Endingen am Kaiserstuhl

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Endingen am Kaiserstuhl
Endingen am Kaiserstuhl
Deutschlandkarte, Position der Stadt Endingen am Kaiserstuhl hervorgehoben
48.143917.70151186Koordinaten: 48° 9′ N, 7° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Emmendingen
Höhe: 186 m ü. NHN
Fläche: 26,72 km²
Einwohner: 9060 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 339 Einwohner je km²
Postleitzahl: 79346
Vorwahl: 07642
Kfz-Kennzeichen: EM
Gemeindeschlüssel: 08 3 16 012
Stadtgliederung: Kernstadt und
3 Ortschaften
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 6
79346 Endingen am Kaiserstuhl
Webpräsenz: www.endingen.de
Bürgermeister: Hans-Joachim Schwarz
Lage der Stadt Endingen am Kaiserstuhl im Landkreis Emmendingen
Frankreich Ortenaukreis Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Freiburg im Breisgau Schwarzwald-Baar-Kreis Bahlingen am Kaiserstuhl Biederbach Biederbach Biederbach Denzlingen Elzach Emmendingen Endingen am Kaiserstuhl Forchheim (Kaiserstuhl) Freiamt (Schwarzwald) Gutach im Breisgau Herbolzheim Kenzingen Malterdingen Malterdingen Reute (Breisgau) Rheinhausen (Breisgau) Riegel am Kaiserstuhl Sasbach am Kaiserstuhl Sexau Simonswald Teningen Vörstetten Waldkirch Weisweil Winden im Elztal Wyhl am KaiserstuhlKarte
Über dieses Bild

Endingen am Kaiserstuhl ist eine Kleinstadt im Landkreis Emmendingen im Südwesten Baden-Württembergs.

Geographie[Bearbeiten]

Luftbild von Endingen

Geographische Lage[Bearbeiten]

Das Städtchen Endingen mit den Winzerdörfern Amoltern, Kiechlinsbergen und Königschaffhausen liegt im Norden des Kaiserstuhles. Höchster Punkt der Gemeinde ist der im Süden der Kernstadt liegende Katharinenberg, auf dessen Spitze eine Kapelle steht. Mit 492 m Höhe ist er der dritthöchste Gipfel des Kaiserstuhls.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Westen im Uhrzeigersinn): Sasbach, Wyhl am Kaiserstuhl, Forchheim, Riegel, Bahlingen, alle im Landkreis Emmendingen, und Vogtsburg, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.

Klima[Bearbeiten]

Die Stadt liegt in einer der wärmsten Gegenden Deutschlands, am Kaiserstuhl. Das mediterrane Klima zeigt sich in der Qualität der angebauten Weine.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Endingen gliedert sich in die drei Stadtteile Amoltern, Kiechlinsbergen und Königschaffhausen. Diese bilden zugleich Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung mit eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender. In den Ortschaften sind jeweils Verwaltungsstellen mit der Bezeichnung „Ortschaftsamt“ eingerichtet. Die offizielle Benennung der Stadtteile erfolgt durch vorangestellten Namen der Stadt und durch Bindestrich verbunden nachgestellt die Namen der Stadtteile. Die Stadtteile sind räumlich identisch mit den ehemaligen Gemeinden gleichen Namens. Das Stadtgebiet ist zudem in die vier Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung Wohnbezirk I (Endingen), Wohnbezirk II (Amoltern), Wohnbezirk III (Kiechlinsbergen) und Wohnbezirk IV (Königschaffhausen) unterteilt.[2] Zu den drei Stadtteilen gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer. Zur Stadt Endingen in den Grenzen von 1970 gehört die Stadt Endingen und das Gehöft Wilhelmshöfe.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Endingen[Bearbeiten]

Endingen wurde erstmals 862 urkundlich erwähnt. Es gehörte mehrere Jahrhunderte zum Besitz der Herren von Endingen, bis es an die Herren von Üsenberg überging, die Endingen zwischen 1285 und 1286 die Stadtrechte verliehen. Nachdem die Üsenberger 1379 ausstarben, kam die Stadt in habsburgischen Besitz und wurde Vorderösterreich zugeordnet, wobei sie Anfang des 15. Jahrhunderts kurzzeitig den Status einer freien Reichsstadt hatte.

