Liste der Baudenkmäler in Bad Bocklet

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Wappen von Bad Bocklet

Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler des unterfränkischen Marktes Bad Bocklet zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Bohrturm des Luitpoldsprudels

Diese Liste gibt den Fortschreibungsstand vom 18. Juli 2018 wieder und enthält 91 Baudenkmäler.

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Bocklet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ehemaligen würzburgisch-fürstbischöflichen Kuranlagen (Q41332434) (Lage) (Adresse Kurhausstraße 2) bestehen aus dem Kurpark und der etwa rautenförmigen symmetrisch darum angelegte Bautengruppe aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Bestandteile sind:

  • Fürstenbau: Zweigeschossige, verputzte Dreiflügelanlage mit Walmdächern, im Kern von 1766, 1980–82 weitgehend erneuert (Lage).
  • Brunnenbau: Zwei durch ein offenes Peristyl verbundene, eingeschossige Flügel mit Mansardwalmdächern, von Johann Philipp Geigel, 1786–1787 (Lage).
  • Sogenannter Saalbau: Zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau, von Andreas Gärtner, 1801–1802.
  • Sogenannter Neuer Bau: Zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau, 1800, 1981 weitgehend erneuert.
  • Ehemalige Hofküche, jetzt Haus des Gastes: Eingeschossiger, verputzter Krüppelwalmdachbau mit Fachwerkgiebel, um 1800.
  • Gartenskulpturen: Figur eines Indianers, Jägers, Pan, Diogenes, Sandstein, um 1786.
  • Kurpark: angelegt 1786.

Aktennummer: D-6-72-112-5.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Stahlbrunnen
(Standort)
Wegkreuz Kruzifix auf Postament mit Inschrift, Sandstein, bezeichnet „1890“ D-6-72-112-3 Wegkreuz
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Hinterm Rothelgraben
(Standort)
Wegkapelle Bruchsteinbau mit Rundbogennische und Satteldach, darin Marienfigur, Sandstein, Figur gefertigt von Michael Arnold, bezeichnet „1877“ D-6-72-112-16 Wegkapelle
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Kirchweg 7
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Laurentius und Mauritius Saalbau mit eingezogenem Chor, zweigeschossigem Westturm, Untergeschoss als Vorhalle ausgebildet, im Kern spätgotisch, um 1600; mit Ausstattung D-6-72-112-4 Katholische Pfarrkirche St. Laurentius und Mauritius
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Kirchweg 7
(Standort)
Kirchhofmauer Werkstein, teilweise modern aufgedoppelt, wohl zeitgleich D-6-72-112-4 BW
Nähe Kurhausstraße
(Standort)
Bildstock Reliefplatte mit Darstellung der Heiligen Dreifaltigkeit, auf Schaft mit abgeschrägten Kanten über Sockel, Sandstein, bezeichnet „1894“ D-6-72-112-6 BW
Nähe Rhönstraße
(Standort)
Wegkreuz Kruzifix auf Postament mit Inschrift, darüber altarartiger Aufsatz mit Relief einer Monstranz und anbetenden Engeln, Sandstein, bezeichnet „1896“ D-6-72-112-8 BW
Rhönstraße 10
(Standort)
Bildstock Aufsatz mit Bildnische, darin Pietàrelief aus Kunststein, auf Vierkantschaft mit breiten Kanten, auf breitem Sockel, Sandstein und Kunststein, bezeichnet „1908“ D-6-72-112-7 BW
Schläglein
(Standort)
Wegkreuz Kruzifix auf Postament mit Inschrift, Sandstein, bezeichnet „1896“ D-6-72-112-18 BW
Sechsäcker
(Standort)
Bildstock Aufsatz mit Blendmaßwerk und Kruzifixrelief mit abgefastem Vierkantschaft und Trogsockel, Sandstein, 17. Jahrhundert D-6-72-112-15 BW
Triebacker
(Standort)
Wegkreuz Kruzifix auf Sockel mit Inschrift, Sandstein, bezeichnet „1870“ D-6-72-112-17 BW
Nähe Von-Hutten-Straße
(Standort)
Kreuzdachbildstock Mit Kreuzrelief, Inschrift und Bildnische mit modernem Marienbild, auf Schaft über Würfelsockel, Sandstein, bezeichnet „1646“ D-6-72-112-9 BW
Von-Hutten-Straße 45
(Standort)
Hausfigur 18./19. Jahrhundert; nicht nachqualifiziert D-6-72-112-10 BW
Windheimer Straße 2
(Standort)
Hausfigur 18. Jahrhundert D-6-72-112-12 BW
Windheimer Straße 3
(Standort)
Gedenkstein Bezeichnet „1878“ D-6-72-112-14 BW
Windheimer Straße 4
(Standort)
Wegkreuz Kruzifix auf Postament mit Inschrift, Sandstein, bezeichnet „1909“ D-6-72-112-13 BW

