der von 1726 bis 1889 bestand. Auf der Landseite erhalten Besucher der Museumswerft seit 2001 einen Einblick in den Segelschiffbau vergangener Zeiten. Ein Stück weiter südlich in Höhe des Kompagnietors hat der Salondampfer Alexandra von 1908 seinen ständigen Liegeplatz mit eigener Brücke und Pavillon. Deutschlands letzter seegehender Passagierdampfer gilt als maritimes Wahrzeichen Flensburgs. Der Dampferbrücke schließt sich seit 2006 eine Sammlung Klassischer Yachten an, die von gelben Holzhütten flankiert wird. In einer der Hütten, die auf Initiative des 2005 gegründeten Vereins Klassische Yachten Flensburg entstanden, sind in einem winzigen Yachtmuseum, der sogenannten Schaubude, Exponate über das Bordleben und die Geschichte des Yachtsports zu sehen und maritime Geräusche zu hören.[62][63]

Weitere Museen
Fischereimuseum am Ostufer (2013)

Touristisch vermarktet werden die Attraktionen des Historischen Hafens über den fiktiven Flensburger Kapitänsweg, ein kultureller Rundgang, der an weiteren Sehenswürdigkeiten in der Flensburger Innenstadt vorbeiführt.[64] Station des Weges ist auch der alte Fischereihafen am Ostufer, in dem das kleine Fischereimuseum Zeugnis über den einst so geschäftigen Fangbetrieb ablegt, der zu seinen Blütezeiten rund 150 Familien ernährte. Es entstand auf Initiative des 1872 gegründeten Flensburger Fischerei-Vereins, in dem die heute noch 80 verbliebenen Nebenerwerbsfischer organisiert sind (Stand 2012).[65] Zu besichtigen sind in dem 50 m² großen Schauraum altes Fischerei-Zubehör sowie ein mit 1500 Liter gefülltes Aquarium, das einen Einblick in die Fauna und Flora der Ostsee gibt, darunter Steinbutt, Dorsche, Schollen, Aale, Seesterne und Krebstiere.[66]

In modernem Gewand gibt sich die Phänomenta, ein Science Center der Universität Flensburg, das seit Mitte der 1990er Jahre Natur und Technik erleb- und begreifbar macht. Ein umstrittener Erweiterungsbau sorgt seit seiner Eröffnung im Jahr 2008 für einen scharfen Kontrast zum angrenzenden Nordertor.

Weiter nördlich steht auf einem Hügel die denkmalgeschützte Bergmühle von 1792. Die letzte von einst 30 mahlfähigen Windmühlen der Stadt[67] öffnet mehrmals im Jahr ihre Pforten.

Im Stadtteil Mürwik besteht einmal wöchentlich Zugang zum Wehrgeschichtlichen Ausbildungszentrum, das in seiner Lehrsammlung seit 1991 anderthalb Jahrhunderte Marinegeschichte präsentiert. Es liegt auf dem Gelände der Marineschule Mürwik, das in der Regel Zivilisten verschlossen bleibt.

Bauwerke[Bearbeiten]

Das Ende des 16. Jh. erbaute Nordertor, ein Rest der Flensburger Stadtbefestigung am Ende der Norderstraße, gilt als Wahrzeichen der Stadt. (2006)
Das Kompagnietor von 1602 ist eine der ältesten Profanbauten der Stadt. (2007)

Altstadt[Bearbeiten]

Flensburg verfügt über eine gut erhaltene Altstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten früherer Jahrhunderte. Charakteristisch ist die Lage parallel zum Wasser. Drei der vier Altstadtkerne erstrecken sich entlang dieser Nord-Süd-Achse an der Förde. Der Bauboom der Kaiserzeit führte zwar zu einer teilweisen Verbauung der Altstadt, aber ohne deren Struktur zu zerstören, und führte bemerkenswerte Stadterweiterungen mit sich. Im Zweiten Weltkrieg fast unzerstört geblieben, setzte sich in Flensburg wie andernorts nach dem Zweiten Weltkrieg eine Baupolitik durch, die sich von den altstädtischen Strukturen lösen und die Innenstadt im Stil der Zeit neu gestalten und mit überdimensionierten Verkehrsbauten überziehen wollte. Dies konnte zwar wegen Geldmangels verhindert werden, doch führte die Planungsunsicherheit zum Verfall insbesondere der nördlichen und der östlichen Altstadt. Zahlreiche Altbauten verschwanden und wurden durch unangepasste Neubauten ersetzt. Dieser Trend wurde erst gegen Ende der 1970er Jahre gestoppt. Trotz erheblicher Verluste bietet Flensburg immer noch das Bild einer weitgehend geschlossen erhaltenen Altstadt im Tal, an die sich die Erweiterungen der Gründerzeit auf den Anhöhen gut anfügen.

Erhaltene Bauten[Bearbeiten]

Gefährdete Bauten[Bearbeiten]

Verlorene Bauten[Bearbeiten]

  • Duburg, Stadtburg aus dem 15. Jahrhundert
  • Eddeboe, Burganlage aus dem Mittelalter, von der jedoch noch einige Wallreste existieren
  • Gertrudenkirche, Kirche der Ramsharde, nach Reformation eingegangen, Friedhof bis 1822 erhalten
  • St. Jürgen-Hospital, nach Reformation aufgegeben, heute steht dort die neue St. Jürgen-Kirche
  • Duburg Kaserne, erste Kasernenanlage der Stadt von 1872/76 bis 1987/95
  • Altes Rathaus, entstand im 15. Jahrhundert auf dem Thingplatz, 1883 abgerissen
  • Regierungshof, 1851–64 politisches Zentrum des Herzogtums Schleswig, als solches mit Ständehaus ausgestattet. Ab 1882 provisorisches Rathaus; 1964 einem Kaufhausneubau gewichen
  • Speicher des Margarethenhofes in der Johannisstraße 78, 1945 durch Bombe zerstört
  • Margarethenburg, prachtvolle Villa des Weinhändlers Jens Stadsholt aus dem Jahr 1873. Nach mehrfacher Brandstiftung im Jahre 1984 abgerissen.[72]
  • große Teile der Stadtbefestigung wie beispielsweise das Rote Tor oder das Friesische Tor
  • Bismarckbrunnen, Südermarkt (1903–1937)
  • Wasserturm in Weiche, ehemaliges Wahrzeichen des Stadtteils[73]
  • Indigohof, Angelburger Straße, heute C&A, abgebrochen in den 1970er Jahren
  • Töpferstraße (auch Potterstraße), Straße in der Flensburger Töpfer ihre Werkstätten hatten und an deren Ende die Potterporte lag (vgl. dort). Wurde im 20. Jahrhundert abgerissen und mit modernen Anbauten des Franziskanerklosters bebaut. Einige Straßenkarten verzeichnen sie noch, jedoch an einer etwas falschen Stelle.
  • Englischer Bahnhof und Preußischer Staatsbahnhof auf dem Gelände des heutigen ZOB

Bedeutende Denkmale[Bearbeiten]

  • Idstedt-Löwe, auch Flensburger Löwe, Denkmal auf dem Alten Friedhof, 1862 enthüllt, 1867 nach Berlin abtransportiert, von 1945–2011 in Kopenhagen, seit September 2011 wieder in Flensburg auf dem alten Friedhof. Am Heckeshorn in Berlin-Wannsee steht eine Zinkkopie aus dem Jahr 1873.[74]
  • Zwischen 2003 und 2013 sind insgesamt 23 Stolpersteine in Flensburg verlegt worden,[75][76] die meisten in der Innenstadt.

Parks, Grünanlagen und Strände[Bearbeiten]

Insgesamt 197 Hektar sind in Flensburg als Erholungsflächen ausgewiesen, das entspricht 3,5 % der Gesamtfläche der Stadt, davon machen 129 Hektar (2,3 %) Grünanlagen aus (Stand 2011).[77]

Größte Parkanlage ist mit 75 Hektar der Volkspark, der 1925 oberhalb des östlichen Fördehangs eröffnet wurde.[78] Weitere Parks sind unter anderem der 1797 angelegte Christiansenpark (4,2 ha), der ein Überrest eines großen Landschaftsparks ist, der Stadtpark (2,2 ha) von 1903, der nach der englischen Partnerstadt benannte Carlisle-Park (1 ha) und der Collundtspark (1 ha), eine wie der Rummelsgang und der Lutherpark versteckt liegende grüne Oase am Westhang.[79] Der kleinste Park der Stadt ist der Fleno-Park.

Größter Wald ist die Marienhölzung, im Westen der Stadt gelegen, in der Überreste der Burganlage Eddeboe zu finden sind. Der Klueser Wald, ebenfalls im Westen, verläuft bis nach Wassersleben. Als eine der ältesten, heute noch erhaltenen kommunalen Begräbnisstätten Nordeuropas gilt der Alte Friedhof, heute eine Parkanlage, die bemerkenswerte Grabdenkmäler des 19. Jahrhunderts aufweist. Aus Platzmangel wurde 1872 ein neuer, der Mühlenfriedhof, angelegt, der heute 11 Hektar misst. Größter Friedhof der Stadt ist jedoch der Friedhof Friedenshügel, der 1911 eröffnet wurde und dessen Gestaltung an einem Seiteneingang auch auf islamische und jüdische Bestattungstraditionen zugeschnitten ist. Beim Friedhof Friedenshügel liegt zudem der dem Friedhof namensgebende Friedenshügel, ein Großsteingrab (also einem Hünengrab).

