Laufzettel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ein Laufzettel ist ein Hilfsmittel zur Prozess- oder Ablaufverfolgung, auf dem anfallende, notwendige Stadien vermerkt werden müssen.

Vermerkt werden Erledigung (z. B. durch Abhaken), die beteiligte Person und das Datum bzw. der Zeitpunkt des Vermerks. Ziel ist es, die Stadien eines Prozesses lückenlos dokumentieren zu können.

Laufzettel waren u. a. noch bis Ende des 20. Jahrhunderts in vielen Bibliotheken anzutreffen, wo sie halfen, die Verleihgeschichte (Ausleihe und Rückgabe) zu dokumentieren. Mit der weitgehenden Einführung von elektronischen Hilfsmitteln (Bibliotheksnutzerkarten mit Magnetstreifen oder Chip) und zentralen Bestandsdatenbanken (OPAC) ist die Bedeutung des klassischen papierenen Laufzettels allerdings zu Beginn des 21. Jahrhunderts nahezu auf Null gesunken.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]