Aschach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schloss Aschach (Lage) (Adressen Hinterm Schloß 19, Schloßstraße 22, 24, Nähe Schloßstraße) wurde als ehemals hennebergische Burg um 1190 errichtet und mehrfach zerstört. Ab 1491 bis zur Säkularisation war es Jagdschloss und Verwaltungssitz der Würzburger Bischöfe. Ab 1829 beheimatete es eine Steingutmanufaktur. Ab 1873 war es im Privatbesitz von Friedrich Graf von Luxburg. Nach der Schenkung im Jahr 1955 an den Bezirk Unterfranken wird es seit 1957 schrittweise zu einem Museenkomplex umgewandelt. Die um einen vieleckigen Hof angeordneten Bestandteile sind:

  • Ehemaliger Wohnbau, seit 1957 Graf-Luxburg-Museum, dreigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Treppengiebeln, Baukörper in stumpfem Winkel geknickt, Westseite mit Freitreppe, Ostseite turmartigen Ausbau mit Schlosskapelle, Ostflügel 1525 und 1553 abgebrannt, 1559–1579 über älterem Kern neu errichtet; mit Ausstattung (Lage).
  • Nordflügel, sogenanntes Kleines Schloss, heute Schlossgaststätte, dreigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Treppengiebeln, bez. 1527 (Lage).
  • östlich daran anschließend dreigeschossiger sogenannter Gesindebau mit Satteldach, auf älterer rundbogiger, stichtonnengewölbter Tordurchfahrt, mit östlichem sogenannter Uhrturm mit quadratischem Grundriss und westlichem rundem sogenanntem Eulenturm, bez. 1530, 1527–1530 (Lage)
  • Ehemalige Zehntscheune, jetzt Volkskundemuseum, zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau mit Eckquaderung und Rundbogentor auf der Ostseite, bez. 1692 (Lage)
  • Ehemaliges fürstbischöfliches Forsthaus, seit 1982 Schulmuseum, eingeschossiger, verputzter Fachwerkbau mit Satteldach, mit südlichem Anbau, im Kern 1774 (Lage)
  • Wohnteil eines ehemaligen Wohnwirtschaftsgebäudes, eingeschossiger Bruchsteinbau mit Fachwerkgiebel und Satteldach, 17./ 18. Jh.
  • Skulptur, Maria Immaculata, auf modernem Postament, Sandstein, 18. Jh. (Lage)
  • Kreuzdachbildstock, Bildnische mit Relief des Hl. Georg und Inschrift, auf Säule mit Sockel, Sandstein, 17. Jh. (Lage)
  • Ringmauer mit Turmfundamenten, Bruchstein- bzw. Haustein, 16./ 17. Jh. (Lage)
  • Schlosspark, angelegt ab 1874 (Lage)

Aktennummer: D-6-72-112-34.