In Flensburg gibt es drei Strände: das Ostseebad, ein 1873 angelegtes Strandbad am nordwestlichen Fördeufer, das später angelegte Strandbad Solitüde von 1924 am nordöstlichen Fördeufer und – von dort aus erreichbar – Fahrensodde, ein kleinerer Strandabschnitt beim gleichnamigen Yachthafen. Als beliebte Naherholungsziele außerhalb der Stadt gelten aber auch die Strände von Wassersleben, das rund sechs Kilometer vom Zentrum der Flensburger Innenstadt entfernt liegt, in Dänemark von Kollund (Lille Strand, 13 km), außerdem am Südufer der Förde in Glücksburg die Strände von Quellental (7 km), Sandwig (8 km), den Holniser Ortsteilen Schausende (15 km) und Drei (15 km), in Munkbrarup Bockholmwik (14 km) und in der Gemeinde Langballig der Strand von Langballigau (17 km).

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Rum-Regatta im Jahr 2008
Flensburger Regatta 1855 am 28. September 2013
Hafenfeste und Regatten

Einen zentralen Platz regelmäßiger Veranstaltungen nimmt der Flensburger Hafen ein, hierbei vor allem die Promenade am Westufer, die sich vom Volksbad über den historischen Hafen bis zur Hafenspitze erstreckt. Größtes Hafenfest sind – mit rund 400.000 Besuchern allein im Jahr 2010[80] – die Flensburg Nautics, ein internationales Großseglertreffen, das seit 2004 alle zwei Jahre im August veranstaltet wird.[81][82] Ein weiteres Großereignis ist das seit 1993 in ungeraden Jahren stattfindende DampfRundum, auf dem z. B. 2009 etwa 350.000 Besucher gezählt wurden[83]. Bei Europas größtem Treffen von Dampfschiffen und -lokomotiven (nach PS) fungiert der heimische Salondampfer Alexandra als Gastgeberschiff.[84][55]:46, 106

Alljährlich zum Himmelfahrtswochenende wird vom Flensburger Museumshafen aus die Rum-Regatta ausgerichtet, der die Zubringer-Regatta Flensburg-Fjord-Regatta vorausgeht. Mit rund 120 teilnehmenden Schiffen (2012)[85] gilt die 1980 initiierte Rum-Regatta als größtes Gaffelseglertreffen in Nordeuropa.[86][55]:199 Daneben gibt es noch einige kleinere Regatten, wie beispielsweise die Flensburger Regatta 1855, heute durchgeführt vom Verein Klassische Yachten Flensburg. Die erste Regatta von 1855 begründete den organisierten internationalen Regattasport in der westlichen Ostsee.[87] Vom Verein des Museumshafens werden außerdem die eher beschauliche Apfelfahrt im Oktober (seit 1980) und der Grogtörn, eine winterliche Regatta am 2. Weihnachtstag, organisiert.[88]

Der Innenhafen ist zudem regelmäßig Schauplatz des Drachenbootcups im August (seit 2004), dem 2011 mehrere Dutzend Mannschaften und rund 12.000 Zuschauer beiwohnten,[89] sowie eines Entenrennens im darauffolgenden Monat, an dem im selben Jahr fast 5.000 Kunststoffenten teilnahmen.[90]

Volksfeste und Märkte

Flensburgs größtes Altstadtfest ist das von mehreren Hunderttausend besuchte Tummelum, dessen Name sich aus der Mischsprache Petuh herleitet und etwa „Unruhe“ bedeutet. Das dreitägige Fest entsprang dem 700jährigen Stadtjubiläum im Jahr 1984 und wird alle zwei Jahre im Frühjahr/Sommer von der IG Flensburg Innenstadt organisiert.[91][55]:235 Im November/Dezember wird in der Innenstadt der Weihnachtsmarkt abgehalten. Vom Südermarkt über Holm, Große Straße bis zum Nordermarkt säumen eine Reihe von – auch Punsch feilbietenden – Glühweinständen den Weg, weshalb der Volksmund dem Abschnitt den Namen „Punschmeile“ gab.[55]:188 Die Exe (Kurzform von „Exerzierplatz“) im Stadtteil Friesischer Berg ist Standort des zweimal jährlich stattfindenden Jahrmarkts. Auf dem sonst als Großparkplatz genutzten Gelände wurden bereits ab Mitte des 19. Jahrhunderts Viehmärkte und ab 1880 Krammärkte abgehalten.[55]:57 Ferner organisierte die Fremdenverkehrsgesellschaft der Stadt, Flensburg Fjord Tourismus, bis 2013 den Flensburger Fischmarkt, dessen 60 Verkaufsstände von März bis Oktober an jedem zweiten Sonntag im Monat Besucher an die Hafenpromenade lockte.[92][93]

Kulturveranstaltungen

Zu den nennenswerten Kulturveranstaltungen der Stadt zählen das internationale Folkfestival Folkbaltica im April/Mai (seit 2005), an dem sich auch dänische Minderheitsinstitutionen beteiligen,[55]:75 und die Flensburger Hofkultur im Spätsommer. Bei dem 1995 gegründeten Kulturfestival dienen die Kaufmannshöfe der Altstadt als Kulisse für Veranstaltungen unterschiedlichster Art.[55]:109 Live-Musik wird außerdem bei Flensburg unplugged im März und in Flensburg seit 1999 auf dem Kneipenfestival Honky Tonk im September gespielt.[55]:111 An Filmliebhaber richten sich die Flensburger Kurzfilmtage (seit 2000), die zusammen mit dem Animationsfestival tricky (seit 2005) jedes Jahr im Oktober veranstaltet werden. Gemeinsame Spielstätte ist das Programmkino 51 Stufen im Deutschen Haus.[55]:139 Eine Zusammenarbeit von Deutschen und Dänen ist das 2010 ins Leben gerufene, internationale Literaturfestival litteraturfest.nu, zu dem bekannte Autoren aus den nordischen Ländern eingeladen werden.[94]

Die dänische Minderheit versammelt sich im Mai/Juni auf dem Årsmøde (Jahrestreffen). Der Südschleswigsche Verein (dän. Sydslesvigsk Forening) ist Veranstalter des alljährlichen Treffens, das in Flensburg erstmals ein Jahr nach der Volksabstimmung von 1920 ausgerichtet wurde.[55]:17

Kulinarische Spezialitäten[Bearbeiten]

Unter den kulinarischen Spezialitäten Flensburgs finden sich überwiegend Gerichte wieder, die in der norddeutschen, insbesondere der Schleswig-Holsteinischen aber auch der dänischen Küche beheimatet sind, darunter Labskaus, Grünkohl, dänische Hotdogs, Rote Grütze, Schnüsch und Schwarzsauer. Getrunken wird „ Flens, berühmt wegen seines „Plopps“ und aus den ersten Werner-Comics, oder selbstgebrautes Bier des am Hafen gelegenen Gasthauses Hansens Brauerei. Ebenso gehören Rum und Punsch dazu, da die Stadt eine lange Tradition als führende Rumhandelsstadt aufweist, exemplarisch seien die (ehemals) in Flensburg produzierten Marken Pott oder Hansen Präsident des Rumhandelshauses Hansen Rum genannt. Nach dem Niedergang Flensburgs als Rumstadt Ende des 20. Jahrhunderts verblieben in der Stadt von den einst 200 Rumhäusern heute neben dem Wein- und Rumhaus Braasch in der Roten Straße nur noch das Rumhaus Johannsen Rum in der Marienstraße. Als geographischer „Anlieger“ zur Landschaft Angeln steht zudem Angler Muck, ein Mischgetränk aus Wasser und Rum oder Korn, auf der Speisekarte. Der Kümmelbranntwein Bommerlunder, dem die Düsseldorfer Punkband Die Toten Hosen mit dem Trinklied Eisgekühlter Bommerlunder ein Denkmal setzten, wurde bis 2000 in Flensburg produziert.

