Liste der Baudenkmäler in Hebertshausen

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Auf dieser Seite sind die Baudenkmäler der oberbayerischen Gemeinde Hebertshausen zusammengestellt. Diese Tabelle ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Wappen der Gemeinde Hebertshausen

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hebertshausen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Kirchberg 12
(Standort)
Alte katholische Pfarrkirche St. Georg Saalbau mit eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor und Satteldachturm im nördlichen Winkel, Turm und Teile des Langhauses wohl 13. Jahrhundert, Chor spätgotisch, 1888 nach Westen verlängert; mit Ausstattung D-1-74-122-1 Alte katholische Pfarrkirche St. Georg
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Franz-Schneller-Straße 1
(Standort)
Katholische Pfarrkirche zum Allerheiligsten Welterlöser Ziegel/Betonbau über trapezförmigem Grundriss mit steigender Segmentbogentonne und angeschlossenem Campanile, 1960/61 nach Plänen von Georg Berlinger, München, erbaut D-1-74-122-22 Katholische Pfarrkirche zum Allerheiligsten Welterlöser
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Nähe Franz-Schneller-Straße; Nähe Am Kirchberg
(Standort)
Kriegerdenkmal dreiteilige historisierende Anlage mit Löwe, um 1920 D-1-74-122-25 Kriegerdenkmal
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Ampermoching[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haimhauser Straße 20
(Standort)
Kleinbauernhaus erdgeschossig mit Satteldach und Stüberlanbau, Anfang 19. Jahrhundert D-1-74-122-3 Kleinbauernhaus
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Kirchenstraße 2
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Peter Saalbau mit wenig eingezogenem. dreiseitig geschlossenem Chor, im nördlichen Winkel Satteldachturm mit Treppengiebeln, Ende des 15. Jahrhunderts (über älterem Kern) errichtet, 1839 verlängert; mit Ausstattung D-1-74-122-2 Katholische Pfarrkirche St. Peter
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Purtlhofer Straße
(Standort)
Kriegerdenkmal mit pyramidenförmigem Aufsatz und Relief, um 1920 D-1-74-122-24 Kriegerdenkmal
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Purtlhofer Straße
(Standort)
Mariensäule aus Sandstein, mit Muttergottesfigur, errichtet 1890; an der Purtlhofer Straße D-1-74-122-19 Mariensäule
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Weiherstraße 10
(Standort)
Bauernhaus erdgeschossiger Mittertennbau mit Satteldach, 2. Viertel 19. Jahrhundert D-1-74-122-5 Bauernhaus
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Deutenhofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Von-Mandl-Straße 25
(Standort)
Ehemaliges Hofmarksschloss dreigeschossiger Satteldachbau mit Achteckturm, im Kern 16. Jahrhundert, später mehrfach verändert D-1-74-122-6 Ehemaliges Hofmarksschloss
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Von-Mandl-Straße 27, hinter Von-Mandl-Straße 25, am Abhang
(Standort)
Katholische Kapelle St. Sebastian halbrund geschlossener Bau mit offener Vorhalle, um 1700; mit Ausstattung; hinter von Mandl-Straße 25, am Abhang D-1-74-122-7 Katholische Kapelle St. Sebastian
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Goppertshofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Goppertshofen
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Nikolaus Saalbau mit eingezogenem, niedrigem Rechteckchor und schlankem Satteldachturm an dessen Ostseite, Chor und Turm um 1550 über älterem Kern, Langhaus 1653 errichtet; mit Ausstattung D-1-74-122-8 Katholische Filialkirche St. Nikolaus
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Oberweilbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
In Oberweilbach
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Johann Baptist Saalbau mit nicht eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor, Giebelreiter mit Zwiebelhaube, 1711 durch Carl Lärlinger errichtet; mit Ausstattung D-1-74-122-10 Katholische Filialkirche St. Johann Baptist
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Oberweilbach 8
(Standort)
Kleinbauernhaus erdgeschossiger Satteldachbau, Mitte 19. Jahrhundert;

Dachauer Haustafel, gleichzeitig

D-1-74-122-11 Kleinbauernhaus
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Prittlbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kirchstraße 8
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Kastulus Saalbau mit eingezogenem, fünfseitig geschlossenem Chor, im nördlichen Winkel Turm mit Oktogon und Spitzhelm zwischen Dreiecksgiebeln, um 1524 errichtet, 1775 umgestaltet und 1890 verlängert; mit Ausstattung D-1-74-122-12 Katholische Filialkirche St. Kastulus
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Sulzrain[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Taxbergstraße 13
(Standort)
Katholische Filialkirche St. Nikolaus Saalbau mit dreiseitigem Schluss, Fassadenturm mit Oktogon und Spitzhelm, Chor 15./16. Jahrhundert, Langhaus und Turm 17. Jahrhundert; mit Ausstattung D-1-74-122-14 Katholische Filialkirche St. Nikolaus
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Unterweilbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Graf-Spreti-Straße 1; Graf-Spreti-Straße 3
(Standort)
Schloss Hauptbau zweigeschossig mit Walmdach, 1692, mit romanischem Kern, integriert Kapelle St. Martin, spätgotisch, 1845 erneuert; mit Ausstattung;

zugehörige erdgeschossige Nebengebäude: südlich Langtrakt mit Mansarddach, 18. und 1. Hälfte 19. Jahrhundert, nördlich Remise mit Walmdach, 1. Hälfte 19. Jahrhundert

D-1-74-122-16 Schloss
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Graf-Spreti-Straße 4
(Standort)
Katholische Filialkirche Mariä Geburt Saalbau mit eingezogenem, halbrund geschlossenem Chor, im nördlichen Winkel Turm mit Oktogon und eingeschnürter Zwiebelhaube, im Kern um 1596, mit dem Neubau des Langhauses 1741 durch Johann Göttschl verändert; mit Ausstattung D-1-74-122-15 Katholische Filialkirche Mariä Geburt
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Graf-Spreti-Straße 6
(Standort)
Ehemaliges Benefiziatenhaus zweigeschossig mit Schopfwalm, 18. Jahrhundert D-1-74-122-17 Ehemaliges Benefiziatenhaus

Walpertshofen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Walpertshofener Straße, an der Abzweigung nach Prittlbach
(Standort)
Katholische Kapelle St. Maria oktogonaler Zentralbau mit Vorhalle, 1905; mit Ausstattung; an der Abzweigung nach Prittlbach D-1-74-122-18 Katholische Kapelle St. Maria
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Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Letztere ist sowohl über die unter Weblinks angegebene Verknüpfung als PDF im Internet einsehbar als auch im Bayerischen Denkmal-Atlas kartographisch dargestellt. Auch diese Darstellungen geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht immer und überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Objekts in dieser Liste oder im Bayerischen Denkmal-Atlas nicht, dass es gegenwärtig ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht. Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert und hängt nicht von der Kartierung im Denkmalatlas und der Eintragung in die Bayerische Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Bayerischen Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein, wenn sie die Kriterien nach Art. 1 BayDSchG erfüllen. Bei allen Vorhaben ist daher eine frühzeitige Beteiligung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege nach Art. 6 BayDSchG notwendig.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Baudenkmäler in Hebertshausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien