Kushinagar

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Kushinagar
कुशीनगर
Kushinagar (Indien)
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Staat: Indien
Bundesstaat: Uttar Pradesh
Distrikt: Kushinagar
Lage: 26° 44′ N, 83° 53′ OKoordinaten: 26° 44′ N, 83° 53′ O
Höhe: 79 m
Einwohner: 22.214 (2011[1])
Kushinagar – Parinirvana-Tempel und Stupa
Kushinagar – Parinirvana-Tempel und Stupa

d1

Kushinagar (Hindi: कुशीनगर, Kuśīnagar [ˈkʊʃiːnʌɡʌr]), früher Kusinara (Pali: Kusinārā) ist eine Stadt mit ca. 22.000 Einwohnern im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kushinagar liegt im Nordosten Uttar Pradeshs, nahe der Grenze zu Nepal im Distrikt Kushinagar, rund 53 km (Fahrtstrecke) östlich von Gorakhpur bzw. rund 227 km nordöstlich von Varanasi. Durch Kushinagar führt die nationale Fernstraße NH 28, die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Deoria (35 km südlich) und Gorakhpur.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor Ort existieren viele Überreste der einstigen Bedeutung der Stadt als Zentrum des Malla-Reichs und Metropole des Maurya-Reichs. Im 5. nachchristlichen Jahrhundert sank die Bedeutung Kushinagars jedoch, und im Lauf der Jahrhunderte geriet der Ort in Vergessenheit. Erst im 19. Jahrhundert wurde er wiederentdeckt und neu besiedelt.

Buddhismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedeutung hat der Ort vor allem als eine der vier wichtigsten Pilgerstätten des Buddhismus, da der Überlieferung nach Gautama Buddha hier verstorben ist bzw. nach buddhistischem Verständnis Parinirvana erreichte.[2] Die Verortung Kushinagars als Sterbeort Buddhas ist jedoch unter Historikern und Archäologen umstritten.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Kushinagar finden sich die Überreste mehrerer alter Stupas und Klöster, sowie moderne Tempel und Klöster, die von Buddhisten aus Südost- und Ostasien gestiftet wurden. Der Paranirvana-Stupa stammt aus der Regierungszeit des Gupta-Herrschers Kumaragupta I. (414–455). Er wurde im Jahr 1867 von den Briten ausgegraben, und 1927 von burmesischen Buddhisten restauriert. Der angrenzende Paranirvana-Tempel beherbergt eine neuzeitliche, ca. sechs Meter lange vergoldete Statue des ruhenden Buddha. Ringsherum befinden sich die Ruinen von vier Klöstern.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Kushinagar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kushinagar Census 2011
  2. Maha-parinibbana Sutta: Die Letzten Tage Buddhas