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Alte Leite; Hohrod
(Standort)
Kreuzdachbildstock Dachhaus mit Madonnenbronzelief, Kreuz mit Arma Christi und Wappen, über Säule, Sandstein, bezeichnet „1660“ D-6-72-112-49 BW
Am Altenberg 1
(Standort)
Heiligenhäuschen Stark modernisierter Bau, mit Inschrift, im Kern von 1699, bezeichnet „1699“ D-6-72-112-47 BW
Badersgasse 3
(Standort)
Hausfigur Immaculata, Holz, 18. Jahrhundert D-6-72-112-19 BW
Herrnfeld, ca. 200 m östlich der Ortschaft
(Standort)
Friedhof Mit Grabmälern des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts, zumeist in Sandstein, in Formen des Klassizismus D-6-72-112-43 Friedhof
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Herrnfeld
(Standort)
Friedhofskreuz Kruzifix auf Postament mit Inschrift, darauf Altaruntersatz, Sandstein, Postament und Altaruntersatz um 1750, Kruzifix wohl von 1866 D-6-72-112-43 Friedhofskreuz
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Herrnfeld
(Standort)
Wegkreuz Kruzifix auf Postament mit Inschrift, Sandstein, Ende 19. Jahrhundert D-6-72-112-48 Wegkreuz
Höll
(Standort)
Wegkreuz Kruzifix auf Postament mit Inschrift, Sandstein, um 1890 D-6-72-112-44 BW
Kirchplatz 1
(Standort)
Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Krieges von 1914/18 Madonnenfigur auf Weltkugel die Schlange abwehrend, Säulenschaft mit Namen der Gefallenen, weißer Kalkstein, über postamentartigem Mauerzug, Sandstein, von Balthasar Schmitt, 1922 D-6-72-112-89 Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Krieges von 1914/18
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Kirchplatz 1; Kirchplatz 3
(Standort)
Katholische Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit Saalbau mit eingezogenem Chor und westlich vorgelagertem Turm, im Kern von 1447, Turmobergeschosse von 1608, Langhaus 1615/16 erhöht und gewölbt; mit Ausstattung D-6-72-112-21 Katholische Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit
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Kirchplatz 1; Kirchplatz 3
(Standort)
Kirchhofmauer Bruch- bzw. Haustein, wohl 17./18. Jahrhundert D-6-72-112-21 zugehörig BW
Kirchplatz 4
(Standort)
Kreuzdachbildstock Mit Frankenapostel und Kreuz als Relief, modernem Holzrelief mit Hediliger Maria von 1986, Sandstein, bezeichnet „1647“ D-6-72-112-40 Kreuzdachbildstock
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Kirchplatz 5
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Zweigeschossiger, verputzter Fachwerkbau mit Satteldach, Ende 18. Jahrhundert D-6-72-112-22 Ehemaliges Wohnstallhaus
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Kirchplatz 5
(Standort)
Einfriedung Mit Pforte, Bruchsteinmauerwerk, Sandstein, wohl zeitgleich D-6-72-112-22 BW
Neusetz 42
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Eingeschossiger, giebelständiger Fachwerkbau mit Satteldach, im Süden mit hohem Hausteinsockel, 18./19. Jahrhundert D-6-72-112-23 BW
Neusetz 42
(Standort)
Einfriedung Sandsteinpfeiler, wohl 19. Jahrhundert D-6-72-112-23 BW
Obere Gasse 3
(Standort)
Hausmadonna Holz, 18. Jahrhundert D-6-72-112-24 BW
Premicher Straße
(Standort)
Wegkreuz Kruzifix auf Postament mit Inschrift, Sandstein, bezeichnet „1837“ D-6-72-112-27 BW
Premicher Straße
(Standort)
Wegkapelle Kapelle 1965 umgesetzt, mit moderner Figur des Heiligen Rochus, Holz, 1980 D-6-72-112-26 Wegkapelle
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Premicher Straße
