Lasserg

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Koordinaten: 50° 13′ 7″ N, 7° 22′ 41″ O

Lasserg
Höhe: 260 m ü. NN
Fläche: 2,68 km²
Einwohner: 236 (30. Aug. 2014)
Bevölkerungsdichte: 88 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1975
Postleitzahl: 56294
Vorwahl: 02605
Lasserg (Rheinland-Pfalz)
Lasserg

Lage von Lasserg in Rheinland-Pfalz

Lasserg ist ein Stadtteil von Münstermaifeld im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Bis zur Eingemeindung am 31. Dezember 1975[1] war Lasserg eine eigenständige Gemeinde.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lasserg liegt am Hang des Moseltals gegenüber der Ortsgemeinde Burgen. Der am Bur entspringende Krebsbach mündet in Nähe der Burg Bischofstein in die Mosel. Östlich von Lasserg befindet sich ein offizieller Gleitschirmstartplatz. Von dort aus hat man einen schönen Blick in das Moseltal.

Lasserg, Luftaufnahme (2015)
Der Gleitschirmstartplatz 200 Meter östlich von Lasserg mit Burg Bischofstein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende des 12. Jahrhunderts wird der Ort erstmals im so genannten Liber annalium iurium, einem trierischen Besitzverzeichnis, als Lissarie erwähnt. Trotz der Nähe zur Stadt Münstermaifeld fehlen für Lasserg Hinweise auf große Besitzungen adliger Familien und geistlicher Institutionen.[2]

Ortsvorsteher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteherin ist Heike Brücher (WG Pro-MM jedoch als freie Kandidatin für Lasserg).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche zu St. Benedikt

Die Kirche, die nach dem heiligen Benedikt benannt ist, befindet sich im Ortskern von Lasserg. Da ihr Kern romanisch ist, kann man ihre Erbauung auf das 13. Jahrhundert schätzen. Der Umbau erfolgte 1729.

Burg Bischofstein
Hauptartikel: Burg Bischofstein

Die im 13. Jahrhundert durch Arnold II. von Trier errichtete Burg liegt zwischen Lasserg und Burgen nördlich der Mosel, in der Gemarkung von Lasserg. Sie wurde 1689, im Pfälzischen Erbfolgekrieg, durch die französischen Truppen Ludwig XIV. zerstört. Heute dient sie als Schullandheim des Fichte-Gymnasium Krefeld

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Seite 188 (PDF; 2,6 MB)
  2. Bernhard Koll: Münstermaifeld. Die Stadt auf dem Berge; Koblenz: Görres, 2003; ISBN 3-935690-19-3