Laing (Band)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Laing
Laing Logo.svg

Laing (band) CD promotion 04-2013.jpg
Allgemeine Informationen
Herkunft Berlin, Deutschland
Genre(s) Electro-Soul-Pop
Gründung 2007
Website www.universal-music.de/laing
Aktuelle Besetzung
Nicola Rost
Gesang
Josefine Werner
Gesang
Johanna Marshall
Marisa Akeny
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Susanna Berivan (bis 2012)
Gesang
Atina Tabé (2012–2014)
Gesang
Larissa Pesch (von 2014 bis 2015)
Schlagzeug
Ben Lauber (bis 2010)
Live-Mitglieder
Milian Vogel
Schlagzeug (Vertretung)
Friedemann Pruß
Laing auf dem ZMF 2019 in Freiburg

Laing ist eine Gesangsgruppe aus Berlin, die aus drei Sängerinnen und einer Tänzerin besteht. Leadsängerin, Songwriterin und Produzentin ist Nicola Rost. Ihr Stil ist Elektro-Soul-Pop. Laing selbst bezeichnet ihre Stilrichtung als „Electric Ladysound“.[1] Der Name der Band wurde vom Geburtsnamen der Mutter von Nicola Rost übernommen.[2]

Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründungsmitglieder waren neben Nicola Rost die Sängerinnen Susanna Berivan und Johanna Marshall sowie die Choreografin und Tänzerin Marisa Akeny. Bei Live-Auftritten wird das Ensemble vom Schlagzeuger Milian Vogel begleitet. Susanna Berivan verließ Laing zugunsten ihrer Solokarriere. Atina Tabé nahm ihren Platz ein. Ab Sommer 2014 sang Larissa Pesch anstelle von Atina Tabé, die die Band verließ, um sich auf ihre Schauspielkarriere zu konzentrieren.[3] Anfang 2018, beim Album Fotogena, stieg Josefine Werner für Larissa Pesch in die Gruppe ein.[4][5]

2014 sagte Nicola Rost zur Arbeitsweise der Band und zu ihrer Zusammensetzung: „Die Mädels verabschieden sich nach den Konzerten und sind raus. Ich bin die Getriebene, die immer weitermuss.“[6]

Stil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laing singt in deutscher Sprache; der Gesang wird von elektronischen Sounds und Beats begleitet. In der Sendung Tonart bei Deutschlandfunk Kultur wurde der die Musik von Laing auf dem Album Fotogena als „Electrosoul plus ein bisschen Chanson“ beschrieben.[7] Typisch für die Gruppe sind schwarze Schreibtischlampen an den Mikrofonständern und ein einheitliches Bühnenoutfit.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laing vertraten am 28. September 2012 mit ihrem ersten Hit Morgens immer müde das Bundesland Sachsen beim Bundesvision Song Contest 2012 in Berlin und belegten den 2. Platz. Der Titel ist eine Coverversion des Liedes Morgens bin ich immer müde (auf dem Album Ich will keine Schokolade) von Trude Herr aus dem Jahre 1960. Ende November 2012 schaffte es das Lied aufgrund der Verwendung in einem Werbespot erneut in die Charts. Es stieg in die Top 10 der Charts auf; damit war die Bestmarke vom ersten Charteinstieg übertroffen.

Am 5. März 2015 nahmen sie mit den Liedern Zeig deine Muskeln und Wechselt die Beleuchtung[8] an Unser Song für Österreich, dem deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2015, teil.[9] Die Gruppe schaffte es unter die besten Vier. Nach dem letzten Konzert 2015 bis September 2017 pausierte die Band.[4] Am 7. September 2018 erschien das dritte Album Fotogena.[4]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laing beim deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest Unser Song für Österreich (Generalprobe)

Laing beim Traumzeit-Festival 2013

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT
2013 Paradies Naiv
13
(3 Wo.)
75
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. März 2013
2014 Wechselt die Beleuchtung
27
(2 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 12. September 2014
2018 Fotogena
71
(1 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 7. September 2018

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 030 / 577 07 886 (2011)
  • Sehnsucht (2011)
  • Morgens immer müde (2012)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT
2012 Morgens immer müde
9
GoldGold

(23 Wo.)
49
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. September 2012

Weitere Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Neue Liebe (2011)
  • Sehnsucht (2011)
  • Nacht für Nacht (2012)
  • Paradies Naiv (2013)
  • Mit Zucker (2013)
  • Safari (2014)
  • Zeig deine Muskeln (2015)
  • Nieselregen (2018)[10]
  • Du bist dir nicht mehr sicher (2018)[4]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Laing-Facebook-Seite. Facebook, 17. April 2010, abgerufen am 29. September 2012.
  2. Morgens immer müde. Berliner Zeitung, 18. Oktober 2011, abgerufen am 23. Februar 2015.
  3. Laing – die Bundesvision Song Contest 2012–Teilnehmer und ihre zwiebelige Vergangenheit. pagewizz.com, 25. September 2012, abgerufen am 1. Oktober 2012.
  4. a b c d Toni Hennig: Lyrisch erwachsenes Werk mit einigen Schönheitsfehlern. In: laut.de. Abgerufen am 4. März 2019.
  5. Josefine Werner. In: www.josefinewerner.de. Abgerufen am 4. März 2019.
  6. Jürgen Ziemer: Pop von Laing: Die Alphamädchen. In: Die Zeit. 3. Oktober 2014, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 5. März 2019]).
  7. Interview mit Nicola Rost zum Album Fotogena. In: Tonart. Deutschlandfunk Kultur, 3. September 2018, abgerufen am 5. März 2019 (MP3-Audio).
  8. Germany: The song titles are known. escunited.com, 5. Januar 2015, abgerufen am 20. Februar 2015 (englisch).
  9. Die Vorentscheid-Songs zum Reinhören. eurovision.de, 5. Februar 2015, archiviert vom Original am 4. März 2015; abgerufen am 17. März 2017.
  10. Laing: Neue Single "Nieselregen". In: Facebook. Universal Music, 23. Februar 2018, abgerufen am 23. Februar 2018.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Laing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien