TikTok

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TikTok

Logo
Basisdaten

Entwickler TikTok Pte. Ltd.[1]
Erscheinungsjahr September 2016
Aktuelle Version 22.1.4 (Android)
20. November 2021[2]

21.7.0 (iOS)
27. Oktober 2021[3]

Betriebssystem Android, iOS und plattformübergreifende Webanwendung
Kategorie Videoportal, Live-Streaming und Musik
Lizenz kommerziell proprietäre Lizenz[4]
deutschsprachig ja
www.tiktok.com
Video-Produktion für TikTok in Berlin

TikTok ist ein Videoportal für die Lippensynchronisation von Musikvideos und anderen kurzen Videoclips, das zusätzlich Funktionen eines sozialen Netzwerks anbietet und vom chinesischen Unternehmen ByteDance betrieben wird.[5] In der Volksrepublik China läuft es unter dem Namen Douyin (chinesisch 抖音短视频, Pinyin Dǒuyīn duǎnshìpín – „Douyin-Kurzvideo“). Es ist als mobile App für die Betriebssysteme Android und iOS verfügbar.

Am 2. August 2018 wurde die App TikTok der Nachfolger von musical.ly. Seit diesem Jahr gehört sie zu den sich am schnellsten verbreitenden mobilen Apps der Welt und wurde führende Kurzvideo-Plattform in Asien mit der weltweit größten Playback-Videogemeinde.[6][7]

Das Unternehmen ist aufgrund von Bedenken hinsichtlich Daten- und Jugendschutz sowie Spionage und Zensur zugunsten der chinesischen Regierung umstritten. Laut Reuters vom Mai 2020 verlagert die Mutter ByteDance ihre geschäftlichen Aktivitäten zunehmend ins Ausland. TikTok hat seine Entwicklungskapazitäten in Kalifornien mit der Einstellung von über 150 Spezialisten ausgebaut.[8]

Funktionsweise

Mit der TikTok-App können Benutzer Musikclips ansehen sowie kurze Clips aufnehmen und bearbeiten, unter anderem durch das Hinzufügen von Spezialeffekten und Filtern.

Zum Erstellen eines eigenen Videos wird zunächst der Begleitton ausgewählt, danach erfolgt die Aufnahme mit der Kamera des Mobilgeräts oder die Wahl eines vorher aufgenommenen Videos. Innerhalb des vorgegebenen Zeitraumes von maximal zehn Minuten[9] kann ein zur gewählten Audiospur passender Videoclip erstellt bzw. ausgewählt werden, der meist aus Karaoke- bzw. Playback-Singen, Tanzen oder Schauspielern zur Audiospur besteht. Die Länge des Videos richtet sich auch nach der Länge der genutzten Audiospur.[10]

Die TikTok-Musikliste enthält eine Auswahl an Musikstilen und Audioclips aus verschiedenen Medien.[11] Insgesamt gibt es 19 Kategorien.[12] Darüber hinaus gibt es unterschiedliche thematische Hashtags und „Internet-Challenges“, unter denen Videos gesammelt werden. Die beliebtesten Videos in der jeweiligen Sprachregion und international werden auf der Hauptseite angezeigt und lassen sich durchwischen. Zum Erstellen von Videoclips und zum Interagieren mit anderen Mitgliedern ist eine Anmeldung erforderlich, zum Ansehen der Videos jedoch nicht. Nutzerdaten werden durch eine Künstliche Intelligenz analysiert.[13] Zielgruppe sind überwiegend Teenager.

Die Hauptseite TikToks besteht aus der „Folge-ich“- und der „Für-dich“-Seite, zwischen denen mit einem Wischen nach rechts oder links gewechselt werden kann. Auf der „Für-dich“-Seite werden Videos angezeigt, die zunächst durch die Nutzerdatenanalyse der künstlichen Intelligenz als für den Nutzer interessant gewertet wurden. Diese Interessen der Nutzer bilden verschiedene „sides“, also Seiten innerhalb TikToks. Zwei Beispiele wären „booktok“, das sich mit Büchern befasst oder „alttiktok“ für Nutzer aus der Alternative-Music-Szene. Die unterschiedlichen Seiten innerhalb TikToks sind zahlreich und oft durch starke Gegensätze geprägt, wie „conservativetiktok“ und „liberaltiktok“. Die Größe dieser beiden Seiten zeigt auch die politische Bedeutung der Plattform, gerade für junge Menschen.[14]

