Ludwig Wenzler

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Ludwig Wenzler (* 29. August 1938 in Endingen am Kaiserstuhl) ist ein deutscher römisch-katholischer Theologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ludwig Wenzler studierte Katholische Theologie an der Universität Freiburg. 1963 wurde er zum Priester geweiht und war von 1963 bis 1967 Vikar in Überlingen, von 1967 bis 1970 Präfekt (Heimerzieher) am Erzbischöflichen Studienheim St. Georg in Freiburg. Von 1971 bis 1979 folgte eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter/Assistent am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie an der Universität Augsburg, wo er 1977 promoviert wurde.

1980 bis 1987 war er wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Fundamentaltheologie und Christliche Religionsphilosophie an der Universität Freiburg i.Br., wo 1988 auch seine Habilitation erfolgte, anschließend lehrte er dort als Privatdozent, 1995 wurde er zum außerplanmäßigen Professor ernannt.

Von 1990 bis zu seinem Ruhestand 2002 war Wenzler Direktor der Katholischen Akademie in Freiburg im Breisgau.[1]

Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören Russische Religionsphilosophie, das Denken von Emmanuel Levinas, die Phänomenologie des Heiligen und anthropologische Zugänge zum Glauben.

Veröffentlichungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Welche Wahrheit braucht der Mensch?, Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg, Freiburg im Breisgau 2003
  • Das Antlitz, die Spur, die Zeit, 1987 [Habilitationsschrift]
  • Mut zum Denken, Mut zum Glauben, Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg, Freiburg im Breisgau 1994
  • Die Stimme in den Stimmen, Patmos-Verlag, Düsseldorf 1992
  • Der Sinn der Liebe, Vladimir Solovʹev , Meiner, Hamburg 1985
  • Die Zeit und der Andere, Emmanuel Lévinas, Meiner, Hamburg 1984
  • Die Freiheit und das Böse nach Vladimir Solov’ev. Verlag Karl Alber (Symposium 59), Freiburg / München 1978. ISBN 3-495-47400-5 [Dissertationsschrift]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Katholische Akademie Freiburg ist 50 Jahre alt (Badische Zeitung, 22. September 2006)