(Standort)
Kreuzdachbildstock Dachhaus mit Bildnische und modernem Herr-Jesu-Relief, Inschrift, Sandstein, bezeichnet „1648“ D-6-72-112-25 Kreuzdachbildstock
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Ringstraße 1
(Standort)
Bildstock Geschweifter Reliefblock mit Darstellung der Kreuzabnahme, auf ionischer Säule über Mühlradsockel, Sandstein, bezeichnet „1713“ D-6-72-112-29 Bildstock
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Nähe Schloßstraße
(Standort)
Dreiseitbildstock Reliefs mit Passionsdarstellungen in Rollwerkrahmen, auf gewundenem, weinrankenverziertem Säulenschaft, mit bekrönender Marienfigur, auf Mühlrandsockel, Sandstein, bezeichnet „1674“ D-6-72-112-20 BW
Schloßstraße 5
(Standort)
Bildstock Nachbildung, originale Reliefbildtafel in der Pfarrkirche, Reliefbildtafel mit Heiliger Dreifaltigkeit auf originalem, geschweiftem Vierkantpfeiler mit Rocaillen, Sandstein, um 1750 D-6-72-112-31 Bildstock
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Schloßstraße 6
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Eingeschossiger, verputzter Fachwerkbau mit Satteldach und hohem Sockelgeschoss, bezeichnet „1786“ D-6-72-112-32 Ehemaliges Wohnstallhaus
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Schloßstraße 16
(Standort)
Bauernhof Wohnhaus, zweigeschossiger, giebelständiger Fachwerkbau mit massivem Erdgeschoss und Satteldach, am Portal bezeichnet „1594“ D-6-72-112-33 Bauernhof
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Schloßstraße 16
(Standort)
Bauernhof Scheune, eingeschossiger, verputzter Sandsteinquaderbau, mit Satteldach, wohl 17./18. Jahrhundert D-6-72-112-33 BW
Schloßstraße 16
(Standort)
Bauernhof Kleinviehstall, eingeschossiger Fachwerkbau mit Satteldach, wohl 17./18. Jahrhundert D-6-72-112-33 BW
Schloßstraße 16
(Standort)
Bauernhof Einfriedung mit Pforte, Bruchsteinmauerwerk, wohl 17./18. Jahrhundert D-6-72-112-33 Bauernhof
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Schloßstraße 26
(Standort)
Ehemalige Schlossmühle, ab 1874 Kunstmühle, jetzt Museumsdepot Langgestreckter Gebäudekomplex von zweigeschossigen Sandsteinquaderbauten mit Satteldach bzw. Walmdach und fünfgeschossigem, massivem Mühlenturm mit Satteldach, zweite Hälfte 19. Jahrhundert D-6-72-112-90 Ehemalige Schlossmühle, ab 1874 Kunstmühle, jetzt Museumsdepot
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Schloßstraße 26
(Standort)
Ehemalige Schlossmühle Südlich anschließender Satteldachbau im Kern 17. /18. Jahrhundert D-6-72-112-90 BW
Staatsstraße 2430; Staatsstraße 2290
(Standort)
St.-Nepomuk-Statue Figur des Heiligen Nepomuk auf Postament, Sandstein, bezeichnet „1744“ D-6-72-112-46 St.-Nepomuk-Statue
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Stutz
(Standort)
Wegkreuz Kruzifix auf profiliertem Sockel und Inschrift, Sandstein, bezeichnet „1899“ D-6-72-112-45 BW
Von-Henneberg-Straße
(Standort)
Kriegerdenkmal, für die Gefallenen des Krieges von 1870/71, sogenannte Siegfriedsäule Sitzbank um die Dorflinde mit Inschrift in Sitzbanklehne, am Aufgang mit Schmucksäule, Bronzefigur Siegfried im Kampf mit dem Drachen auf Säulensockel mit Löwenmaske und den Namen der Gefallenen, Kunststein, von Balthasar Schmitt, 1911 D-6-72-112-42 Kriegerdenkmal, für die Gefallenen des Krieges von 1870/71, sogenannte Siegfriedsäule
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Von-Henneberg-Straße
(Standort)
Wegkreuz Kruzifix auf Postament mit Inschrift, Sandstein, bezeichnet „1843“ D-6-72-112-41 Wegkreuz
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Von-Henneberg-Straße 3
(Standort)
Bauernhaus Zweigeschossiger, giebelständiger Satteldachbau mit massivem Erdgeschoss, Obergeschoss und Giebel mit Zierfachwerk, bezeichnet „1623“ D-6-72-112-35 Bauernhaus
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Von-Henneberg-Straße 9
(Standort)
Ehemaliges Künstlerwohnhaus Erbaut für den Aschacher Bildhauer Balthasar Schmitt, zweigeschossiger, giebelständiger Krüppelwalmdachbau mit massivem Erdgeschoss und Fachwerkobergeschoss, in historistischen Formen, von Jacob Angermair, 1899/1900 D-6-72-112-36 Ehemaliges Künstlerwohnhaus
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Von-Henneberg-Straße 10, 12, 14
(Standort)
Ehemaliger Gutshof, Wohnhaus Eingeschossiger, verputzter Fachwerkbau mit hohem Sockelgeschoss und Krüppelwalmdach, an der Nordseite mit Freitreppe, im Keller mit spätgotischer Spindeltreppe, um 1700, mit späteren Umbauten D-6-72-112-91 BW
Von-Henneberg-Straße 10, 12, 14
(Standort)
Ehemaliger Gutshof, Wirtschaftsgebäude Zweigeschossiger Fachwerkbau mit Satteldach, Nordseite Quadermauerwerk, am Keller bezeichnet „1737“, Neubau nach 1847 D-6-72-112-91 Ehemaliger Gutshof, Wirtschaftsgebäude
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Von-Henneberg-Straße 10, 12, 14
(Standort)
Ehemaliger Gutshof, Einfriedung Sandsteinquadermauer, wohl frühes 18. Jahrhundert D-6-72-112-91 Ehemaliger Gutshof, Einfriedung
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Von-Henneberg-Straße 23
(Standort)
Ehemaliger Wohnteil eines Wohnstallhauses Zweigeschossiger, teilweise verputzter Fachwerkbau mit hohem, massivem Sockelgeschoss, mit Hausmadonna des 19. Jahrhunderts, spätes 18. Jahrhundert D-6-72-112-38 BW
Von-Henneberg-Straße; Von-Henneberg-Straße 19
(Standort)
Kreuzdachbildstock Kreuzdachhaus mit Madonnenbildnische, Relief mit Arma Christi, Palmette und Wappen mit Kreuz, über Säulenschaft mit Weinranken, Sandstein, bezeichnet „1690“ D-6-72-112-39 Kreuzdachbildstock
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Großenbrach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Hauptstraße 2
(Standort)
Madonnenfigur 18. Jahrhundert D-6-72-112-54 BW
Mühlberg
(Standort)
Kreuzdachbildstock Kreuzdachhaus mit ornamentalen Verzierungen, Inschrift, Wappenkartusche und Bildnische mit modernem Relief, auf weinrankenverzierter Säule und Vierkantsockel, Sandstein, bezeichnet „1682“ D-6-72-112-59 BW
Nähe Altenbergstraße
(Standort)
Kreuzdachbildstock Gehäuseblock mit Bildnische mit modernem Relief der Kreuzabnahme aus Kunstsandstein, und Inschrift, auf Säule und Vierkantsockel, Sandstein, letztes Viertel 17. Jahrhundert D-6-72-112-51 BW
Nähe Altenbergstraße
(Standort)
Kreuzweg 13 Relieftafeln auf rechteckigem Postament, mit stilisiertem Dach und Kreuzabschluss, 14. Station große Sandsteinplatte in Bruchsteingrotte, Sandstein, 1910 D-6-72-112-58 Kreuzweg
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Nähe Hauptstraße
(Standort)
Kreuzdachbildstock Kreuzdachgehäuse mit Inschrift und drei Bildnischen mit bemalten Blechtafeln mit Heiligendarstellungen, auf weinrankenverzierter Säule mit Vierkantsockel, Sandstein, bezeichnet „1746“ D-6-72-112-55 BW
St.-Andreas-Straße
(Standort)
