Liste der preußischen Gesandten im Vereinigten Königreich

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Dies ist eine Liste der brandenburg-preußischen Gesandten in England und im Vereinigten Königreich:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

No. 8 & No. 9 Carlton House Terrace, The Mall (ehemals Preußische Gesandtschaft und Deutsche Botschaft bis 1955)

Diplomatische Beziehungen zwischen Berlin und London wurden nach dem Westfälischen Frieden aufgenommen. Die zumeist guten britisch-preußischen Beziehungen waren im 17. und 18. Jahrhundert geprägt von den Gemeinsamkeiten des Protestantismus und einer häufigen Zusammenarbeit im Bündnissystem der Großmächte Europas, im 19. Jahrhundert durch eine Reihe „gelehrter Diplomaten“ an der Preußischen Gesandtschaft in London, wie Wilhelm von Humboldt und Karl von Bunsen. Ungleich wie andernorts oft stattgefunden, Großbritannien und Preußen brachen niemals diplomatische Beziehungen.

Der Titel des ranghöchsten Vertreter Preußens am Hof von St. James lautete: „außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister“. Albrecht von Bernstorff, der letzte Amtsträger, erhielt 1862 eine Rang- und Titelaufwertung zu einem „Botschafter“. Sowohl der preußische und der britische Staat durchliefen eine Reihe konstitutioneller Staatenfolgen: die Kurfürsten von Brandenburg trugen ab 1701 den Titel „König in Preußen“, ab 1772 „König von Preußen“; das Königreich England unierte sich 1707 mit Schottland zum Vereinigten Königreich von Großbritannien, ab 1801 Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland.

Mit der Deutschen Reichsgründung 1871 ging die Preußische Botschaft in der damals kaiserlich Deutschen Botschaft auf.

Missionschefs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1651: Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen dem Kurfürstentum Brandenburg-Preußen und dem Königreich England[1]

Brandenburgische Gesandte in England[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1651–1655:
  • 1655–16??: Johann Friedrich Schlezer (1610–1673)

...

Preußische Gesandte in England[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preußische Gesandte im Vereinigten Königreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Ab 1867: Gesandter des Norddeutschen Bunds, ab 1871 Botschafter des Deutschen Reichs[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Diplomats of Prussia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Tobias C. Bringmann: Handbuch der Diplomatie, 1815-1963: Auswärtige Missionschefs in Deutschland und Deutsche Missionschefs im Ausland von Metternich bis Adenauer. Walter de Gruyter, Berlin 2001, S. 322 f.
  2. Gottfried Wilhelm Leibniz: Allgemeiner politischer und historischer Briefwechsel. Januar – September 1704. In: Sämtliche Schriften und Briefe. Walter de Gruyter, Berlin 2013 (online [abgerufen am 2. März 2015]).
  3. a b c Johann Gustav Droysen: Friedrich I., König von Preußen. Walter de Gruyter, Berlin 2001 (online [abgerufen am 2. März 2015]).
  4. a b Irene Polke: Selbstreflexion im Spiegel des Anderen. Königshausen & Neumann, Würzburg 1999, S. 90 (online [abgerufen am 2. März 2015]).
  5. a b c d e Rolf Straubel: Biographisches Handbuch der preußischen Verwaltungs- und Justizbeamten 1740–1806/15. K. G. Saur Verlag, München 2009, ISBN 978-3-598-23229-9.
  6. Degenfeld-Schomburg, Christoph Martin Graf von in der Hessischen Biografie, abgerufen am 2. März 2015.