Liste der denkmalgeschützten Objekte in Aurach bei Kitzbühel

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Aurach bei Kitzbühel enthält die 16 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Aurach bei Kitzbühel.[1]

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Auerhof Datei hochladen Auerhof
ObjektID: 17540
Dörfl 20
Standort
KG: Aurach
Waschhaus mit Machkammer und Backofen, Auern Datei hochladen Waschhaus mit Machkammer und Backofen, Auern
ObjektID: 91141
Dörfl 20
Standort
KG: Aurach
Auerkapelle Datei hochladen Auerkapelle
ObjektID: 91142
Dörfl 20
Standort
KG: Aurach
Pocher-Kapelle, Knappen-Kapelle Datei hochladen Pocher-Kapelle, Knappen-Kapelle
ObjektID: 91100
Grüntalweg
Standort
KG: Aurach
Die Pocher-Kapelle oder Knappen-Kapelle ist eine kleine gemauerte, einjochige Wegkapelle mit dreiseitigem Chorschluss. Das holzschindelgedeckte Satteldach ist über dem Chor abgewalmt. Die Kapelle wurde in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts errichtet (bez. 1774 an Firstpfette) und wurde 1927, 1969 und 1970 restauriert. Fenster und die Türe sind rechteckig und durch putzfaschenartige Vertiefungen gerahmt. Über der Tür an der Stirnseite eine gemalte Marienkrönung. Die Kapelle hat innen eine Flachtonne mit Resten von Rokokomalerei, der Chor ist leicht eingezogen und durch ein Eisengitter mit Marienmonogramm abgetrennt. Im Chorraum ein Bild der Maria vom Jochbergwald mit den hll. Daniel und Barbara.[2]
Götschen-Kapelle Datei hochladen Götschen-Kapelle
ObjektID: 71319
Grüntalweg
Standort
KG: Aurach
Die kleine, gemauerte, einjochige Kapelle wurde um 1700 errichtet. Sie hat einen dreiseitigen Chorschluss und ein holzschindelgedecktes, über dem Chor abgewalmtes Satteldach. An den Traufseiten je ein Fenster mit doppeltem Rundbogenabschluss (oben und unten). Die Gebäudekanten sind durch rote Silhouettepilaster hervorgehoben, die Fenster- und die Türumrahmungen, sowie Sockel und Dachuntersicht sind ebenfalls in rot gehalten. Innen Tonnengewölbe, der Chor ist durch ein Eisengitter verschlossen und mit Muschelstuck sowie Stuckrosetten versehen. Im Chor zwei Gemälde: Christus am Kreuz mit Maria und Johannes und Magdalena (?) aus dem 18. Jahrhundert.[3] Hinter der Kapelle steht ein einfaches Holzkreuz.
Waldkapelle, Mariahilf-Kapelle
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Waldkapelle, Mariahilf-Kapelle
ObjektID: 91137
Kochauweg
Standort
KG: Aurach
Die neugotische Kapelle wurde 1862 von Georg Pletzer, Branderbauer, als Privatkapelle erbaut. An das dreijochige Langhaus mit spitzbogigen Fenstern und 3/8-Schluss schließt sich eine apsisartige Sakristei mit 3/8-Schluss an. Der Bau weist ein holzschindelgedecktes Satteldach und einen Giebelreiter auf. Im Inneren findet sich ein Sterngewölbe mit Putzrippen auf Konsolen (im Langhaus) bzw. auf Pilastern (im Chor). Ein mächtiges schmiedeeisernes Gitter trennt den Altarraum ab. Am neugotischen Altar befindet sich eine Kopie des Gnadenbildes Mariahilf.[4]
Kriegerdenkmal Datei hochladen Kriegerdenkmal
ObjektID: 91134
Oberaurach
Standort
KG: Aurach
Das Denkmal am Haupteingang zum Friedhof wurde 1929 errichtet. Es besteht aus einem sich nach oben leicht verjüngenden Steinblock, darauf ein steinerner Tiroler Adler. Am Steinblock befinden sich zwei Tafeln mit den Namen der Gefallenen des Ersten Weltkriegs, und eine 1950 hinzugefügte Tafel mit denen des Zweiten Weltkriegs.[5]
Kath. Pfarrkirche hl. Rupert und Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Rupert und Friedhof
ObjektID: 91130
Oberaurach
Standort
KG: Aurach
f1
Gasthaus Hallerwirt und Wirtschaftsgebäude
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Gasthaus Hallerwirt und Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 67283
Oberaurach 4
Standort
KG: Aurach
MesnerwirtBW Datei hochladen Mesnerwirt
ObjektID: 67558
Oberaurach 5
Standort
KG: Aurach
Der ehemalige zweigeschoßige Einhof mit Mittelflurgrundriss wird nun als Gasthof verwendet. Der Hof wurde im 3. Viertel des 17. Jahrhunderts errichtet (Firstpfette bez. 1685; die Jahreszahl 1534 daneben bezieht sich vermutlich auf den Vorgängerbau) und im 18. Jahrhundert umgebaut (bez. 1755), im 20. Jahrhundert wurde ostseitig ein Anbau errichtet. Der Keller und das östliche Erdgeschoß, sowie der Anbau sind gemauert, der Rest ist in Kantblockbauweise mit Kopfstrickverband gezimmert. Im ersten Obergeschoß an der Stirnseite und der westlichen Traufseite befindet sich ein umlaufender Söller, an der Stirnseite darüber ein kleiner Giebelsöller mit zugeschnittener Brüstung.[6]
Bürgerhaus, Krämerhaus
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Bürgerhaus, Krämerhaus
ObjektID: 38687
Oberaurach 8
Standort
KG: Aurach
Volksschule Aurach Datei hochladen Volksschule Aurach
ObjektID: 91136
Oberaurach 9
Standort
KG: Aurach
Die Volksschule Aurach wurde 1863 errichtet. Der große, dreigeschoßige Bau hat eine regelmäßige Fassadengliederung durch schmale Putzfaschen und ein Walmdach. Im dritten Geschoß an der Westseite befindet sich ein hölzerner Söller.[7]
Widum Datei hochladen Widum
ObjektID: 91132
Oberaurach 10
Standort
KG: Aurach
Traidler-Kasten Datei hochladen Traidler-Kasten
ObjektID: 44213
bei Traidlweg 36
Standort
KG: Aurach
Friedhofskapelle Datei hochladen Friedhofskapelle
ObjektID: 63883

Standort
KG: Aurach
Der schindelgedeckte Nischenbildstock ist in die südliche Friedhofsmauer eingebunden. Er ist mit reicher Rokokobemalung geschmückt, die Johann Endfelder zugeschrieben wird und in der segmentbogigen Nische die Kreuzigungsszene, im Giebelfeld darüber den Auferstandenen darstellt.[8]
BW Datei hochladen St. Daniel-Kapelle, ehem. Gebra-Kapelle
ObjektID: 91146

Standort
KG: Aurach
Die Kapelle auf 1663 m ü. A. im ehemaligen Bergbaugebiet unterhalb des Großen Gebra wurde ursprünglich von Bergknappen errichtet. Die verfallene barocke Kapelle wurde 1975 neu aufgebaut. Der verputzte Mauerbau weist einen leicht eingezogenem Rundbogenchor und ein Satteldach mit Dachreiter auf. Im Inneren befindet sich an der Stirnseite des Chors ein Wandgemälde mit Daniel in der Löwengrube.[9]

Legende[Quelltext bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Weitere Bilder vorhanden Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Eigenes Foto hochladen Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Aurach bei Kitzbühel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. Bundesdenkmalamt, Stand: 21. Juni 2016 (PDF).
  2. Baumann, Wiesauer: Wegkapelle, Pocherkapelle, Knappenkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 1. Februar 2015.
  3. Baumann, Wiesauer: Wegkapelle, Götschenkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 1. Februar 2015.
  4. Baumann, Wiesauer: Kapelle Mariahilf, Mariahilfkapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. September 2015.
  5. Müller, Wiesauer: Kriegerdenkmal für die Gefallenen beider Weltkriege. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Januar 2016.
  6. Baumann, Wiesauer: Einhof, quergeteilt, Mittelflurgrundriss, Mesnern. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 26. Oktober 2015.
  7. Müller, Wiesauer: Volksschule Aurach. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 1. Februar 2015.
  8. Müller, Wiesauer: Nischenbildstock, Friedhofskapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 21. Januar 2016.
  9. Fingernagel-Grüll, Wiesauer: Bergwerkskapelle, Kapelle hl. Daniel, ehemalige Gebrakapelle. In: Tiroler Kunstkataster. Abgerufen am 9. September 2015.
  10. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.