Kreuzdachbildstock Kreuzdachgehäuse mit Kruzifix und Arma Christi, Inschrift und Figurennische mit modernem Relief des Heiligen Georg, auf rankenverzierter Säule und reliefiertem Vierkantsockel, Sandstein, bezeichnet „1613“ D-6-72-112-50 BW
St.-Andreas-Straße 3
(Standort)
Friedhofkreuz Kruzifix auf Postament mit Inschrift, Tafel mit Christusmonogramm als Altaraufsatz, Sandstein, erste Hälfte 19. Jahrhundert D-6-72-112-57 BW
Steinig
(Standort)
Kreuzdachbildstock Kreuzdachhaus mit Kruzifixrelief, Kleeblattkreuzen und Bildnische mit modernem Pietàrelief, Sandstein, bezeichnet „1612“ D-6-72-112-52 BW
Steinig
(Standort)
Bildstock Geschwungene Relieftafel mit dem Schweißtuch der Heiligen Veronika und den stilisierten Wunden Christi, auf Vierkantsockel, Sandstein, 1854 D-6-72-112-53 BW
Untere Aue
(Standort)
Bohrturm des Luitpoldsprudels Eingeschossiger, verbretterter Satteldachbau mit hölzernem Bohrturmaufbau, zur Heilwasserförderung für den Kurbetrieb, 1906–12; mit technischen Anlagen D-6-72-112-1 Bohrturm des Luitpoldsprudels
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Wendelinusstraße 2
(Standort)
Bildstock Relieftafel mit der Darstellung der 14 Nothelfer und einer Maria Immaculata, auf Achtkantsäule, in neugotischen Formen, Sandstein, Mitte 19. Jahrhundert D-6-72-112-56 Bildstock
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Hohn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Badäcker
(Standort)
Bildstock Tafelhaus mit Relief der 14 Nothelfer und Kreuzbekrönung, über Vierkantschaft mit abgeschrägten Kanten, Schaft und Sockel erneuert, Sandstein, bezeichnet „1887“ D-6-72-112-63 BW
Berg
(Standort)
Feldkapelle Massivbau aus Muschelkalkbruchstein mit Satteldach, Rückseite mit Spolie in Form einer Inschriftentafel eines abgegangenen Bildstockes von 1745 an gleicher Stelle, Kapelle mit hölzerner Pietàfigur, bezeichnet „1949“ D-6-72-112-66 BW
Lange Äcker
(Standort)
Kreuzdachbildstock Kreuzdachhaus mit Bildnische darin Pietàrelief, Bischofswappen, Kreuz und Inschrift, auf Säule über Sockel, Sandstein, bezeichnet „1655“ D-6-72-112-64 BW
Lange Äcker
(Standort)
Bildstock Vierkantpfeiler auf blockartigem Sockel, Aufsatz mit eingezogener Rundverdachung mit Relief des hl. Josef mit dem Jesuskind, mit Kreuz bekrönt, 1957 D-6-72-112-108 BW
Nähe Weinbergstraße
(Standort)
Wegkreuz Kruzifix auf Postament mit Inschrift, darüber Altarhäuschen mit Relief einer Monstranz, Sandstein, bezeichnet „1867“ D-6-72-112-65 BW
Weinbergstraße 13
(Standort)
Zweiseithof Wohnstallhaus, zweigeschossiger, giebelständiger Satteldachbau, mit verputztem Erdgeschoss und Fachwerkobergeschoss und -giebel, 17. Jahrhundert D-6-72-112-60 BW
Weinbergstraße 13
(Standort)
Zweiseithof Scheune, eingeschossiger Fachwerkbau mit Satteldach, wohl zeitgleich D-6-72-112-60 BW
Weinbergstraße 15
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Zweigeschossiger, giebelständiger Satteldachbau mit verputztem Erdgeschoss und Zierfachwerk im Obergeschoss und Giebel, 17./18. Jahrhundert D-6-72-112-61 BW
Weinbergstraße 37
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Zweigeschossiger, giebelständiger Fachwerkbau mit Zierfachwerk und Satteldach, bezeichnet „1608“ D-6-72-112-62 BW
Weinbergstraße 37
(Standort)
Kleintierstall Zweigeschossiger Fachwerkbau mit Satteldach, wohl zeitgleich D-6-72-112-62 BW
Weinbergstraße 37
(Standort)
Scheune Eingeschossiger Fachwerkbau mit Satteldach, wohl 18./19. Jahrhundert D-6-72-112-62 BW