Subkultur[Bearbeiten]

Die subkulturelleSzene“ trifft sich zu Veranstaltungen an mehreren Orten, häufig über eine Basisförderung von der Stadt Flensburg ermöglicht.[95] Vertreter der linksalternativen Szene, die sich 1981 zum Verein zur Förderung der Kultur und Kommunikation in Flensburg e.V. zusammengeschlossen haben, präsentieren im Anfang des 20. Jahrhunderts erbauten Volksbad Kulturevents verschiedenster Art, darunter Konzerte und Tanzveranstaltungen.[96] Ein ähnliches Kulturprogramm stellt der Verein Kulturwerkstatt Kühlhaus e.V. auf die Beine. Seinen Sitz hat der Verein im 1994 zum Kulturzentrum umfunktionierten Kühlhaus, einem ehemaligen Obst- und Kühllager am Flensburger Güterbahnhof. Zum Auftakt eröffnete der Verein das Haus mit einem Konzert der damals noch Flensburger Band Fischmob.[97] Das 1990 nach einer Hausbesetzung entstandene Wohn- und Kulturprojekt Hafermarkt, Treffpunkt der hiesigen Punkerszene, veranstaltet in erster Linie Punk-Konzerte.[95] Der alternative Jugendverband Fördebande nennt seit 2001 Pauls Eck, einen 110 m² großen Laden in der Norderstraße, sein Eigen und nutzt die Räumlichkeiten zu Info-Treffs und Feiern.[98] In der Senffabrik, ein Wohnprojekt in der Norderstraße, werden seit 2002 Konzerte veranstaltet und Künstler des Kunst- und Kultur-Initiativen-Laboratoriums (KKI Laboratorium) nutz(t)en seit 2006 zwischenzeitlich ein altes Schulgebäude in der Duburger Straße, um dort Projekte und Ausstellungen durchzuführen.[99][100] Neuestes Alternativprojekt ist aber die Luftschlossfabrik, das 2013 eine Investitionsruine am Harniskai im Flensburger Industriehafen in Beschlag nahm, um dort Kunst-, Kultur und Gemeinschaftsprojekte wie z.B. Konzerte und eine Volxküche zu verwirklichen.[101][102][103]

Programmhinweise zur subkulturellen Szene Flensburgs werden in Zeitschriften wie Die Grenzgäng oder Partout veröffentlicht.[95]

Sport[Bearbeiten]

Sportvereine[Bearbeiten]

Siegesfeier der SG Flensburg-Handewitt auf dem Südermarkt (2014)

Im Jahr 2012 waren über 22.500 Mitglieder in 76 Sportvereinen angemeldet, zu den mitgliederstärksten Sportarten zählt(e) dabei in erster Linie das Turnen (acht Vereine), dann Fußball (11) sowie Segeln (8), Handball (6), Tennis (6) und der Schwimmsport (3).[104] Größter Sportverein der Stadt und im Landesteil Schleswig ist mit über 4500 Mitgliedern der TSB Flensburg (Stand 2013),[105] der zusammen mit dem Handewitter SV 1990 die SG Flensburg-Handewitt, ein Nachfolger der SG Weiche-Handewitt, gründete. Die Handball-Herrenmannschaft der SG, bekannteste Sportmannschaft Flensburgs, welche seine Heimspiele in der Mehrzweckhalle Flens-Arena (6500 Zuschauer) austrägt, ist mehrfacher deutscher und europäischer Pokalsieger, erreichte 2004 in der Handball-Bundesliga die Deutsche Meisterschaft und gewann 2014 die EHF Champions League. Weitere Sportvereine mit über 1000 Mitgliedern sind neben dem TSB der SV Adelby, der PSV Flensburg und die Flensburger Betriebssportgemeinschaft.

Sportstätten[Bearbeiten]

Größte Sportstätte ist das 1927 eingeweihte Flensburger Stadion im Volkspark, in dem 10.000 Zuschauer Platz finden, davon hat es 1000 Sitzplätze.[106] Das 2010 eröffnete Campusbad auf dem Sandberg, ein Sport- und Freizeitbad mit 50-Meter-Becken, welches mit der Fördeland Therme (25-Meter-Becken) in Glücksburg konkurriert, verzeichnete 2013 über 200.000 Badegäste.[107]

Eissport[Bearbeiten]

Wintersport wird begrenzt in Flensburg angeboten. Möglich wird dies durch die Eissporthalle Gletscher in der Nachbargemeinde Harrislee. Hier kann man in den Wintermonaten Schlittschuhlaufen. Deutschlands nördlichster Eishockeyclub, der Flensburger EC, existiert derzeit nur auf dem Papier, Eisstockturniere werden alljährlich durchgeführt; Eisstockschießen wird beim SV Adelby angeboten.[108] Damit ist Flensburg die nördlichste Stadt Deutschlands, die Winter- bzw. Eissport anbietet.

Medien[Bearbeiten]

Printmedien[Bearbeiten]

Flensburg ist Sitz des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages (kurz sh:z), bei dem auch das Flensburger Tageblatt (Auflage über 30.000 Exemplare) erscheint. In der Petuhsprache ist die 1865 gegründete Zeitung als Tante Maaß bekannt,[109][110] benannt nach dem früheren Verleger (ab 1866) und Redakteur Ludolf Maaß.[111] Zweite Tageszeitung ist die überwiegend dänischsprachige Flensborg Avis (Auflage 5.200), Sprachrohr der dänischen Minderheit, das zu einem Drittel auch in Deutsch veröffentlicht. Daneben gibt es das Monatsmagazin Flensburg Journal (Auflage 42.000)[112] sowie die Anzeigenblätter Die Wochenschau der sh:z und die MoinMoin, ein 1977 entstandenes Wochenblatt, das zusammen mit den Wochenblättern Nordfriesland Palette und Anzeiger mittlerweile eine wöchentliche Gesamtauflage von 225.000 Exemplaren erreicht.[113]

Rundfunk und Onlinemedien[Bearbeiten]

Das NDR-Studio in Flensburg (2011)

Mit dem Offenen Kanal Flensburg gibt es in der Stadt auch ein Bürgerfernsehen. Der Norddeutsche Rundfunk betreibt zudem im ehemaligen Musikpavillon des Deutschen Hauses ein Studio für Hörfunk (seit 1950) und Fernsehen (seit 2000) mit rund einem Dutzend Mitarbeitern. Hier im Studio Flensburg in der Friedrich-Ebert-Straße 1 entstehen werktags Regionalnachrichten und Reportagen, die zum Beispiel für NDR 1 Welle Nord oder das Schleswig-Holstein Magazin produziert werden. Vom seit 2007 denkmalgeschützten Gebäude übertrug der NWDR bereits am 23. Dezember 1950 als erstes Studio nördlich von Hamburg seine erste Sendung und der Standort blieb bis zur Eröffnung des Kieler Studios 1965 die zentrale Rundfunkstation für Schleswig-Holstein.[114]

Von 1990 bis 1996 sendete Förde Fetz Radio jeden Freitagabend ein Programm mit Rockmusik und Szeneberichten aus Flensburg. Ausgestrahlt wurde es über ein Lokalradio im dänischen Gravenstein.[115] Über dieselbe Station sendete von 1993 bis 1996 Radio Flensburg etwa drei Stunden am Tag. Ziel war, ein Stadtradio zu etablieren.[116] Das Projekt musste jedoch aufgrund finanzieller Probleme des dänischen Senders wieder eingestellt werden. Seit dem 1. Oktober 2006 sendet Radio Flensburg als Internetradio und seit März 2011 läuft das 24-Stunden-Musikprogramm von Foerde Radio.[117]

Zu den nennenswerten Online-Magazinen mit Nachrichten aus der Region zählen Fördeschnack[118], Flensburger Stadtanzeiger[119] und seit 2004 Flensburg-Szene[120] sowie Flensburg-online, ein 1996 gestartetes Angebot der Stadtbuch-Redaktion Flensburg.[121]

Sendemasten[Bearbeiten]

Auf dem Fuchsberg in Flensburg-Engelsby betreibt der NDR den Sender Flensburg, eine Sendeanlage für UKW, TV und Mittelwelle. Daneben existiert in Freienwill (rund 4 km südlich von Flensburg) der Fernmeldeturm Freienwill, von dem Flensburg und Umgebung versorgt werden. Darüber hinaus senden vom nahen Sender Wassersleben einige Programme für Flensburg.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Grenzhandel und Einkaufszentren[Bearbeiten]

Die Wirtschaft profitiert vom Grenzhandel und vom Waren- und Dienstleistungsexport in das Nachbarland Dänemark. Dadurch konnte sich die Stadt 2006 den Titel Exportmeister Schleswig-Holsteins sichern. Das Technologiezentrum in Flensburg-Rude trägt seinen Teil dazu bei, indem es studierten Jungunternehmern Räumlichkeiten und Labors zur Entwicklung von Innovationen bereitstellt.

Zahlreiche Geschäfte beraten ihre Kunden auf dänisch; skandinavische Unternehmen eröffnen Niederlassungen an der Förde. Beliebt bei den Dänen sind die ortsansässigen Grenzshops, in denen es eine Vielfalt an dänischen Produkten zu günstigeren deutschen Preisen gibt. Auch einheimische Kunden besuchen gerne den Grenzhandel.[122]

Um die Gunst sowohl dänischer als auch deutscher Kunden buhlen ebenso die beiden größten Einkaufspassagen in der Flensburger Innenstadt: Die Flensburg Galerie mit 70 Shops auf 20.000 m² und die Holmpassage mit 15 Shops. Der Handel in der Innenstadt konkurriert hierbei mit den Einkaufszentren an den Randlagen, darunter im Süden der Fördepark mit 50 Geschäften auf 36.290 m², im Westen der Citti-Park mit 55 Mietern auf 25.000 m²[123], und weiter westlich in Handewitt der Scandinavian Park mit 15 Geschäften. Mehrere neue Stadtteilzentren mit Supermärkten, Discountern und reichlich Parkplätzen ergänzen die alten Einkaufsstraßen in den Stadtteilen.[124] Neben der Flensburger Innenstadt existiert außerdem noch das Stadtteilzentrum Twedter Plack in Mürwik, welches die dortige Kaufkraft zu einem wichtigen Teil abschöpft.


