Lichtinstallation

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Installation von Pablo Paolo Kilian im Audimax des Augusteum der Universität Leipzig während der Internationalen Degrowth-Konferenz 2014

Als Lichtinstallation wird eine animierte Form der Beleuchtung eines großen Innenraums oder einer Raumflucht, eines Bauwerks, Brunnens oder öffentlichen Platzes bezeichnet.

Sie werden heute meist mit Musik kombiniert und über Computer gesteuert, können aber auch selbsttätige oder von den Besuchern ausgelöste Zyklen aufweisen. Die technische Ausführung erfolgt vorwiegend mit Scheinwerfern, speziellen Beleuchtungskörpern oder Bild-Projektoren.

Im Freien finden Lichtinstallationen im Regelfall am Abend statt, beispielsweise zum Auftakt oder Abschluss von Festivals. Im Inneren von Gebäuden werden sie oft bei Konzerten verwendet, zunehmend auch bei Ausstellungen oder als Unterstützung von Kunstführungen, zu Vernissagen und in manchen größeren Schauhöhlen.

Lichtinstallationen in und an verschiedenen Bauwerken, wie Kirchen, Brücken sind ein Schwerpunkt der seit 2000 alle zwei Jahre in Frankfurt am Main stattfindenden Luminale. Die Luminale ist ein Festival der Lichtkultur, das parallel zur Light + Building, einer internationalen Fachmesse für Licht- und Beleuchtungstechnik, stattfindet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilhelm Gerster: Moderne Beleuchtungssysteme für drinnen und draußen. 1. Auflage, Compact Verlag, München 1997, ISBN 3-8174-2395-0
  • Tobias Pehle: Lichteffekte für Partys in Haus und Garten. 1. Auflage, Falken Verlag, Niedernhausen 1997, ISBN 3-8068-1798-7

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]