Nickersfelden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Lange Wiese
(Standort)
Wegkreuz Kruzifix auf Sockel mit reliefiertem Retabelaufsatz, dort Darstellung zweier Engel in Anbetung des Heiligen Kelches, Sockel mit Inschrift, Sandstein, bezeichnet „1888“ D-6-72-112-72 BW
Langstück
(Standort)
Kreuzdachbildstock Kreuzdachhaus mit Bildnische und modernem Marienrelief, auf Säule und Vierkantsockel, Sandstein, bezeichnet „1831“ D-6-72-112-71 BW
Lindenstraße 10
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Zweigeschossiger Halbwalmdachbau mit verputztem Erdgeschoss und Fachwerkobergeschoss und -giebel, um 1700 D-6-72-112-92 BW
Lindenstraße 12; Lindenstraße 14
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Zweigeschossiger, giebelständiger Fachwerkbau mit Satteldach und Zierfachwerk im Giebelfeld, Westseite teilweise verputzt, bezeichnet „1684/85“ D-6-72-112-68 BW
Lindenstraße 12; Lindenstraße 14
(Standort)
Ehemalige Stallung Kleiner zweigeschossiger Satteldachbau mit massivem Erdgeschoss und Fachwerkobergeschoss, wohl letztes Viertel 19. Jahrhundert D-6-72-112-68 BW
Lindenstraße 12; Lindenstraße 14
(Standort)
Einfriedung Mit Pforte, Sandstein, historisierend, zweite Hälfte 19. Jahrhundert D-6-72-112-68 BW
Lindenstraße 13
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Ziehbrunnen Massive quadratische Brunneneinfassung, mit großem hölzernen Schwingbaum, bezeichnet „1813“ D-6-72-112-69
Lindenstraße 16
(Standort)
Halbwalmdachhaus Fachwerk verputzt und verschindelt, spätes 18. Jahrhundert D-6-72-112-70 BW
Nähe Lindenstraße
(Standort)
Kreuzdachbildstock Kreuzdachhaus mit Bildnische und modernem Madonnenrelief und Wappen, auf weinrankenverzierter Säule auf reliefiertem Vierkantsockel, Sandstein, bezeichnet „1680“ D-6-72-112-67 BW

