Liselotte Palme

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Liselotte „Lilo“ Palme (* 1949 in der Steiermark; † 4. Juni 2014 in Wien) war eine österreichische Wirtschaftsjournalistin.

Palme war ab 1973 für die Tageszeitung Die Presse und ab 1976 für den Kurier tätig sowie von 1979 bis 2004 für das Nachrichtenmagazin profil.

Besonders bekannt und geschätzt wurden ihre Arbeiten zur Krise der österreichischen verstaatlichten Industrie, und zu jener der Gewerkschaftsbank Bawag. Laut dem Nachruf im Standard wurde der vom damaligen Finanzminister Karl-Heinz Grasser in die Wege geleitete Verkauf der Voestalpine an Frank Stronachs Magna-Konzern nicht zuletzt durch Palmes Berichterstattung vereitelt.

1979 wurde Palme mit dem Karl-Renner-Förderungspreis ausgezeichnet, 1999 erhielt sie den Horst-Knapp-Preis. Sie starb am 4. Juni 2014 im Alter von 65 Jahren nach schwerer Krankheit in Wien.[1]

Größere Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Androsch – ein Leben zwischen Geld und Macht, Wien 1999

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Journalistin Liselotte Palme mit 65 Jahren gestorben. In: Die Presse vom 6. Juni 2014 (abgerufen am 16. Juni 2014).