Geschichte

Anfänge und Fusion mit Musical.ly

Douyin wurde im September 2016 von Zhang Yiming, dem Gründer von ByteDance,[15] ins Leben gerufen. Im Januar 2017 erhielt das Unternehmen mehrere Millionen Renminbi von der Toutiao-Gruppe, um die Plattform weiter auszubauen. Im September 2017 begann die Expansion auf den indonesischen Markt.[16]

TikToks Muttergesellschaft, Beijing Bytedance Technology, kaufte musical.ly, eine weitere populäre chinesische Kurzvideo-Social-Plattform, im November 2017 für 800 Millionen bis eine Milliarde US-Dollar auf.[17][18][19][12]

Im Februar 2018 startete TikTok eine Partnerschaft mit Modern Sky, um Musik zu monetarisieren.[20]

Im August 2018 wurde musical.ly in TikTok umbenannt und das Design dem chinesischen Pendant Douyin angeglichen.[21] Musical.ly hatte ein schlechtes Image und stand in der Kritik, Pädophile anzuziehen. Die Umfirmierung soll dies vergessen lassen.[22][23][24][21][25][12]

Nach der Fusion

Der Umsatz für das Jahr 2018 belief sich auf 8,4 Milliarden US-Dollar.[26] Für das Jahr 2019 hat TikTok 176,9 Millionen US-Dollar erwirtschaftet, wovon allein 122,9 Millionen US-Dollar von chinesischen iOS-Nutzern kommen.[27] Im Mai 2020 wechselte Kevin A. Mayer, der Streaming-Chef von Walt Disney, zu TikTok und wurde dort Chief Operating Officer und übernimmt seitdem die Geschäftsführung.[28]

Sperrungen in Indien und Indonesien

Indonesien sperrte die TikTok-App ab dem 3. Juli 2018 zeitweise aufgrund von Bedenken wegen illegaler Inhalte wie Pornografie und Blasphemie. Die App wurde eine Woche später entsperrt, da mehrere Änderungen implementiert wurden, darunter die Entfernung kritischer Inhalte, die Eröffnung eines Verbindungsbüros der Regierung und die Einführung von Altersbeschränkungen und Sicherheitsmechanismen.[29]

Auch in der indischen Version des Google Play Stores und App Store wurde TikTok im April 2019 zeitweise gesperrt wegen Vorwürfen, die App stifte zu pornografischen Inhalten an.[30] Im Juni 2020 erfolgte im Hinblick auf Sicherheitsbedenken, nämlich weil man Berichte erhalten habe, wonach Nutzerdaten missbraucht und auf Server außerhalb des Landes übertragen würden, eine erneute Sperrung.[31]

Sperrungsankündigung in den USA

Als Mark Zuckerberg die Bestrebungen der US-Bundesregierung zur Regulierung seines Unternehmens Facebook abzuwehren suchte, betonte er Gefahren für Anwender in den USA durch die chinesische App TikTok.[32] Dies griff US-Präsident Donald Trump im Juli 2020 auf, indem er ein Verbot der Software in den USA prüfen ließ. Bereits im Juni hatte eine Scherzaktion über TikTok dafür gesorgt, dass Trump bei seiner Wahlkampfrede in Tulsa in einer fast leeren Halle reden musste.[33] Am 6. August 2020 unterzeichnete er eine Executive Order, die Geschäfte mit der TikTok-Mutter ByteDance verbieten, da man die nationale Sicherheit gefährdet sah: Die Plattform-Betreiberin sammle Nutzerdaten, die es der Kommunistischen Partei Chinas ermöglichen, US-Bürger auszuspionieren.[34][35] ByteDance kündigte am 10. August 2020 Klage vor dem US-Bundesbezirksgericht für das Südliche Kalifornien an, da die Verfügung verfassungswidrig und unbegründet sei.[36] Ein Scheitern vor Gericht hätte zur Folge gehabt, dass sämtliche Verträge mit dem TikTok-Mutterkonzern ByteDance in den Vereinigten Staaten bis zum 15. September 2020 gekündigt werden müssten. Am 7. August 2020 entschied das Gericht, dass ein Verbot der App unzulässig sei – da das faktische Einfuhrverbot nicht Teil der Notstandsvollmachten des Präsidenten ist[37] und die TikTok-Nutzung unmöglich wäre. Die US-Konzerne Microsoft und Twitter bekundeten Interesse an einem Kauf oder einer Fusion der Plattform.[38][39] Die Sperrankündigungen führten ebenfalls zu einem Zuwachs bei der Konkurrenzapp Triller, die es dadurch zeitweise auf Platz 1 der iTunes-Charts schaffte.[40] Im Juni 2021 hob der demokratische Präsident Joe Biden die Maßnahmen seines Amtsvorgängers wieder auf.[41]