Tourismus[Bearbeiten]

Die Stadt Flensburg, bisher über die Flensburg Fjord Tourismus GmbH vermarktet, kooperiert ab 2015 in einer Lokalen Tourismus-Organisation (LTO) mit den Nachbargemeinden Glücksburg, Harrislee und Langablligau.[125] Dazu standen in Flensburg 2013 in 20 Beherbergungsstätten, darunter Hotels, Gasthöfe, Pensionen und die Jugendherberge im Volkspark, für Gäste insgesamt 1450 Betten bereit, die für über 230.000 Übernachtungen genutzt wurden, wobei die durchschnittliche Verweildauer 1,8 Tage betrug.[126]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Das Kraftfahrt-Bundesamt (kurz KBA, auch als „Verkehrssünderkartei“ bekannt) an der Fördestraße (2006)

Weithin bekannt ist das 1958 eingerichtete Fahreignungsregister (bis 2014 Verkehrszentralregister), die sogenannte Flensburger Verkehrssünderdatei, die vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg geführt wird.[127] Mit rund 900 Beschäftigten ist das Bundesamt, das seit 1952 seinen Dienstsitz in Flensburg hat, einer der größten öffentlichen Arbeitgeber der Stadt.[128] Weitere Einrichtungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts mit Sitz in Flensburg sind das Europäische Zentrum für Minderheitenfragen im Kompagnietor, das 1996 von den Regierungen Deutschlands, Dänemarks und Schleswig-Holsteins gegründet wurde, die Industrie- und Handelskammer Flensburg in der Heinrichstraße, welches zuständig für rund 44.000 Mitgliedsunternehmen im Norden und Westen Schleswig-Holsteins ist und Geschäftsstellen in Heide, Husum und Schleswig unterhält, sowie die Handwerkskammer Flensburg, die in ihrem Kammerbezirk über 10.000 Handwerksbetriebe betreut.

Eines von vier Landgerichten (LG) im Bezirk des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichtes und Nachfolger des Kreisgerichtes Flensburg (1867–1879) ist das Landgericht Flensburg am Südergraben. Deutschlands nördlichstes Landgericht ist im selben Gebäude wie das Amtsgericht Flensburg, die Staatsanwaltschaft und eines Justizmuseums untergebracht. Zu dessen Bezirk gehört die angrenzende Justizvollzugsanstalt Flensburg von 1882. Im Bezirk des Kieler Landesarbeitsgerichtes (LAG) Schleswig-Holstein befindet sich das gegenüber liegende Arbeitsgericht Flensburg, zu dem eine Nebenstelle in Husum zählt.

Gesundheitswesen[Bearbeiten]

Flensburg ist Sitz mehrerer Krankenhäuser wie des Diakonissenkrankenhauses Flensburg und des Malteser Krankenhauses Sankt Franziskus, beide in der Nähe des Burgplatzes. Den dänischen Flensburgern steht der Dänische Gesundheitsdienst für Südschleswig zur Verfügung.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Nachfolgend sind die 30 größten privaten Arbeitgeber und weitere bedeutsame Unternehmen der Stadt in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Wenn nicht anders angegeben liegt der Hauptsitz in Flensburg.

Die Diako von 1874 ist mit 3200 Beschäftigten der größte Arbeitgeber der Stadt (hier Rettungshubschrauber am Burgplatz)
Blick von der Hafenspitze auf die Stadtwerke Flensburg von 1854, dem nach der Diako und coavia drittgrößten Arbeitgeber mit 932 Beschäftigten
Ebenfalls einer der größten Arbeitgeber der Stadt ist die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft von 1872 (693 Beschäftigte) mit der weithin sichtbaren Werfthalle
  • Bäcker Meesenburg, 1899 in Flensburg-Weiche gegründet (194 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Beate Uhse AG, Erotikversand, 1951 als Versandhaus Beate Uhse gegründet (100 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Beyersdorf Dienstleistungen von 1955, Gebäudereinigung (850 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Clipper Aviation, Wasserflugunternehmen in Sonwik von 2001
  • coavia, Krankenhausservice, 100%ige Tochtergesellschaft der Schweizer SV Group AG (1200 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • dat Repair, Handy-Reparaturen seit 1992 (230 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Evang.-Luth. Diakonissenanstalt Flensburg (kurz Diako) von 1874 (3200 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Elephant Music, 1997 gegründete Musikproduktionsfirma
  • Flensburger Brauerei, Flensburger Bier seit 1888 (156 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Flensburger Fahrzeugbau von 1872 (358 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Flensburger Schiffbau-Gesellschaft von 1872, Schiffswerft (693 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Förde Reederei Seetouristik, 1991 fusionierte Reederei der Förde Reederei von 1935 (ein Nachfolger der 1866 gegründeten Flensburg-Ekensunder Dampfschiffsgesellschaft) und der KG Seetouristik von 1958 (europaweit etwa 1.000 Beschäftigte, Stand 2010)
  • GreyLogix, Automatisierungstechnik seit 2000 (250 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Holländerhof Werk- u. Wohnstätten für behinderte Menschen, 1964 gegründet (450 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • A.H. Johannsen, Flensburgs ältestes Rumhaus von 1878
  • Karstadt, Filialbetrieb eines Warenhauses am Holm (Hauptsitz in Essen, 150 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Klaus GmbH, Mercedes-Benz-Vertretung (125 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Krones AG, Werk Flensburg, Produktion von Flaschenreinigungsanlagen und Pasteuren (Hauptsitz in Neutraubling, 520 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Juli 2013)[129]
  • Lufthansa Systems, IT-Dienstleistung, Hauptsitz in Kelsterbach
  • Malteser St. Franziskus, Krankenhaus, 1864 aus dem Militärlazarett im Deutsch-Dänischen Krieg entstanden, ältestes Malteserkrankenhaus Deutschlands (Deutsche Malteser mit Hauptsitz in Köln, 750 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Juli 2013)[129]
  • gb Meesenburg, 1758 in Flensburg gegründeter Eisenwarenfachhandel (115 Beschäftigte in Flensburg direkt, insgesamt 800 Mitarbeitern an 26 Niederlassungen, Stand Juli 2013)[129]
  • Mitsubishi HiTec Paper Flensburg, Papierproduktion (Thermopapier) seit 1696 an der Husumer Straße in der damals von Hinrich Gultzau gebauten Papiermühle, damit einer der ältesten Papierfabriken Deutschlands, ab 1929 Feldmühle AG, ab 1990 STORA Feldmühle Spezialpapiere, seit 1999 Mitsubishi HiTec Paper Flensburg[130] (Mitsubishi Paper Mills von 1898 mit Hauptsitz in Tokio, Mitsubishi HiTec Paper Europe mit Sitz in Bielefeld, 245 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Mürwiker Werkstätten, Werkstätten und Heime, 1972 gegründet (305 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Nielsen & Sørensen Spedition (360 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Nord Schrott International, Entsorgungsfachbetrieb und Recycling seit 1898 (173 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Nord-Ostsee Sparkasse, regionales Kreditinstitut, ein Zusammenschluss der Sparkassen der Kreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg mit späterer Aufnahme der Flensburger Sparkasse und der Spar- und Leihkasse zu Bredstedt (Sitz in Flensburg, Schleswig und Husum, insgesamt 1216 Beschäftigte, Stand 2013)[131]
  • Orion, Erotikversand, 1962 gegründete Konkurrenz zur Beate Uhse AG (297 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Queisser Pharma, Herstellung von Arzneimitteln und Nahrungsergänzungsproduktion seit 1897 (270 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Reederei Ernst Jacob, ein Schifffahrtsunternehmen mit rund 500 Miterbeitern, davon etwa 30 im Flensburger Stammhaus
  • Robbe & Berking, Silbermanufaktur von 1874 (157 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag mit Sitz (Medienhaus) in der Fördestraße 20, mit insgesamt 21 regionalen Tageszeitungen und 30 Wochenzeitungen größte Verlagsgruppe Schleswig-Holsteins, darunter das Flensburger Tageblatt von 1865 mit einer Auflage von über 30.000 Exemplaren,[132] seit 2001 neues Druckzentrum in Büdelsdorf (652 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Schur Flexible Germany, Verpackfungsprodukte aus Kunststoff (141 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Secop (1956–2010 Danfoss Compressors), Kompressoren für Kühlgeräte, 1956 Gründung der Produktionsstätte und der Hauptniederlassung in Flensburg-Klues (360 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Stadtwerke Flensburg von 1854, Energieversorger für Strom und Fernwärme (932 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Steckhan & Peters, Logistik seit 1948 (160 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Telekom, Telekommunikation, Hauptsitz in Bonn
  • Transit Transport, 1947 am Flensburger Hafen gegründetes Transport- und Logistikunternehmen (203 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]
  • Union-Bank, regionale Privatbank in der Großen Straße 2 von 1875 (insgesamt 66 Beschäftigte)
  • Versatel Nord, Telekommunikationsanbieter von 2005 (Hauptsitz in Berlin, 260 Beschäftigte in Flensburg direkt, Stand Dezember 2012)[129]

Unternehmen, die ihren Sitz in Flensburg hatten, sind oder waren unter anderen die 1905 gegründete Schiffswerft Flensburger Maschinenbau-Anstalt Johannsen & Sörensen, die Eisenbahngesellschaft Flex Verkehrs-AG (bis 2003) und die Versandbuchhandlung Neuland-Verlag (1889–2001).

