Le Mac – Doppelt knallt’s besser

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Filmdaten
Deutscher Titel Le Mac – Doppelt knallt’s besser
Originaltitel Le Mac
Produktionsland Frankreich
Originalsprache Französisch
Erscheinungsjahr 2010
Länge 92 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Pascal Bourdiaux
Drehbuch Vincent Lambert
Thomas Langmann
Produktion Thomas Langmann
Laurent Pétin
Michèle Pétin
Musik Nathaniel Méchaly
Kamera Stéphane Le Parc
Schnitt Anny Danche
Besetzung

Le Mac – Doppelt knallt’s besser (im franz. Original Le Mac) ist eine französische Action-Komödie aus dem Jahr 2010 des Regisseurs Pascal Bourdiaux mit José Garcia in einer Doppelrolle.

Handlung[Bearbeiten]

Der erfolgreiche Zuhälter Ace ist ein Spitzel und soll der Polizei helfen, seinen eiskalten Drogenboss Tiago Mendès bei einem Deal in Marseille zu überführen. Als er jedoch dessen Umgangsmethoden mit Verrätern sieht, bekommt er es mit der Angst zu tun und täuscht deshalb seinen Tod vor. Glücklicherweise fällt der Polizei kurz danach sein Zwillingsbruder Gilbert Chapelle in die Arme, welcher außerdem gerade mit dem Gesetz in Konflikt steht. Um eine Strafminderung zu erlangen, muss er in die Fußstapfen seines ihm bislang unbekannten Bruders treten. Für Chapelle, der charakterlich das genaue Gegenteil des schwerkriminellen Ace darstellt, beginnt eine Veränderung, die einige schwerwiegende Folgen mit sich bringt.

Wissenswertes[Bearbeiten]

  • Der Film ist das Regiedebüt von Pascal Bourdiaux.[1]
  • José Garcia war zunächst nicht überzeugt, als man ihm Auszüge des Drehbuchs zu lesen gab. Als Produzent Thomas Langmann später mit dem überarbeiteten Skript erneut auf Garcia zukam, willigte dieser schließlich ein.[1]
  • In Frankreich wurden rund 1,5 Millionen Kinobesucher gezählt. Damit zählt der Film in seinem Heimatland zu den erfolgreichsten Komödien des Jahres 2010.[1]
  • In den deutschen Kinos startete der Film am 21. April 2011.[2]
  • In der deutschen Fassung wurden die Zwillingsbrüder Ace und Chapelle von Rick Kavanian synchronisiert.[3]

Kritiken[Bearbeiten]

„Manchmal nähert sich Regisseur Pascal Bordiaux gefährlich nah der Geschmacklosigkeit und der Region unterhalb der Gürtellinie, aber ohne wirklich abzustürzen, dazu treffen die kruden Dialoge zu genau ins Schwarze. Und gekonnte Slapstick-Szenen brechen jegliche Vulgarität. Auch wenn einige Wendungen vorhersehbar sind – andere überraschen – und einige Gewaltexzesse nicht in die humorvolle Verwechslungskomödie passen, allein Carmen Maura als durchtriebene und an Absurdität kaum zu übertreffende Mutter versöhnt mit sämtlichen Filmschwächen. […] Dieser Blödsinn macht einen Riesenspaß.“

kino.de[4]

„Die Geschichte ist so unoriginell wie der Held in seinem 70er-Jahre-Outfit – dem gleichen Jahrzehnt übrigens, aus dem auch die Dialoge stammen könnten. Fazit: Alberne Krimiklamotte mit abgegriffenen Witzen und uninspirierter Story“

Cinema[5]

„Mit sichtlicher Freude am inhaltlichen und formalen Zitat werden nahezu sämtliche maskulinen Filmgenres verspottet, insbesondere Gangsterfilm und Western. […] Dabei ist die Geschichte eines Bankangestellten, der seinen Zuhälter-Bruder im Auftrag der Polizei verkörpern muss, zwar vollkommen nebensächlich, doch die souveräne Regie und ein bestens aufgelegtes Ensemble gleichen die trivialen Passagen gekonnt aus. Zwar verliert Bourdiaux auf der Zielgeraden seinen kreativen Drive, für witzige Unterhaltung ist bis dahin aber allemal gesorgt.“

Filmstarts[6]

„Aktionsreiche Verwechslungsfarce, die aus ihrer reizvollen Ausgangskonstellation trotz guter Darsteller kaum erzählerisches Kapital schlägt und zwischen plumpen, derben Gags und durch schlechtes Timing sabotierten Szenen versandet.“

Lexikon des Internationalen Films[7]

Le Mac – Doppelt knallt’s besser erfüllt seinen eigenen Anspruch, ebenso turbulente wie amüsante Unterhaltung zu bieten, voll und ganz. Mehr erreicht der Film nicht, aber mehr will er auch nicht. Nach der von Luc Besson initiierten Taxi-Filmreihe (1998–2007) ist Bourdiaux’ Werk ein weiterer Beitrag zur leichten, massenkompatiblen Komödie aus Frankreich, die dem Klischee vom sperrigen französischen Kunstfilm widerspricht. Da Le Mac deutlich mehr auf Slapstick als auf Wortwitz setzt, ist der Humor des Films durchaus exportierbar.“

– critic.de[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Le Mac – Doppelt knallt’s besser auf filmreporter.de
  2. Starttermine für Le Mac – Doppelt knallt’s besser auf imdb.de
  3. a b Le Mac – Doppelt knallt’s besser auf critic.de
  4. Le Mac – Doppelt knallt’s besser auf kino.de
  5. Le Mac – Doppelt knallt’s besser auf cinema.de
  6. Le Mac – Doppelt knallt’s besser auf filmstarts.de
  7. Le Mac – Doppelt knallt’s besser im Lexikon des Internationalen Films

Weblinks[Bearbeiten]