Sperrung in Pakistan

Pakistan sperrte die TikTok-App ab dem 9. Oktober 2020. Die Sperrung wurde mit unmoralischen und unanständigen Inhalten begründet.[42]

Sperrung ausländischer Inhalte für russische Benutzer und russische Propaganda

Ohne dies zu kommunizieren sperrte TikTok nach dem Russischen Überfall auf die Ukraine 2022 ausländische Inhalte für russische Benutzer, "ironischerweise auch der Account von TikTok selbst". 95 Prozent der Inhalte seien für russische Benutzer verschwunden, nachdem TikTok zunächst als Ausweichplattform diente, nachdem die russische Zensur die Plattformen Facebook, Twitter und Instagram blockiert hatte.

Gleichzeitig durften russische Nutzer keine Videos mehr auf die Plattform laden – vorgeblich, um sie nicht damit in Gefahr zu bringen, womit gemeint war, dass Haftstrafen für Antikriegs-Statements drohten. Auffälligerweise wurden jedoch russische Propaganda weiterhin hochgeladen, sei es von kremltreuen Influencern, als auch durch staatliche Stellen.[43]

Übernahme vor Sperrung

Zur Vermeidung einer Sperrung in den USA bestanden Überlegungen, das US-Geschäft von TikTok zu verkaufen. Als Kaufinteressenten bekannt wurden die Unternehmen Oracle, Microsoft, Walmart[44] und Softbank.[45] Neben dem US-Geschäft sollte auch das kanadische, neuseeländische und australische Geschäft mit übernommen werden. Ende August 2020 setzte die chinesische Regierung Künstliche Intelligenz auf eine Exportkontrollliste.[46] Somit wurde für eine Übernahme von TikTok eine Genehmigung durch chinesische Behörden notwendig, was eine Übernahme gefährdet oder zumindest verzögert hätte.[47] Microsoft gab bekannt, dass ihr Übernahmeangebot abgelehnt wurde. Anstelle eines Verkaufs entstand eine Kooperation zwischen Bytedance und Oracle.[48][49]

Kurz darauf kündigte die US-Regierung an, TikTok und WeChat zu verbieten. Apple, Google und andere US-Konzerne wurden angewiesen, für heimische Nutzer ab dem 20. September 2020 keine Downloads mehr zu ermöglichen. Gegen diese Anordnungen legte Bytedance Beschwerde ein.[50]

Im September 2020 erteilte US-Präsident Trump einem Bündnis der Smartphone-App mit dem Softwarekonzern Oracle und dem Einzelhändler Walmart eine vorläufige Genehmigung.[51] Die neue Allianz hat keinen Verkauf von Tiktok in Amerika zur Folge, wie zunächst gefordert war. Oracle und Walmart sollen stattdessen Minderheitsaktionäre werden und gemeinsam mit anderen amerikanischen Investoren, die heute schon am Mutterkonzern Bytedance beteiligt sind, eine Mehrheit von etwas mehr als 50 Prozent an der App halten. Man will diese in ein neues Unternehmen namens „Tiktok Global“ einbringen, welches den Sitz in den USA hat und dessen Verwaltung mehrheitlich aus US-Staatsbürgern besteht. Die Gesellschaft soll innerhalb eines Jahres an die US-Börse gebracht werden.[52]

Nutzer- und Downloadzahlen

Nach eigenen Angaben erreichte die App im Juni 2018 täglich 150 Millionen aktive Nutzer und pro Monat 500 Millionen aktive Nutzer aus 150 Ländern.[53] Sie war die weltweit am häufigsten heruntergeladene iPhone-App im ersten Quartal 2018 mit geschätzten 45,8 Millionen Downloads.[54] In China ist sie die beliebteste App und auf ca. 14 % aller Smartphones installiert.[11] Im August 2019 war die App mit 63 Millionen Downloads auf Platz 1 der Downloadcharts und überholte damit WhatsApp.[55] Im November 2018 verbrachten rund 4,1 Millionen monatlich aktive deutsche Tiktok-Nutzer (54 Prozent davon weiblich) durchschnittlich rund 39 Minuten pro Tag in der App.[56] Bis Februar 2019 wurde die App insgesamt über eine Milliarde Mal heruntergeladen.[57] Im November 2019 erreichte TikTok eine Milliarde monatlich aktive Nutzer, womit es zu den am schnellsten wachsenden sozialen Netzen gehört.[58] Anfang Mai 2020 war die App erstmals über zwei Milliarden Mal heruntergeladen worden.[59] Im Juli 2021 lag der Kurzvideoanbieter mit 63 Millionen Downloads vor Facebook und Whatsapp.[60]