Bildung[Bearbeiten]

Die Europa-Universität auf dem Sandberg (2011)
An der Marineschule Mürwik werden seit 1907 Offiziere ausgebildet. Das Rote Schloss am Meer ist der Marienburg bei Danzig nachempfunden (2006)

Schulen[Bearbeiten]

Hochschulen[Bearbeiten]

  • Die Europa-Universität Flensburg mit rund 4600 Studenten, gegründet 1946 als Pädagogische Hochschule, wurde 1994 zur Universität erhoben.
  • Die Fachhochschule Flensburg mit mehr als 4000 Studenten: 1886 entstand eine Königliche Seedampf-Maschinisten-Schule, aus welcher sich eine Schiffsingenieurschule entwickelte. Aus dieser wiederum ging die Fachhochschule für Technik hervor, die 1973 in die Fachhochschule Flensburg umgewandelt wurde, nachdem auch der Fachbereich Wirtschaft gegründet worden war.
  • Die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein mit ihrem Hauptsitz in Kiel unterhält einen Standort in Flensburg in den Pekohöfen. Hier wird neben vielen beruflichen Weiterbildungen auch die theoretische Ausbildung der Flensburger Studenten der Berufsakademie durchgeführt.

Schulen der Bundeswehr[Bearbeiten]

Volkshochschulen[Bearbeiten]

  • Die Volkshochschule Flensburg bietet wie in anderen Städten ein breites Spektrum an Kursen innerhalb der Erwachsenenbildung an.
  • Voksenundervisning (zu deutsch Erwachsenenbildung) ist das Bildungsangebot der dänischen Volksgruppe und wird vom dänischen Schulverein für Südschleswig getragen.

Verkehr[Bearbeiten]

Eisenbahn- und Omnibusverkehr[Bearbeiten]

Das Gebäude des heutigen Flensburger Hauptbahnhofs wurde 1928 gebaut. (2007)

Vom südlich der Altstadt liegenden Bahnhof bestehen Intercity-Express-Verbindungen von Aarhus nach Hamburg, sowie InterCity-Verbindungen an Freitagen und Sonntagen nach Köln und Berlin. Täglich verkehren außerdem Intercity-Züge der Dänischen Staatsbahnen im Zwei-Stunden-Takt zwischen Kopenhagen bzw. Fredericia und Flensburg. Zusätzlich verbindet eine Nachtzug-Verbindung die Städte Prag, Basel (zum 1. November 2014 gestrichen) und Amsterdam über Flensburg mit Kopenhagen.

Regionalzüge fahren nach Kiel und Neumünster, letztere auch mit Halt in Flensburg-Weiche. Eine RegionalExpress-Verbindung mit der Bezeichnung Schleswig-Holstein Express führt nach Hamburg Hauptbahnhof. Als Ersatz für die früheren Eisenbahnstrecken nach Niebüll und nach Husum und die früheren Strecken der Flensburger Kreisbahn nach Kappeln und Satrup fahren Schnellbusse.

Flensburger ZOB, seit 1927 Deutschlands erster Busbahnhof (2007)

Der ÖPNV wird nach Stilllegung der letzten Linie der ehemaligen „Städtischen Straßenbahn Flensburg“ (elektrisch ab 1907, davor ab 1881 private Pferdebahn) am 2. Juni 1973 mit Bussen der Gesellschaften Aktiv Bus GmbH (früher Stadtwerke Flensburg), der AFAG und anderer Verkehrsunternehmen wie der Autokraft durchgeführt. Sie sind in der Verkehrsgemeinschaft Flensburg zusammengeschlossen. Es gilt der Schleswig-Holstein-Tarif.

Schifffahrt[Bearbeiten]

Siehe auch: Flensburger Hafen

Die Fördeschifffahrt hat stark an Bedeutung verloren, da die früher häufig durchgeführten Butterfahrten mit ihren preisgünstigen Einkaufsmöglichkeiten an Bord der Ausflugsschiffe aufgrund von EU-Beschlüssen entfallen sind. Regelmäßige Schiffsverbindungen bestehen in den Sommermonaten unter anderem nach Glücksburg und rund um die Ochseninseln.

Die Bedeutung des Flensburger Hafens geht weiter zurück: 2011 wurden mit 319 Seeschiffen rund 510.000 Tonnen Güter umgeschlagen,[133] 2012 waren es bei 287 Schiffen (553.900 BRZ) nur noch 466.501 Tonnen. Wenn das Flensburger Futtermittelwerk im Sommer 2013 geschlossen wird, wird mit einem weiteren starken Rückgang gerechnet, weil damit ein Viertel des Ladungsaufkommen verbunden ist.[134] So wurden 2013 nur noch 398.229 Tonnen umgeschlagen; 227 Schiffe liefen den Flensburger Hafen an.[135] Im Jahr 2014 belief sich der Güterumschlag beim Hafenbetreiber Flensburger Hafen GmbH auf 367.883 Tonnen.[136]

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Die Bundesautobahn 7 aus Richtung Hamburg passiert Flensburg westlich, sie wird in Dänemark als Europastraße 45 weitergeführt. Ferner führen die Bundesstraßen B 199 und B 200 (Westtangente) durch das Stadtgebiet. An die Abfahrt Flensburg-Süd der B 200 schließt die nach langer und zeitweise heftig umstrittener Planung 2006 eingeweihte Osttangente (B 199) an, die am Schnittpunkt der Stadtteile Jürgensby, Fruerlund und Engelsby in die Nordstraße mündet.

Luftverkehr[Bearbeiten]

Im Westen der Stadt liegt der Flugplatz Flensburg-Schäferhaus, von dem aus Geschäfts-, Privat- sowie Rund- und Fotoflüge angeboten werden. Vom Wasserlandeplatz in Sonwik starten zudem Maschinen des Unternehmens Clipper Aviation, das auch eine Flugschule betreibt.

Flensburg auf Briefmarken[Bearbeiten]

Der Briefmarken-Jahrgang 1966 der Deutschen Bundespost und der Deutschen Bundespost Berlin enthielt innerhalb der Dauermarkenserie Deutsche Bauwerke aus zwölf Jahrhunderten jeweils zwei 30-Pfennig-Werte mit dem Nordertor, davon jeweils eine Briefmarke in grün und eine in rot. Außerdem existieren vom nahgelegenen Schloss Glücksburg zwei Briefmarken: Jeweils eine 10-Pfennig-Ausgabe der Dauermarkenserie Burgen und Schlösser von der DBP 1977 und der DBP Berlin 1977 sowie eine 45-Cent-Sondermarke von 2013. Eine weitere Briefmarke zeigt auf einer 55-Cent-Sondermarke von 2008 das Segelschulschiff Gorch Fock, das dem Kommando der Marineschule untersteht und daher zu besonderen Anlässen in Flensburg liegt. Darüber hinaus veröffentlichte die Deutsche Bundespost 1985 eine 80-Pfennig-Marke zum 30. Jahrestag der Bonn-Kopenhagener Erklärungen, in der die deutsch-dänische Grenzregion einschließlich der Flensburger Förde als Landkarte grafisch abgebildet ist.

Namenspatenschaften[Bearbeiten]

Flensburg war Namenspate des Radarempfängers FuG 227 „Flensburg“ von 1944 und ist es vom Asteroiden (14632) Flensburg, benannt nach der Geburtsstadt des Entdeckers Norbert Ehring. Das Feuerschiff Noorderlicht, welches von 1910 bis 1963 in der Geltinger Bucht stationiert war, trug bis 1992 ebenfalls den Namen Flensburg. In zahlreichen Städten exitistieren nach der Stadt benannte Straßen, Plätze und Wege, beispielsweise im Berliner Hansaviertel die Flensburger Straße oder in Kopenhagen-Vesterbro die Flensborggade. Außerdem gibt es in der isländischen Stadt Hafnarfjörður eine Bushaltestelle mit dem Namen Flensborg, benannt nach der dort liegenden Flensborgarskólinn. Die Schule wurde 1877 als Grundschule gegründet,[137] benannt nach einem Ladengeschäft namens Flensborg-Shop, dessen Besitzer aus Flensburg kam.[50] Dennoch, als besonders kurios gilt das Beispiel der winzigen Kleinstadt Flensburg in Minnesota. Die Lufthansa benannte zudem zwei ihrer Flugzeuge nach der Fördestadt. Die erste Maschine, eine Boeing 737, trug ein Flensburg-Wappen am Heck. Die zweite der beiden Maschinen ist heute noch im Einsatz. Der besagte Airbus A321 D-AIRY wurde dadurch bekannt, dass die Fernsehfigur „Die Maus“ an ihrem Heck zu finden ist, da dessen Inbetriebnahme im Jahr 1999 von der Sendung mit der Maus dokumentiert wurde.

Als Familienname ist Flensburg in Dänemark und Schweden verzeichnet, als ein bekannter Namensträger sei der dänische Handballspieler Claus Flensborg erwähnt. Das schwedische Geschlecht Flensburg entstammt von dem in der Fördestadt geborenen Hans Grederson (1583(?)–1618). Sein Sohn, Johan Hansen Flensburg (1615–1693), baute sich in Malmö eine neue Existenz als Schuhmacher auf.[138] Dort kaufte ein späterer Nachkomme, Mathias Flensburg (1779–1851), im Jahr 1847 ein Handels- und Wohnhaus (gebaut 1595), das sich seither Flensburgska huset bzw. Flensburgska gården (Flensburgischer Hof) nennt.[139] Darüber hinaus gibt es in der südschwedischen Stadt ein Büro-, Geschäfts- bzw. Wohnviertel, das den Namen Flensburg trägt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Den in Flensburg geborenen Luftfahrtpionier Hugo Eckener (1868–1954), der als Nachfolger von Ferdinand Graf von Zeppelin galt, ernannte die Stadt Flensburg 1924 zum Ehrenbürger.

Ehrenbürger[Bearbeiten]

Unter den rund ein Dutzend Ehrenbürgern sind die bekanntesten Otto von Bismarck (1815–1898), wie in über 400 Städten auch im Verlauf seiner Huldigung mit einer Ehrenbürgerschaft bedacht, und Hugo Eckener (1868–1954), ein Pionier der deutschen Zeppelin-Luftfahrt, der 1932 sogar als Kandidat für die Reichspräsidentenwahl gehandelt wurde.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Zu den bekannten Persönlichkeiten, die in Flensburg geboren wurden, zählen unter anderen Christian V. (Dänemark und Norwegen) (1646–1699), König von Dänemark und Norwegen, der Historiker Georg Waitz (1813–1886), der Kunsthandwerker und Jugendstil-Begründer Hans Christiansen (1866–1945), die Malerin Berta Katharina (Käte) Lassen (1880–1956) und die Schriftstellerin und Dadaistin Emmy Hennings (1885–1948). Als Flensburger Originale gelten die beiden „Petuh-Tanten“, Buchautorinnen und Schauspielerinnen Gerty Molzen (1906–1990) und die 2015 zur Ehrenbürgerin ernannte Renate Delfs (* 1925), wobei Molzen auch als Kabarettistin und noch im hohen Alter als Popsängerin Karriere machte. Ebenso geboren sind hier der Präsident und Ehrenpräsident des Deutschen Sportbundes Hans Hansen (1926–2007), der Fernsehmoderator und Sänger Dieter Thomas Heck (* 1937), der Jurist und Direktor von Europol, Jürgen Storbeck (* 1946), die Grünen-Politikerin Bärbel Höhn, von 1995 bis 2005 NRW-Umweltministerin, und der Rekord-Handballtorhüter Jan Holpert (* 1968).

Persönlichkeiten, die in Flensburg gewirkt haben[Bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten, die in Flensburg gewirkt haben, sind Wilhelm Mensinga (1836–1910), Arzt und Wegbereiter der Geburtenkontrolle, Adalbert Kelm (1856-1939), Architekt der Marineschule Mürwik, der Maler und Bildhauer Emil Nolde (1867–1956), der von 1884 bis 1888 als Schnitzer und Zeichner an der Kunstgewerbeschule in Flensburg (heute Museumsberg Flensburg) ausgebildet wurde, Paul Ziegler (1874-1956), Flensburger Magistratsbaurat und Architekt zahlreicher bedeutsamer Bauten Flensburgs, Elsa Oehmigen (1908–1995), als letzte Drehorgelspielerin ein Flensburger Original, Beate Uhse (1919–2001), Pilotin und Unternehmerin, die 1962 mit dem Institut für Ehehygiene in der Angelburger Straße 58 den ersten Sexshop der Welt gründete[140], später das Bundesverdienstkreuz erhielt und sich zum 80. Geburtstag im Goldenen Buch der Stadt Flensburg verewigen durfte,[141][142] sowie Rötger Feldmann (* 1950) alias Brösel, Schöpfer der Comicfigur Werner, der als Lithograf in Flensburg arbeitete.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Flensburg. Geschichte einer Grenzstadt (= Schriften der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte. 17). Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte, Flensburg 1966, ISBN 3-87890-088-0.
  •  Gerhard Kraak (Mitarbeit): Flensburg in Geschichte und Gegenwart. Informationen u. Materialien (= Schriftenreihe der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte. 22). Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte, Flensburg 1972, DNB 730485641.
  •  Dieter Pust: Flensburg – eine Stadt vor 100 Jahren. Weiland, Lübeck 1999, ISBN 3-87890-088-0.
  •  Dieter Pust: Flensburg. Eine Stadt und ihre Geschichte. I.P. Verlagsgesellschaft, 2002, ISBN 3-87890-093-7.
  •  Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg! (= Schriftenreihe der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte. 71). 1. Auflage. Büro Oeding, Agentur Sturm, Gesellschaft für Flensburger Stadtarchiv e. V., Flensburg 2009, ISBN 978-3-925856-61-7.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Flensburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Themenportal Flensburg – in den Nachrichten
 Wikivoyage: Flensburg – Reiseführer
 Wiktionary: Flensburg – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2013 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Flensburg wurde zum Ende des Krieges nicht zur Reichshauptstadt. Lediglich der Stadtteil Mürwik wurde zum provisorischen Sitz der Reichsregierung; vgl. Broder Schwensen in: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg!, Flensburg 2009, Artikel: „Reichshauptstadt“. (Obwohl die Behauptung, Flensburg sei in dieser Zeit „provisorische Reichshauptstadt“ gewesen, manchmal dennoch aufgestellt wird; vgl. dazu etwa Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte, Schleswig-Holstein von A bis Z: Flensburg, abgerufen am 6. Mai 2014.)
  3. Vgl. beispielsweise Die Flensburger Förde - Paradies am Wasser. Norddeutscher Rundfunk, abgerufen am 24. Juni 2014.
  4. Zahlenspiegel Teil 3: Stadtteile. Stadt Flensburg, abgerufen am 6. Januar 2013.
  5. a b c Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSozialatlas 2014. Stadt Flensburg, Fachbereich Jugend, Soziales, Gesundheit, 10. November 2014, abgerufen am 21. Dezember 2014.
  6. a b  Carlo Jolly: Die Neustadt ist der jüngste Stadtteil. In: Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag (Hrsg.): Flensburger Tageblatt. Flensburg 22. November 2014, S. 11 (Online-Version).
  7. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatNeujahrsempfang der Stadt Flensburg. In: Flensburger Tageblatt. 9. Januar 2014, abgerufen am 1. März 2014.
  8. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatFelicitas Gloyer: Harrislees einziger Ehrenbürger gestorben. In: Flensburger Tageblatt. 5. Mai 2012, abgerufen am 1. März 2014.
  9. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatNeue Wohngebiete, Flensburger Puzzle der Bauflächen. In: Flensburger Tageblatt. 28. Februar 2011, abgerufen am 17. März 2014.
  10. Ein Statement für die Zukunft. In: www.graensetrekanten.dk. Grænsetrekanten/Grenzdreieck » Aabenraa – Flensburg – Sønderborg, abgerufen am 17. September 2014.
  11. Grenzdreieck – eine Region mit Profil. In: www.graensetrekanten.dk. Grænsetrekanten/Grenzdreieck » Aabenraa – Flensburg – Sønderborg, abgerufen am 17. September 2014.
  12. Luftlinie.org. Abgerufen am 1. Februar 2015.
  13. Stadtverordnung über das Landschaftsschutzgebiet in der Stadt Flensburg vom 14.03.2001. Stadt Flensburg, abgerufen am 24. April 2014.
  14. Horst-Dieter Landeck: Flensburg. Boyens, Heide 2006, S. 8.
  15. Vgl. Flensburgs Anfänge (abgerufen am 3. September 2010; PDF; 1,4 MB)
  16. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJoachim Pohl: Seesperre in der Förde – Eingetaucht in die Anfänge Flensburgs. In: Flensburger Tageblatt. 1. September 2011, abgerufen am 10. Juli 2014.
  17. Nach Daten der deutschen "Gesellschaft für Leprakunde" wurde das Hospital 1283 zuerst urkundlich erwähnt. Der Stadtteil Jürgensby hat seinen Namen von dem besagten Hospital, siehe Dokumentation: Mittelalterliche Leprosorien in Schleswig-Holstein und Hamburg und Mittelalterliche Leprosorien in Schleswig-Holstein und Hamburg - Anlage, Details der Leprosorien, Zugriff 7. Dezember 2014
  18. Schriften der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte e.V. Nr. 6., Ein altes Bauverbot und seine Folgen; abgerufen am: 30. März 2014
  19. Schriften der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte (Hrsg.): Flensburg in Geschichte und Gegenwart. Flensburg 1972, S. 439
  20. Fördebäder. Stadt Flensburg, abgerufen am 1. März 2014.
  21. Vgl. Falk-Verlag: Stadtplan Flensburg + Umgebungskarte, 2013; dort ist Ostseebad eingetragen als Strandbad
  22. Flensburg Atlas, Flensburg 1978, Karte Nr. 5 und Beiheft zum Flensburg-Atlas, Flensburg 1986
  23. Peter Wulf: Revolution, schwache Demokratie und Sieg in der Nordmark – Schleswig-Holstein in der Weimarer Republik. In Ulrich Lange (Hrsg.): Geschichte Schleswig-Holsteins. Wachholtz, Neumünster 1996, ISBN 3-529-02440-6, S. 522.
  24. Karl Baedeker: Flensburg. Verlag Karl Baedeker, Ostfildern 1977, S. 7
  25. Deutscher Städtetag: Statistisches Jahrbuch deutscher Gemeinden. Braunschweig 1952, S. 376
  26. Irene Dittrich und Ludwig Hecker: Auf den Spuren von Verfolgung und Widerstand 1933-1945 in Flensburg, herausgegeben von der: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten in Flensburg 2013, Seite 41 f.
  27.  Helmut Sethe: Der große Schnee. Der Katastrophenwinter 1978/79 in Schleswig-Holstein. Husum Druck- und Verlagsgesellschaft, Husum 1979, ISBN 3-88042-074-2, Die Lage in Flensburg-Schleswig, S. 15–20.
  28. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatGerhard Nowc: Engelsby, Mürwik, Jürgensby – Stadtgeschichte vor der Haustür. In: Flensburger Tageblatt. 5. Februar 2009, abgerufen am 10. Juli 2014. sowie Falk-Stadtpläne-Vergleich
  29. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 181.
  30. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAusländer in der Stadt Flensburg. Stadt Flensburg, Fachbereich Entwicklung und Innovation, Stadtentwicklung/Statistikstelle, 31. Dezember 2011, abgerufen am 6. Januar 2013 (PDF; 42 kB).
  31. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatThomas Brinkhoff: Flensburg (Agglomeration, Agglomerationen). In: City Population. 23. September 2014, abgerufen am 1. Oktober 2014 (Basiert auf Einwohnerzahlen vom Statistischen Bundesamt Deutschland).
  32. a b  Wanda Guckes: Die gegenwärtige sprachliche Situation der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein. 1. Auflage. Peter Lang GmbH. Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-631-61391-7, Schleswigs Sprachgeschichte, S. 40.
  33. a b  Wanda Guckes: Die gegenwärtige sprachliche Situation der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein. Frankfurt am Main 2011, Die heutige sprachliche Situation, S. 41–55.
  34. moin (moin), Moin, (Moin). In: Duden. Abgerufen am 24. Juni 2014.
  35. Kirchen in Flensburg (abgerufen am 10. September 2010)
  36. Ev.-Luth. Kirchenkreis Schleswig-Flensburg
  37. Dansk Kirke i Sydslesvig: Flensborg-menigheder
  38. Reinhard Bassus: Flensburg erleben: Kirche erleben. Abgerufen am 9. Juli 2014.
  39. Gesellschaft der heiligen Ursula – Säkularinstitut Angela Merici. Arbeitsgemeinschaft der Sekularinstitute in Deutschland e.V., 2007, abgerufen am 10. Januar 2015.
  40. Tod nach Schlaganfall. Flensburgs Oberbürgermeister stirbt vor Handballspiel. RP Digital GmbH, 5. Mai 2004, abgerufen am 29. Oktober 2013.
  41. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatCarlo Jolly: Sie alle wollen den OB ablösen. In: Flensburger Tageblatt. 14. September 2010, abgerufen am 10. Juli 2014.
  42. a b Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
  43. a b Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg! Flensburg 2009, Artikel Flensburg-Lied
  44. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatGerhard Nowc: Flensburg-Lied: 100 Jahre und unvergessen. In: Flensburger Tageblatt. 23. Januar 2009, abgerufen am 10. Juli 2014.
  45. Flensburger Straßennamen. Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte, Flensburg 2005 , ISBN 3-925856-50-1, Artikel: Swinemünder Straße
  46.  Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. Flexikon 2009, Swinemünder (Świnoujście), S. 229.
  47.  Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. Flexikon 2009, Carlisle-Park, S. 41–42.
  48. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatBeschluss der Flensburger Ratsversammlung zur Benennung einer Parkanlage in Fruerlund. Stadt Flensburg, 26. Mai 2014, abgerufen am 17. August 2014.
  49. Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg! Flensburg 2009, Artikel Flensburg Minnesota
  50. a b Anmerkung: Ein missverständlicher Zeitungsartikel im Dezember 2014 schien beim flüchtigen Lesen zu behaupten, dass es neben Flensburg Minnesota noch einen Ort namens Flensborg in Island gäbe. Vgl. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSarah Erichsen: SH im Ausland: Flensburg ist in Island und Kiel in Wisconsin. In: shz.de. 8. Dezember 2014, abgerufen am 6. Januar 2015.
  51. Dänische Vertretungen in Deutschland. Dänische Botschaft, abgerufen am 24. Juni 2014.
  52. Geschichte. Das dänische Generalkonsulat in Flensburg ist ein Kind der Grenzziehung von 1920. Dänische Botschaft, abgerufen am 24. Juni 2014.
  53. Organisation. Dänische Botschaft, abgerufen am 24. Juni 2014.
  54.  Klaus Witt: Flensburger Theaterleben vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart (= Schriften der Gesellschaft für Flensburger Stadtgeschichte. Nr. 8). Flensburg 1953.
  55. a b c d e f g h i j k l m n o  Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg! Flensburg 2009.
  56. Krimmelmokel Puppentheater, abgerufen am 28. Februar 2014]
  57. a b c d  Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 725 Aha-Erlebnisse aus Flensburg! Flensburg 2009, Kino, S. 124–125.
  58. Flensburg Online, Kinoplex; abgerufen am: 6. Juni 2014.
  59. Webpräsenz des Museumsberg Flensburg, abgerufen am 30. November 2012
