Landeszentrale für politische Bildung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen folgende wichtige Informationen: Details zu Aufgaben, Organisation und rechtlichem Status der Landeszentralen für politische Bildung
Du kannst Wikipedia helfen, indem du sie recherchierst und einfügst.

Die fünfzehn Landeszentralen für politische Bildung der deutschen Länder üben im jeweiligen Bundesland im Wesentlichen die gleiche Funktion aus, wie die seit 1963 bundesweit aktive Bonner Bundeszentrale für politische Bildung (bpb).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historische Entwicklung und organisatorische Ausprägung und Anbindung der Landeszentralen variieren von Bundesland zu Bundesland. Bereits 1947 wurde die Vorgängerorganisation der heutigen Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen, das Äquivalent in Niedersachsen 1955 gegründet. In den neuen Bundesländern wurden die Landeszentralen Anfang der 1990er Jahre eingerichtet.

Auftrag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung und der Landeszentralen für politische Bildung wurde zuletzt im Münchner Manifest vom 26. Mai 1997 formuliert.

Die Aufgaben der Landeszentralen bestehen vor allem darin,

  • das demokratische und politische Bewusstsein der Bürger zu stärken und
  • deren aktive Beteiligung am politischen Leben zu fördern.

Dies geschieht durch

  • die Bereitstellung von Publikationen zu politisch relevanten Themen,
  • die Durchführung von eigenen Veranstaltungen sowie
  • die Förderung von Veranstaltungen durch anerkannte Bildungsträger.

All dies soll, sowohl in den Publikationen wie in den Veranstaltungen, durch ein hohes Maß an Überparteilichkeit und Objektivität gewährleistet werden.

Landeszentralen für politische Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Niedersächsischer Sonderweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung wurde auf Beschluss der Niedersächsischen Landesregierung unter Christian Wulff (Ministerpräsident) und Uwe Schünemann (Inneres) zum 31. Dezember 2004 aus Kostengründen aufgelöst. Aufgaben der niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung wurden unter anderem durch die Bundesarbeitsgemeinschaft Politische Bildung Online übernommen.

Im April 2016 beschloss der Niedersächsische Landtag einstimmig die Wiedererrichtung einer Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung.[4][5][6][7] Sie wird am 25. Januar 2017 eröffnet und von Ulrika Engler geleitet.[8]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.berlin.de/politische-bildung/
  2. http://www.lpm.uni-sb.de/typo3/index.php?id=978
  3. http://www.bpb.de/partner/51452/landeszentralen-fuer-politische-bildung
  4. Politische Bildung hat wieder eine Adresse. Landeszentrale für politische Bildung kehrt zurück. In: NDR 1 Niedersachsen. Norddeutscher Rundfunk, 14. April 2016, abgerufen am 11. Juni 2016: „Am Donnerstag beschloss der Niedersächsische Landtag, mit den Stimmen von CDU und FDP, die Wiedereinführung der Landeszentrale.“
  5. dpa: Landtag: neue Landeszentrale für politische Bildung. In: www.abendblatt.de. Abgerufen am 14. April 2016 (de-de).
  6. Rot-Grün beschließt: Neue Landeszentrale für politische Bildung Hannoversche Allgemeine Zeitung 5. und 8. November 2015
  7. Niedersachsen: neue Landeszentrale für politische Bildung Die Welt 22. Juni 2016
  8. Presseinformation des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur vom 29. November 2016