Außenwahrnehmung

Gründe für den Erfolg

TikTok ist vor allem bei der Generation Z beliebt und übernahm viele Nutzer aus musical.ly. Die App zeichnet sich durch eine vereinfachte Bedienung und ein Design aus, das vor allem Jugendliche anspricht. TikTok bietet eine große Musikbibliothek und viele Videobearbeitungsmöglichkeiten. Es gibt dort nur wenige Unternehmenskanäle, so dass die Nutzer das Gefühl haben, unter sich zu bleiben, und sich leichter mit den Videoinhalten identifizieren können. Allerdings sehen einige Anbieter auch eine Lücke in diesem Markt und produzieren genau deswegen für TikTok.

Der Erfolg ist auch eine Folge der Schließung der Kurzvideo-Plattform Vine im Jahr 2017 und mangelnder Konkurrenz. Auf TikTok wurde vor allem durch ein virales Marketing und Influencer-Marketing aufmerksam gemacht. Zusätzlich erzeugen Internet-Challenges und Clips durch entsprechende Hashtags weitere Aufmerksamkeit und wurden teilweise zu Memes, die über TikTok hinaus bekannt sind.[61]

Popularität und Einfluss

Die Popularität der App sorgte für virale Trends, Internet-Challenges und brachte Internet-Bekanntheiten auf der Welt mit mehreren Tausenden oder Millionen Anhängern hervor. Ebenfalls verhalf es Songs zur Bekanntheit und wird von Prominenten und einigen Unternehmen als Teil von Marketing-Strategien und zusätzliches Medienangebot genutzt, das vor allem die Generation Z ansprechen soll.[62][63][64]

TikTok verhalf bereits Songs in die Musikcharts und Musikern wie beispielsweise Lil Nas X zum Durchbruch. Hierbei dominieren vor allem Rapsongs. Nach dem Musikproduzenten Nick Sylvester, der bereits für virale Musiktrends auf TikTok sorgte, passen mittlerweile auch einige Musiker ihre Musikstruktur an, um zu einem viralen Hit auf der Plattform zu werden. Plattenlabels nutzen sie ebenfalls als Marketinginstrument für neue Veröffentlichungen ihrer Musiker. Im Vergleich zu anderen Plattformen sei die Bezahlung der Plattenlabels für die Nutzung von Songs von TikTok allerdings gering.[65]

Ein Ausschnitt des Rap-Songs Mia Khalifa von iLOVEFRiDAY’s über die gleichnamige Pornodarstellerin, der auch als „Hit or Miss“ bezeichnet wird, wurde in mehr als vier Millionen TikTok-Videos verwendet und so zu dem bekanntesten Internet-Meme von TikTok.[66]

Kritik

Sexismus und Jugendschutz

Aufgrund der harmlosen Aufmachung und fehlender Aufklärung über die Folgen und Rechte bei der Nutzung geriet die Plattform in Kritik, nicht genügend Jugendschutz und Datenschutz für eine evtl. beeinflussbare und leichtsinnige junge Zielgruppe zu bieten. Ebenfalls wird kritisiert, dass zu wenig gegen Sexismus und Cyber-Mobbing in den Kommentaren vorgegangen werde. TikTok will dies in Zukunft unterbinden und dafür ein Sicherheitscenter in Deutschland ausbauen.[67][68][69][70]

Anfang 2019 musste TikTok in den USA 5,7 Millionen US-Dollar Strafe zahlen. Hintergrund war der ungenügende Schutz Minderjähriger.[71] Im Dezember 2019 wurde in den USA eine zweite Sammelklage von Eltern wegen mangelnden Datenschutzes von Minderjährigen eingereicht.[72] Als eine Jugendschutzmaßnahme erlaubt TikTok seit dem 30. April 2020 nur noch Personen ab 16 Jahren das Versenden und Empfangen von privaten Nachrichten.[73] In Italien muss TikTok bis spätestens Mitte Februar 2021 das Mindestalter von 13 Jahren überprüfen oder die Nutzerkonten blockieren.[74]