Premich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Obere Ruh
(Standort)
Kreuzdachbildstock Kreuzdachhaus mit Bildnische mit modernem Madonnenrelief, Wappenrelief und Rückseiteninschrift, auf kurzer Rundsäule mit Weinrankenmotiv auf ornamentiertem Postament, Sandstein, bezeichnet „1698“ D-6-72-117-65 BW

Roth an der Saale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Burglauer Weg
(Standort)
Wegkreuz Kruzifix auf rechteckigem Sockel mit Inschrift, Sandstein, bezeichnet „1925“ D-6-72-112-75 BW
Hermann-Seller-Straße
(Standort)
Kreuzdachbildstock Kreuzdachhaus mit Bildnische und modernem Relief einer Schutzmantelmadonna, mit Inschrift, auf Säule und kleinem Sockel, Sandstein, bezeichnet „1661“ D-6-72-112-73 BW
Leite
(Standort)
Wegkreuz Kruzifix auf zwiebelförmigem Postament mit Inschrift, Sandstein, bezeichnet „1857“ D-6-72-112-74 BW
Untere Au
(Standort)
Wegkreuz Kruzifix auf Postament mit Inschrift, Sandstein, bezeichnet „1757“ D-6-72-112-76 BW

Steinach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Rathaus 1
(Standort)
Sogenanntes Altes Schloss Mauerreste der mittelalterlichen Burg Steinach, im 19. Jahrhundert Umbau zum Wohnstallhaus, zweigeschossiger Satteldachbau mit Fenstereinfassungen aus Ziegelstein, unter Verwendung des Hausteinmauerwerkes der ehemaligen Burg, Sandstein, wohl 13. Jahrhundert D-6-72-112-78 BW
Badäcker
(Standort)
Wegkapelle Moderner Kapellenbau mit Satteldach und Rundbogenöffnung, darin Skulptur einer Pietà, 18. Jahrhundert D-6-72-112-2 BW
Burgau, zwischen Steinach und Roth
(Standort)
Hochwassersteg über die Saale Konstruktion aus Sandsteinmauerwerk mit Eisengittern, Belag mit modernen Betonplatten erneuert, bezeichnet „1878“ D-6-72-112-93 BW
Eckartspfad 1
(Standort)
Heiligenhäuschen Aus Haustein gemauerte Kapelle mit Figurennische, darin Figurenrelief der Heiligen Dreifaltigkeit, bezeichnet „1764“ D-6-72-112-79 BW
Geißgehege
(Standort)
Jüdischer Friedhof Grabmäler des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, 1874 D-6-72-112-87 BW
Kreuzbergstraße; Brückenstraße
(Standort)
Heiligenhäuschen Kreuzdachhaus mit Bekrönungskreuz und Figurennische mit Figur der Heiligen Margarete, Sandstein, 1891 D-6-72-112-80 BW
Marktplatz 2
(Standort)
Ehemaliges Wohnstallhaus Eingeschossiger Satteldachbau mit verputztem Erdgeschoss und Zierfachwerk im Giebel, Ende 18. Jahrhundert D-6-72-112-81 Ehemaliges Wohnstallhaus
weitere Bilder
Marktplatz 5
(Standort)
Ehemaliges Pfarrhaus, heute Pfarramt Zweigeschossiger, verputzter Fachwerkbau mit Satteldach, 1606, Verputz wohl erste Hälfte 18. Jahrhundert D-6-72-112-82 Ehemaliges Pfarrhaus, heute Pfarramt
weitere Bilder
Marktplatz 5
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus und Katharina Saalbau mit eingezogenem Chor, Chorturm bis zur Läutstube spätgotisch, 1613 erhöht, Chor im Turmuntergeschoss, Langhaus im Wesentlichen von 1860, nach schwerem Kriegstreffer Wiederaufbau, nach 1945; mit Ausstattung D-6-72-112-77 Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus und Katharina
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Nähe Riemenschneiderstraße
(Standort)
Friedhof Mit Grabmälern des 19. Jahrhunderts, Grabmal der Familie Ruppel, Obelisk mit Vasen, Sandstein, 1892 und Grabdenkmälern des 19. Jahrhunderts, alle in einer kleinen Kapelle im Südosten des Friedhofs aufgestellt D-6-72-112-86 BW
Nähe Riemenschneiderstraße
(Standort)
Friedhof, Priestergrabmal Peter Andreas Brauder Zwischen Fialen aufsteigendes Kreuz, Sandstein, 1870 D-6-72-112-86 BW
Nähe Riemenschneiderstraße
(Standort)
Friedhof, Grabmal Pfarrer Johann Schmitt Sandsteinkreuz, 1915 D-6-72-112-86 BW
Nähe Riemenschneiderstraße
(Standort)
Friedhof, Grabplatte des Augustinerpaters und astronomischen Uhrmachers Nikolaus Alexius Johann 1909 D-6-72-112-86 BW
Nähe Riemenschneiderstraße
(Standort)
Friedhof, Friedhofskreuz Kruzifix auf Postament mit Inschrift, Sandstein, bezeichnet „1831“ D-6-72-112-86 BW
Nähe Riemenschneiderstraße
(Standort)
Friedhof, Teile der Friedhofsmauer Haustein, Sandstein, vor 1848 D-6-72-112-86 BW
Nähe Von-Bibra-Straße
(Standort)
Kreuzdachbildstock Kreuzdachhaus mit Bischofswappen, Inschrift und Figurennische mit modernem Kunststeinrelief der Kreuzabnahme, über konischem Schaft auf Sockel, Sandstein, bezeichnet „1679“ D-6-72-112-85 BW
Riemenschneiderstraße 37
(Standort)
Ehemaliges Forsthaus Zweigeschossiger, verputzter Krüppelwalmdachbau mit Querhaus, 1798 D-6-72-112-83 Ehemaliges Forsthaus
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Schloßhof 5, 6
(Standort)
Ehemals Schloss, heute Doppelwohnhaus Dreigeschossiger, verputzter Massivbau mit Walmdach und östlichem, polygonalen Treppenturm mit Wappentafel, im Kern von 1707, am Wappen bezeichnet „1707“ D-6-72-112-84 Ehemals Schloss, heute Doppelwohnhaus
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Vorderer Berg, auf dem südlichen Ausläufer des Mehlberges
(Standort)
Kriegergedächtnisstätte Großanlage; Bergkapelle, eingeschossiger Bruchsteinbau mit Dachreichter und Satteldach, 1946 D-6-72-112-88 Kriegergedächtnisstätte
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Vorderer Berg
(Standort)
Kriegergedächtnisstätte, Gräberanlage westlich und östlich der Kapelle, Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Krieges von 1870/71 Zeitgleich; ursprünglich am Marktplatz 1974 auf den Bergkopf transloziert, Sandsteinstele mit Spitzdachabschluss und Raupenhelm, Stele mit Namen der Gefallenen, Eisernes Kreuz und Lorbeerkranz, 1906 D-6-72-112-88 Kriegergedächtnisstätte, Gräberanlage westlich und östlich der Kapelle, Kriegerdenkmal für die Gefallenen des Krieges von 1870/71
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Ehemalige Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Aschach
Neusetz 2; Schloßstraße 5
(Standort)
Heiligenhäuschen nicht nachqualifiziert D-6-72-112-30 BW
Aschach
Raiffeisenstraße
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Bildstock 17. Jahrhundert; nicht nachqualifiziert D-6-72-112-28
Aschach
Von-Henneberg-Straße 19
(Standort)
Pietà 18. Jahrhundert D-6-72-112-37 BW
Bad Bocklet
Nähe Von-Hutten-Straße
(Standort)
Wegkapelle Moderner Kapellenbau mit Satteldach, ursprünglich mit barocker Madonnenfigur, 18. Jahrhundert heute ersetzt durch moderne Madonna, 20. Jahrhundert D-6-72-112-11 BW

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Bad Bocklet – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien