Leitershofen

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Koordinaten: 48° 20′ 58″ N, 10° 50′ 29″ O

Leitershofen
Wappen von Leitershofen
Höhe: 486 m
Einwohner: 2832 (1987)
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 86391
Vorwahl: 0821

Leitershofen ist ein Pfarrdorf und Ortsteil der Stadt Stadtbergen im schwäbischen Landkreis Augsburg in Bayern (Deutschland).

Die Bundesstraße 17, die hier mit der Bundesstraße 300 zusammenfällt, besitzt zwei Ausfahrten nach Leitershofen, nämlich Leitershofen/Pfersee-Süd und Stadtbergen-Leitershofen/Augsburg-Pfersee. Die Kreisstraße A 11 führt von Stadtbergen über Leitershofen zur Landkreisgrenze nach Schafweidesiedlung, wo sie in die Kreisstraße As 6 übergeht.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemals selbständige Gemeinde wurde am 1. Mai 1978 im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Stadtbergen eingemeindet.[1]

Die katholische Pfarrei Sankt Oswald in Leitershofen, mit der alten Kirche St. Oswald (barocker Neubau von 1732 durch den Baumeister Johann Georg Fischer) und der neuen Pfarrkirche Zum auferstandenen Herrn (Architekt Adolf Zach, 1970 geweiht) gehört zur Pfarreiengemeinschaft Stadtbergen im Dekanat Augsburg II im Bistum Augsburg. Im Dorf befindet sich das Exerzitienhaus der Diözese mit der Kapelle Sankt Paulus (fertiggestellt 1963, Architekt Thomas Wechs).

In Leitershofen gibt es das internationale Institut für empirische Sozialökonomie.

Leitershofen 1888

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eitelhans Langenmantel (* um 1480 in Leitershofen, † 1528 in Weißenhorn), Angehöriger des später erloschenen Augsburger Patriziergeschlechts Langenmantel vom Sparren und ein Märtyrer der Täuferbewegung
  • Imanuel Lauster (* 1873 in Münster bei Stuttgart, † 1948 in Leitershofen), Techniker und Vorstandsvorsitzender von MAN

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Leitershofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 768.