Zensur politischer und religiöser Themen

TikTok behält es sich vor, politische Inhalte zu entfernen, wenn dies im Interesse der chinesischen Regierung ist. So wurden Videos über die Proteste in Hongkong 2019 zensiert,[75] genauso wie Inhalte mit Kritik am chinesischen Sozialismus. Gewaltfreie Falun-Gong-Inhalte werden als „Gewalt“ eingestuft, um sie zu löschen, was die Verfolgung von Falun Gong auch im Ausland ermöglicht. Manche regierungskritischen Inhalte, wie die der Tagesschau, bleiben zwar in einigen Ländern auf der Plattform,[76] sind aber in der chinesischen Version unauffindbar.[77]

Kontroverse Themen wie Glaubenskonflikte oder ethnische und politische Konflikte sind unerwünscht. Debatten sollen daher bewusst vermieden und stattdessen der Fokus auf Unterhaltung gesetzt werden.[78][79] Um dies zu erreichen, reduziert bzw. erhöht TikTok durch Moderationsstufen die Verbreitung ausgewählter Inhalte.[80]

Als Zensur gilt im engeren Wortsinn das Eingreifen staatlicher oder sonstiger machtgestützter Institutionen, durch die im Sinne dieser Institutionen unerwünschte Inhalte von der Medienöffentlichkeit ferngehalten werden sollen. Wenn der Vorwurf erhoben wird, in einem Staat werde TikTok „zensiert“, dann ist zu beachten, dass es in Rechtsstaaten keine rechtsfreien Räume gibt. Die Tatsache, dass TikTok ein Video nicht löscht, bietet auch in Rechtsstaaten Nutzern, die ein Video hochladen, keinen Schutz vor einer „Nachzensur“, vor allem in Form einer Strafverfolgung durch Organe des betreffenden Staates.

Außerdem gibt es länderspezifische Regeln, die Listen mit Persönlichkeiten und Themen führen, die nicht kritisiert werden dürfen. So darf in der Türkei beispielsweise Präsident Erdoğan nicht kritisiert werden. Ebenfalls türkeispezifisch ist die Nennung „nicht-islamischer Götter“ wie Jesus, Maria oder Engel verboten.[81]

Im März 2022 zeigten Recherchen die Verwendung von einem Wortfilter bei Kommentaren mittels Shadowban für Begriffe, die auch unter die Zensur in der Volksrepublik China fallen, darunter die Begriffe Sklaven, Terroristen, Peng Shuai sowie einige Wörter, die im Zusammenhang mit Nationalsozialismus und Sexualität stehen.[82]

Cyber-Mobbing und Einschränkung von Kritik

Aus den internen Richtlinien wurde bekannt, dass Moderatoren Beiträge mit Kritik am Unternehmen oder der Erwähnung von Konkurrenz sperren dürfen.[83] Ferner geht aus diesen hervor, dass Maschinelles Lernen eingesetzt wird, um kritische Inhalte ausfindig zu machen und zu entfernen.[84] Um die Anzahl der negativen Kommentare zu verringern, reduzierte TikTok die Reichweite von Menschen mit Behinderungen oder Adipositas und von Queeren.[85]

TikTok soll auch Inhalte von Nutzern einschränken, die aufgrund dieser Inhalte gemobbt werden könnten. Dazu zählen unter anderem Behinderungen, LGBT-Themen oder übergewichtige Personen. Die Reichweite dieser Inhalte wird von TikTok ab zehntausend Aufrufen eingeschränkt und erhält die Markierung „Auto_R“. Einige Inhalte ab einer bestimmten Aufrufzahl sind sogar ganz aus dem Newsfeed verschwunden.[85][86] Davon betroffen sind auch deutsche Vlogger, die über ihre Behinderungen berichten. TikTok wird daher vorgeworfen, Vorurteile zu fördern und die Meinungsfreiheit einzuschränken.[87]

