La Repubblica

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
La Repubblica
Logo
Beschreibung Tageszeitung
Sprache Italienisch
Verlag Gruppo Editoriale L’Espresso SpA
Erstausgabe 14. Januar 1976
Erscheinungsweise täglich
Verkaufte Auflage 640.000 Exemplare
Chefredakteur Mario Calabresi, bis 2016: Ezio Mauro
Weblink www.repubblica.it
Artikelarchiv 1984 ff.

La Repubblica (italienisch die Republik) ist eine der bedeutendsten italienischen Tageszeitungen. Sie wird von der Gruppo editoriale L’Espresso SpA (ursprünglich im Berliner Format) herausgegeben.

Die durchschnittliche Tagesauflage liegt bei 636.577 Exemplaren (September 2005). Die Repubblica erscheint mit bis zu 96 Seiten durchgehend in Farbe, sie umfasst ebenso sieben wöchentliche Beilagen. Neben der landesübergreifenden Auflage gibt die Zeitung auch zehn regionale Ausgaben mit bis zu 32 Seiten Umfang heraus, die für Rom, Mailand, Turin, Bologna, Genua, Florenz, Neapel, Palermo, Parma und Bari erscheinen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Blatt wurde am 14. Januar 1976 in Rom durch die Mondadori- und Espresso-Gruppe unter Eugenio Scalfari und Carlo Caracciolo gegründet.[1] Scalfari leitete die Zeitung bis 1996. Die mediale Berichterstattung der Repubblica gilt seitdem als gemäßigt links.

Silvio Berlusconi erwarb 1990 die Mediengruppen einschließlich der Repubblica, musste sie jedoch bald darauf an den rivalisierenden und politisch links orientierten Medienkonzernchef Carlo de Benedetti verkaufen. Ihr Direktor ist seit 2016 Mario Calabresi.

Im Jahr 2009 wurde die Repubblica im Zuge zahlreicher Veröffentlichungen rund um die Affären von Silvio Berlusconi (Premierminister – mit Unterbrechungen – von 1994 bis November 2011) von Berlusconi stark kritisiert. Repubblica forderte Berlusconi via Internetseite und Printausgabe wiederholt auf, 10 Fragen in Bezug auf Noemi Letizia[2] zu beantworten.

La Repubblica ist Gründungsmitglied der Leading European Newspaper Alliance (LENA), in der sie zurzeit mit den Tageszeitungen Die Welt, die spanische El País, Le Figaro aus Frankreich, Le Soir aus Belgien, die Schweizer Titel Tages-Anzeiger und Tribune de Genève in der internationalen Berichterstattung redaktionell zusammenarbeitet und kooperiert.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alexander Matschke: La Repubblica. Mediendatenbank „MediaDB“, Stand 4. Mai 2012, abgerufen am 27. September 2015.
  2. Silvio Berlusconi: 18-jährige Noemi Letizia äußert sich erstmals. focus.de, 6. September 2009, abgerufen am 27. September 2015.
  3. Uwe Mantel: „Die Welt“ ist Mitgründer der Zeitungs-Allianz LENA. DWDL.de, 10. März 2015, abgerufen am 27. September 2015.