Leo Müller (Journalist)

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Leo Müller (* 1959) ist ein Schweizer Wirtschaftsjournalist und Autor.

Leben[Bearbeiten]

Müller studierte Politikwissenschaft.[1] Er war investigativer Fernsehreporter für den WDR und stern TV, danach Redaktor beim Wochenmagazin Stern und bei der Wirtschaftszeitung Cash. Beim Stern war er mitverantwortlich für politische Enthüllungen rund um Uwe Barschel, Jürgen Möllemann, die Schubladenaffäre und zu den Stasi-Morden sowie zu illegalen Rüstungsexporten.[2] Er war als Korrespondent von Gruner + Jahr für das Wirtschaftsmagazin Capital und für die Financial Times Deutschland tätig. Seit 2010 schreibt er beim Wirtschaftsmagazin Bilanz.[1]

Müller schrieb mehrere Bestseller-Bücher zu Finanzthemen.[1] Er ist Dozent am Studiengang Economic Crime Investigation der Hochschule Luzern. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Zürich.[3]

Werke[Bearbeiten]

  • Gladio - das Erbe des Kalten Krieges. Der Nato-Geheimbund und sein deutscher Vorläufer. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 1991, ISBN 3-499-12993-0
  • Tatort Zürich. Einblicke in die Schattenwelt der internationalen Finanzkriminalität. Econ Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-430-16908-9.
  • Ackermanns Welt: Ein Tatsachenbericht. Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2006, ISBN 3-498-04505-9.
  • Mit Michael Mueller, Rudolf Lambrecht, Peter F. Müller: Der Fall Barschel: Ein tödliches Doppelspiel. Propyläen Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-549-07325-4.
  • Bank-Räuber. Wie kriminelle Manager und unfähige Politiker uns in den Ruin treiben. Econ Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-430-20092-9.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Einladung zum ACFE Luncheon. In: acfe.ch vom 14. April 2011, abgerufen am 26. April 2011 (PDF-Datei; 34 kB)
  2. Leo Müller. In: Perlentaucher, abgerufen am 26. April 2012
  3. Leo Müller (mit Foto) In: Ullstein Buchverlag, abgerufen am 26. April 2012