Blockierung von LGBT-Inhalten

Neben Nacktheit und Alkoholkonsum war zu Beginn, unter Berufung auf den Jugendschutz, auch die Verbreitung von Inhalten mit Bezug auf Homosexualität oder deren Befürwortung auf TikTok generell verboten. Die Regelung galt weltweit und betraf damit auch Länder, in denen Homosexualität legal ist. Diese Vorgehensweise stand in der Kritik, weil sie die sexuelle Selbstbestimmung und Meinungsfreiheit einschränkt, Homosexualität in ein negatives Licht rückt und sie als nicht gewünscht darstellt. Es wurden nicht, wie für einen solchen Jugendschutz angemessen, nur Darstellungen sexueller Handlungen allgemein untersagt, sondern direkt die Präsenz bestimmter sexueller Orientierungen unterdrückt.[81] Bis 2021 wurde diese Regelung nach Angabe des Unternehmens jedoch abgemildert und es wirbt nun, zumindest in Deutschland, auch mit queeren Persönlichkeiten. Allerdings ist umstritten, ob TikTok, bezogen auf die weltweite Reichweite, nicht noch immer negative Auswirkungen auf die Rechte der LGBT-Gemeinschaft zur Folge hat. Deswegen verwenden viele Nutzer Zensurfilter ausmanövrierende Formen wie Leetspeak um eine solche Reichweitenbegrenzung zu umgehen.[88] Es gibt weiterhin regionale und sprachlich unterschiedliche Behandlungen von LGBTQ-Themen, wodurch beispielsweise in Russland Videos zum Thema gesperrt werden, obwohl sie nach russischem Recht erlaubt wären.[89]

Sicherheits- und Datenschutzbedenken

Das Unternehmen Check Point wies ByteDance bereits im November 2019 auf Sicherheitslücken in TikTok hin. Anfang Januar 2020 nutzten Hacker eine Sicherheitslücke aus, durch die mittels eines Cross-Site-Request-Forgery-Angriffs JavaScript-Schadsoftware über den eigenen SMS-Dienst von TikTok versendet und damit auf das Nutzerkonto zugegriffen wurde.[90][91] Nach Aussagen von Check Point waren weltweit potenziell alle 800 Millionen TikTok-Nutzer und in Deutschland rund 5,5 Millionen betroffen.[92]

Im April erfuhr die Öffentlichkeit von einer weiteren Sicherheitslücke (als Proof of Concept), die es Hackern mittels des Content Delivery Network von TikTok ermöglicht hätte, Clips zu ersetzen. Ursache hierfür ist, dass TikTok wegen theoretisch höherer Datenübertragungsrate und weniger benötigter Rechenleistung statt des sicheren HTTPS das unverschlüsselte HTTP verwendet.[93] In Kritik geriet ebenfalls das permanente Auslesen der Zwischenablage auf iOS-Geräten.[94]

Die App steht in der Kritik, Daten nicht ordnungsgemäß zu schützen, vor allem von Kindern und Jugendlichen. So musste der Vorgänger musical.ly noch 2019 nachträglich 5,7 Millionen US-Dollar Strafe an die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) zahlen, weil der Children’s Online Privacy Protection Act (COPPA) nicht eingehalten worden war.[71] Das Bundesgesundheitsministerium leitete 2020 eine Prüfung ein, um festzustellen, ob das TikTok-Nutzerkonto des Ministeriums wegen Sicherheits- und Datenschutzbedenken gelöscht werden soll.[95]

Im Juli 2020 entdeckte der Freiburger Programmierer Freddy Greve eine Sicherheitslücke, die es ermöglichte, fremde Accounts zu übernehmen. Schuld an dieser Lücke war das Speichern von Nutzer-Access-Tokens als Cookies im In-App Browser.[96]

Spionagevorwürfe

Die USA befürchten Spionage und eine Weiterleitung von Informationen an chinesische Behörden, weswegen die App nach einem Bericht der New York Times von einem Regierungsgremium darauf geprüft wurde. Das zuständige US-Finanzministerium wollte diesen Bericht allerdings nicht kommentieren. Auch US-Senatoren wie Marco Rubio und Charles Schumer äußerten einen Verdacht auf Spionage. ByteDance streitet dies ab und merkt an, dass sich die Rechenzentren nicht in China befinden und das Unternehmen unabhängig von der chinesischen Regierung sei.[97] Der Reddit-CEO Steve Huffman bezeichnete TikTok auf der Social 2030 als parasitäre Spyware,[98] das Hackerkollektiv Anonymous als eine „von der chinesischen Regierung betriebene Malware“.[94]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Firmenauskunft bei der singapurischen Behörde Anfragewebseite der Regierung von Singapur (Auskunftsbehörde). Hinweis: Sie ist mit der Nummer "201719908M" oder dem Namen "TikTok" abrufbar. Abgerufen (Probe) am 21. November 2021.
  2. Installationsseite für Android. Abgerufen am 20. November 2021.
  3. Vorschauseite für iOS. Abgerufen am 20. November 2021.
  4. ENDNUTZER-LIZENZVEREINBARUNG UND ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN von TikTok (Software und Dienstnutzung) Abgerufen am 21. November 2021.
  5. Toutiao parent launches global competitor to musical.ly. In: TechNode. 14. September 2017, abgerufen am 15. September 2018.
  6. Thomas Graziani: How Douyin became China’s top short-video App in 500 days. In: walkthechat.com. 30. Juli 2018, abgerufen am 15. September 2018 (englisch).
  7. Tik Tok, a Global Music Video Platform and Social Network, Launches in Indonesia. Pressemitteilung von ByteDance Inc. In: en.prnasia.com. 13. September 2017, abgerufen am 17. Mai 2020 (englisch).
  8. TikTok verlagert Geschäft offenbar von China ins Ausland. In: orf.at. 29. Mai 2020, abgerufen am 14. Juni 2020.
  9. Marie-Claire Koch: Tiktok setzt Videolänge auf bis zu zehn Minuten hoch. In: heise.de. 28. Februar 2022, abgerufen am 30. März 2022.
  10. Diese fünf Dinge müssen Sie über die App TikTok wissen. In: sueddeutsche.de. 12. Februar 2019, abgerufen am 2. Mai 2019.
  11. a b Tik Tok: Das steckt hinter der beliebten App. In: chip.de. Abgerufen am 15. September 2018.
  12. a b c Jonas Jansen: Teenie-App – Musical.ly ist tot, lang lebe Tik Tok. In: faz.net. 2. August 2018, abgerufen am 15. September 2018.
  13. Tech in Asia – Connecting Asia's startup ecosystem. Abgerufen am 30. September 2019 (amerikanisches Englisch).
  14. TikTok Is Shaping Politics. But How? Abgerufen am 29. September 2020 (amerikanisches Englisch).
  15. Taylor Nicole Rogers: Meet Zhang Yiming, the secretive, 35-year-old Chinese billionaire behind TikTok who made over $12 billion in 2018. In: businessinsider.com. 10. November 2019, abgerufen am 3. September 2021.
  16. Tik Tok, a Global Music Video Platform and Social Network, Launches in Indonesia. In: PRNewswire. 13. September 2017, abgerufen am 28. Dezember 2019.
  17. Liza Lin, Rolfe Winkler: Social-Media App Musical.ly Is Acquired for as Much as $1 Billion. In: Wall Street Journal. 10. November 2017, abgerufen am 15. September 2018.
  18. Kevin Tran: Social video app Musical.ly acquired for up to $1 billion. In: businessinsider.com. 13. November 2017, abgerufen am 5. August 2020 (englisch).
  19. Musical.ly ist jetzt Tik Tok und macht einen auf Youtube. In: dasding.de. Abgerufen am 15. September 2018.
  20. Douyin launches partnership with Modern Sky to monetize music. In: chinamusicbusinessnews.com. 6. Februar 2018, abgerufen am 15. September 2018 (englisch).
  21. a b Dami Lee: The popular Musical.ly app has been rebranded as TikTok. In: The Verge. 2. August 2018, abgerufen am 15. September 2018 (englisch).
  22. Musical.ly Is Going Away: Users to Be Shifted to Bytedance’s TikTok Video App. Abgerufen am 15. September 2018 (englisch).
  23. Was ist Tik Tok? Warum kein Musical.ly mehr? In: GIGA. 3. August 2018, abgerufen am 15. September 2018.
  24. Musical.ly wird Tik Tok: Warum das die Blaupause für einen radikalen Umbruch sein kann. In: FOCUS Online. Abgerufen am 15. September 2018.
  25. Martin Holland: Aus für Musical.ly: Nutzer müssen zu TikTok. Abgerufen am 15. September 2018.
  26. Bytedance – Das Milliarden-Start-up, das hinter der Teenie-App TikTok steht. In: tagesspiegel.de. 9. November 2019, abgerufen am 20. März 2020.
  27. Ömer Kayali: Starke 1,65 Milliarden Downloads: Ist diese App bald die Beliebteste der Welt? In: chip.de. 19. Januar 2020, abgerufen am 18. Mai 2020.
  28. Disneys Streamingchef Kevin Mayer leitet jetzt TikTok. In: spiegel.de. 19. Mai 2020, abgerufen am 23. Juni 2020.
  29. Indonesia overturns ban on hot Chinese video app Tik Tok. In: South China Morning Post. Abgerufen am 15. September 2018.
  30. Martin Holland: TikTok: Gericht erlaubt Rückkehr in App-Stores in Indien. In: heise.de. 25. April 2019, abgerufen am 2. April 2020.
  31. Indien verbietet TikTok und andere chinesische Apps. In: zeit.de. 30. Juni 2020, abgerufen am 15. Juli 2021.
  32. Georgia Wells, Jeff Horwitz, Aruna Viswanatha: Facebook CEO Mark Zuckerberg Stoked Washington’s Fears About TikTok. In: Wallstreet Journal. 23. August 2020, abgerufen am 24. August 2020.
  33. Trump in Tulsa – Sorgten TikTok-User für die leeren Ränge? In: tagesschau.de. 21. Juni 2020, abgerufen am 3. September 2020.
  34. TikTok will Donald Trump verklagen. In: heise.de. 10. August 2020, abgerufen am 10. August 2020.
  35. Executive Order on Addressing the Threat Posed by TikTok. Abgerufen am 10. August 2020 (amerikanisches Englisch).
  36. Chris Köver: Verbot in den USA – TikTok will gegen Trump-Erlass klagen. In: netzpolitik.org. 10. August 2020, abgerufen am 10. August 2020.
  37. TikTok gewinnt gegen Trump. In: boerse.ard.de. 8. Dezember 2020, archiviert vom Original am 8. Dezember 2020; abgerufen am 8. Dezember 2020.
  38. Twitter soll an TikTok interessiert sein. In: Spiegel Online. 9. August 2020, abgerufen am 10. August 2020.
  39. Tobias Költzsch: Nach Microsoft – Auch Twitter soll an Tiktok interessiert sein. In: golem.de. 9. August 2020, abgerufen am 10. August 2020.
  40. Triller: Tiktoks Ärger mit Trump lässt Konkurrenten boomen. In: derstandard.at. 5. August 2020, abgerufen am 3. September 2020.
  41. Biden-Regierung hebt Trumps TikTok-Bann auf. In: spiegel.de. 9. Juni 2021, abgerufen am 10. Juni 2021.
  42. Pakistan blockiert Video-App Tiktok. In: heise.de. 9. Oktober 2020, abgerufen am 14. Oktober 2020.
  43. Tiktok macht sich in Russland zum Gehilfen der staatlichen Propaganda, NZZ, 18. Februar 2022
  44. Supermarkt-Riese aus Amerika – Walmart steigt bei Microsofts Gebot für Tiktok ein. In: faz.net. 27. August 2020, abgerufen am 18. November 2020.
  45. Sabrina Frangos: Nun soll auch Softbank Interesse an Tiktok haben. In: gruenderszene.de. 27. August 2020, abgerufen am 28. August 2020.
  46. TikTok Assets Can’t Be Sold Without China’s Approval. In: bloomberg.com. 30. August 2020, abgerufen am 18. November 2020 (englisch).
  47. Xi Jinping kontert – China verschärft vor TikTok-Verkauf Ausfuhrregeln für Technologie. In: manager-magazin.de. 31. August 2020, abgerufen am 31. August 2020.
  48. Christoph Giesen, Jannis Brühl: Tiktok und Oracle – Ein hochpolitischer Deal. In: sueddeutsche.de. 14. September 2020, abgerufen am 15. September 2020.
  49. Microsoft verliert das Rennen um Tiktok (Roland Lindner), In: FAZ vom 15. September 2020
  50. China wirft den USA „Schikane“ vor, Spiegel Online, 19. September 2020.
  51. Streit um Video-App: Trump verkündet TikTok-Deal, tagesschau.de, 20. September 2020
  52. Was Trumps Tiktok-Kompromiss bedeutet. In: FAZ.net. 20. September 2020, abgerufen am 20. September 2020.
  53. Xiang Bo: Chinese video sharing app boasts 500 mln monthly active users. In: xinhuanet.com. 17. Juli 2018, abgerufen am 25. Januar 2021 (englisch).
  54. Avery Hartmans: The most downloaded iPhone app in the world right now is one you’ve probably never heard of. (Nicht mehr online verfügbar.) In: businessinsider.sg. 3. Mai 2018, archiviert vom Original am 3. Mai 2018; abgerufen am 9. Dezember 2021 (englisch).
  55. Tiktok wird inzwischen öfter heruntergeladen als Whatsapp. In: businessinsider.de. 26. September 2019, abgerufen am 30. September 2019.
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