  60. Herzlich willkommen im neuen Braasch Rum Manufaktur Museum. Wein- & Rumhaus Braasch e.K., abgerufen am 29. Dezember 2014.
  61. Thomas Overdick: Leinen los! Hafenblatt Nr. 33, Mai 2012, S. 14–17.
  62.  Rainer Prüss (Hrsg.): Das Mini-Museum bei den Klassikern. In: Hafenblatt. Flensburg Historisch Maritim. Nr. 38, Flensburg Oktober 2014, ISSN 1610-2827, S. 25.
  63. Verein Klassische Yachten Flensburg e. V. In: Maritimes Erbe. Flensburger Schifffahrtsmuseum, abgerufen am 24. Januar 2015.
  64. Webpräsenz des Historischen Hafens, abgerufen am 30. November 2012
  65. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDie letzten Gallier des Fischereivereins. shz.de, 22. August 2012, abgerufen am 30. November 2012.
  66. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatNiko Wasmund: Fischereiverein Flensburg: Eine Leidenschaft mit Tradition. In: Flensburger Tageblatt. 25. Juli 2014, abgerufen am 24. Januar 2015.
  67. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatKristin Stancikas: Flensburgs letzte Windmühle feiert runden Geburtstag. shz.de, 23. Mai 2012, abgerufen am 30. November 2012.
  68. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatHans-E. Henningsen: Deutschlands älteste Gleisanlage: Geburtstagsgrüße / Tillykke med dagen. In: Flensburg Journal. 26. September 2014, abgerufen am 30. September 2014.
  69. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJoachim Pohl: Neues Hotel in Flensburg – Ein Schandfleck soll verschwinden. In: Flensburger Tageblatt. 15. Juni 2013, abgerufen am 15. April 2014.
  70. Flensburger Tageblatt: SPD und SSW wollen Autos vom Schiffbrückkai verbannen, vom: 23. August 2014; im Artikel fordert Helmut Trost die Beseitigung der Parkplätze von der Schiffbrücke und zugleich ein Parkhaus beim Herrenstall. Zudem ist der Herrenstall beim Neubau um den Kaysershof offenbar betroffen (Siehe dort).
  71. Rahmenplan RV 13. Februar 2014 (PDF); abgerufen am: 22. Oktober 2014
  72. Flensburger Tageblatt: In Liebe gewidmet – die Margarethenburg, vom 31. Juli 2013; abgerufen am 24. August 2014
  73. Gerhard Nowc: Als Weiche noch europäischer Verkehrsknoten war im Flensburger Tageblatt, vom 24. Oktober 2014
  74. http://www.zehlendorf.de/ort/flensburger-loewe
  75. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatCarlo Jolly: Stadtwanderung auf den Spuren der Verfolgung. In: Flensburger Tageblatt. 27. Juni 2013, abgerufen am 23. Juni 2014.
  76. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatEine Erfolgsgeschichte geht weiter: Antifaschistische Stadtwanderung in Flensburg. VVN BdA Kreisverband Flensburg, 11. März 2014, abgerufen am 23. Juni 2014.
  77. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatBodenflächen in Hamburg und Schleswig-Holstein am 31.12.2011. Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein, 15. November 2012, abgerufen am 23. Juni 2014.
  78. Gärten & Parks. Stadt Flensburg, abgerufen am 23. Juni 2014.
  79. Gärten & Parks. Stadt Flensburg, abgerufen am 1. Oktober 2014.
  80. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatGunnar Dommasch: Nautics: Volkszählung im Minutentakt. In: Flensburger Tageblatt. 16. August 2010, abgerufen am 10. Juli 2014.
  81. Flensburg Nautics: Das große Treffen der Segelschiffe. Hans-Jürgen Edelhoff, abgerufen am 10. Juli 2014.
  82. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSegelschiffe: „Flensburg Nautics“ mit Glasperlenspiel und Loona. In: Flensburger Tageblatt. 8. Juli 2014, abgerufen am 10. Juli 2014.
  83. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJanna Wilke: Die „Festmacher“ des Dampf-Rundum. In: Flensburger Tageblatt. 28. Juli 2009, abgerufen am 10. Juli 2014.
  84. Flensburger Dampf Rundum Juli 2015. Flensburg Fjord Tourismus, abgerufen am 10. Juli 2014.
  85. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatEin Hafen voller Gaffelsegler. In: Flensburger Tageblatt. 21. Mai 2012, abgerufen am 10. Juli 2014.
  86. Webpräsenz der Rum-Regatta. Museumshafen Flensburg e.V., abgerufen am 10. Juli 2014.
  87. Flensburger Regatta 1855. Klassische Yachten Flensburg e.V., abgerufen am 10. Juli 2014.
  88. Veranstaltungen. Museumshafen Flensburg e.V., abgerufen am 10. Juli 2014.
  89. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatRainer Wilken: Und wieder schäumte die Förde. In: Flensburger Tageblatt. 29. August 2011, abgerufen am 10. Juli 2014.
  90. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatLeif Klang, Mike Thomsen: 5000 Renn-Enten in den Startlöchern. In: Flensburger Tageblatt. 5. September 2012, abgerufen am 10. Juli 2014.
  91. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDie Wiedergeburt des Tummelum. In: Flensburger Tageblatt. 17. März 2012, abgerufen am 10. Juli 2014.
  92. Flensburger Fischmarkt. Flensburg Fjord Tourismus, abgerufen am 6. Januar 2013.
  93. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAusgehökert: Kein Fischmarkt, kein Flohmarkt. In: Flensburger Tageblatt. 31. März 2014, abgerufen am 10. Juli 2014.
  94. Webpräsenz des litteraturfest.nu, abgerufen am 24. September 2012
  95. a b c Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. 2009, S. 227 (Subkulturelle Szene)
  96. Location/Geschichte. Verein zur Förderung der Kultur und Kommunikation in Flensburg e.V., abgerufen am 21. Juni 2014.
  97. Kühlhaus Geschichte. Kulturwerkstatt Kühlhaus e.V., abgerufen am 21. Juni 2014.
  98. ...Pauls Eck. Fördebande/Pauls Eck, abgerufen am 21. Juni 2014.
  99. KKI Laboratorium. Kunst und Kultur Initiativen Laboratorium, abgerufen am 21. Juni 2014.
  100. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAntje Walther: Alte Schule Duburger Straße: Kunst bleibt in der Neustadt. In: Flensburger Tageblatt. 17. Dezember 2013, abgerufen am 21. Juni 2014.
  101. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAn der Harniskaispitze öffnet die „Luftschlossfabrik“. In: Flensburger Tageblatt. 26. August 2013, abgerufen am 10. Oktober 2014.
  102. Die Luftschlossfabrik: Idee. 2014, abgerufen am 10. Oktober 2014.
  103. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatHolger Ohlsen: Zu Besuch in der urbanen Wildnis. In: Flensburger Tageblatt. 24. Februar 2014, abgerufen am 10. Oktober 2014.
  104. Mitgliederentwicklung. Sportverband Flensburg e.V., abgerufen am 24. Juni 2014.
  105. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDer TSB präsentiert sich in der Fördehalle. In: Flensburger Tageblatt. 7. März 2013, abgerufen am 23. Juni 2014.
  106.  Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. Flensburg 2009, Stadion, S. 219–220.
  107. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatAntje Walther: Konsolidierung: Campusbad: 10 000 Besucher mehr. In: Flensburger Tageblatt. 23. Dezember 2013, abgerufen am 24. Juni 2014.
  108. Herzlich Willkommen beim Sportverein Adelby. Sportverein Adelby 1950 e.V., abgerufen am 24. Juni 2014.
  109.  W. L. Christiansen: Petuh ABC. 1 Auflage. Mohland Verlag, Goldebek 2003, ISBN 3-936120-46-3, S. 85.
  110.  Renate Delfs: Ohaueha was'n Aggewars. oder wie ein ' zusieht un sprechen as die Petuhtanten. Schleswiger Druck- und Verlagshaus, Schleswig 1979, ISBN 3-88242-048-0, S. 59.
  111. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatJulia Boecker: Tante Maaß - ein gut vernetztes Urgestein. In: Flensburger Tageblatt. 3. Juni 2013, abgerufen am 6. Januar 2015.
  112. Das Magazin. Flensburg Journal, Flensburger Nachrichten, 2014, abgerufen am 1. April 2014.
  113. Die Geschichte des Kopp & Thomas Verlag GmbH. Kopp & Thomas Verlag GmbH, abgerufen am 1. April 2014.
  114. Studio Flensburg. Norddeutscher Rundfunk, abgerufen am 1. März 2014.
  115. Radio in Flensburg. In: Flensburg online. Abgerufen am 3. April 2014.
  116. Über uns. Radio Flensburg, 2014, abgerufen am 3. April 2014.
  117. Über uns. Foerde Radio, abgerufen am 3. April 2014.
  118. Fördeschnack – was bieten wir? RS Softwaresysteme UG, abgerufen am 2. April 2014.
  119. Flensburger Stadtanzeiger. Abgerufen am 3. April 2014.
  120. Über uns. Flensburg-Szene Blog Onlinemagazin, 2014, abgerufen am 2. April 2014.
  121. Impressum Flensburg Online. Nane Jürgensen, abgerufen am 1. April 2014.
  122. Ein kulturelles Miteinander: Skandinavischer Grenzhandel in Flensburg. Flensburg Fjord Tourismus, abgerufen am 24. Juni 2014.
  123. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatCitti-Park in Flensburg: Ein Meilenstein für den Einzelhandel. In: Flensburger Tageblatt. 1. Oktober 2013, abgerufen am 14. Dezember 2014.
  124. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatEinkaufen in Flensburg: Innenstadt contra Einkaufszentren. In: Flensburger Tageblatt. 8. Juni 2014, abgerufen am 14. Dezember 2014.
  125. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatFlensburger Förde: TAFF: Tourismus mit vier Buchstaben. In: Flensburger Tageblatt. 5. Juni 2014, abgerufen am 10. Juli 2014.
  126. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatBeherbergung im Reiseverkehr in Schleswig-Holstein. Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein, 4. März 2014, abgerufen am 10. Juli 2014.
  127. Zeittafel. Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 20. Dezember 2014.
  128. Die Beschäftigten. Kraftfahrt-Bundesamt, abgerufen am 20. Dezember 2014.
  129. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatDie Top 30 Stadt Flensburg. Informationsblatt der Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft Flensburg/Schleswig mbH (WiREG), 11. Oktober 2013, abgerufen am 19. Dezember 2014.
  130. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatUnser Profil: Mitsubishi HiTec Paper Europe. Mitsubishi HiTec Paper Europe GmbH, April 2012, S. 17, abgerufen am 20. Dezember 2014.
  131. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatArbeitgeber: Die 100 größten Unternehmen in SH. In: shz.de. 21. Dezember 2013, abgerufen am 10. Juli 2014.
  132. Mediadaten 2015. Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag, abgerufen am 20. Dezember 2014.
  133. Bilanz der deutschen Seehäfen 2011. In: Hansa. Heft 4/2012, S. 79, Schiffahrts-Verlag Hansa, Hamburg 2012, ISSN 0017-7504
  134. Weniger Güterumschlag in Flensburg – Hafen schlägt 2012 rund 466.000 Tonnen um – Sieben Prozent Rückgang – Weiterer Einbruch droht. In: Täglicher Hafenbericht vom 24. Januar 2013, S. 4
  135. Eckhard-Herbert Arndt: Weniger Seegüter-Umschlag – Der Flensburger Hafen hat 2013 über 14 Prozent Ladung verloren. In: Täglicher Hafenbericht vom 22. Januar 2014, S. 15
  136. Eckhard-Herbert Arndt: Flensburg verliert Ladung · Umschlagrückgang 2014 liegt bei knapp acht Prozent. In: Täglicher Hafenbericht vom 30. Januar 2015, S. 3
  137. Flensborgarskólinn í Hafnarfirði. Abgerufen am 6. Januar 2015 (isländisch).
  138. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatSusanne Calogero: Sten Nilsson har Flensburgska anor. In: Sydsvenskan. 6. Juli 2009, abgerufen am 7. Januar 2015 (schwedisch).
  139. Flensburgska gården. Malmö stad, abgerufen am 7. Januar 2015 (schwedisch).
  140. Andreas Oeding, Broder Schwensen, Michael Sturm: Flexikon. Flensburg 2009. Kapitel Sexshop
  141. Vgl. Beate Uhse – eine Ehrenbürgerin, die keine ist, vom: 15. Februar 2015, abgerufen am: 15. Februar 2015
  142. Berliner Zeitung: Sonnenblumen und Aktien, vom: 4. August 2001; abgerufen am 15. Februar 2015