1751 fand in Endingen einer der letzten Hexenprozesse in Europa statt: am 24. April wurde Anna Schnidenwind auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Nach dem Frieden von Pressburg 1805 kam Endingen mit dem gesamten bisher vorderösterreichischen Breisgau an Baden.

Die Endinger Bürgerschaft ist sehr traditionsbewußt. Altes Brauchtum hat sich bis in die heutige Zeit erhalten. Seit Jahrhunderten wird in Endingen an Heiligabend während des Schlagens der Kirchenglocken zur Mitternacht aus den vielfach vorhandenen Brunnen das fließende Wasser geholt und als "Heiliwog" getrunken. Dazu wird der Spruch gesagt: "Heiliwog - Gottes Gob, Glick ins Hüs - Unglick nüs!" (Heiliwog - Gottes Gabe, Glück ins Haus, Unglück raus)

1843 wanderten 358 Bürger aus der Gegend des Kaiserstuhls über Le Havre nach Colonia Tovar, Venezuela aus, vornehmlich aus Endingen am Kaiserstuhl, Forchheim (Kaiserstuhl), Wyhl und Oberbergen. Dort wurden sie nach einigen Wirren an ihrem heutigen Ort angesiedelt. Die Bauern pflanzten Gemüse und Obst an und brauten auch das erste Bier Venezuelas; sie bauten ihre Häuser im Fachwerkstil.

In dem Ort feierte man jahrhundertelang das Gedenken an einen angeblichen jüdischen Ritualmord: Noch bis ins Jahr 1967 stellte man dazu in der Pfarrkirche St. Peter die präparierten Leichname der „Unschuldigen Kinder von Endingen“ zur Schau.

Mit Ausnahme von Kiechlinsbergen, das vor der Eingemeindung zum ehemaligen Landkreis Freiburg gehörte, war die Stadt seit der Zugehörigkeit zum Land Baden Teil des Landkreises Emmendingen.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

  • 1. Dezember 1971: Amoltern
  • 1. Januar 1974: Kiechlinsbergen (1150-Jahre-Jubiläum 2012)
  • 1. Januar 1975: Königschaffhausen

Politik[Bearbeiten]

Rathaus in Endingen

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab bei einer Wahlbeteiligung von 59,9 % (− 0,5) folgende Verteilung der 24 Sitze im Gemeinderat der Stadt Endingen:[4]

Partei / Liste Stimmenanteil G/V Sitze G/V
CDU 35,5 % − 2,2 9 − 1
SPD 14,0 % + 2,9 3 + 1
Endinger Bürgergemeinschaft (EBG) 29,9 % – 1,2 7 − 1
Die Unabhängigen (DU) 15,6 % − 2,4 4 ± 0
Bürgerbeteiligung 5,0 % + 5,0 1 + 1

Jugendgemeinderat[Bearbeiten]

Am 25. Juli 2010 wurde der erste Endinger Jugendgemeinderat gewählt. Das 12-köpfige Gremium wird für 2 Jahre die Interessen und Wünsche der Endinger Jugend vertreten. Gewählt wurde per Briefwahl, jeder Wahlberechtigte durfte 12 Stimmen vergeben. Auf einen Kandidaten konnten maximal 3 Stimmen gesetzt werden. Von 650 Wahlberechtigten nahmen 88 an der Wahl teil (13,5 %).

2 Jahre später, am 23. September 2012 fanden die Neuwahlen statt, das neue Gremium vertritt die Endinger Jugend bis 2014. Die Wahlbeteiligung lag bei 7,0 Prozent.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit 1970 pflegt Endingen eine Partnerschaft mit der elsässischen Stadt Erstein in Frankreich, nur etwa 30 Kilometer rheinabwärts auf der anderen Seite des Rheins. Freundschaftliche Beziehungen gibt es auch zur französischen Gemeinde Coulonges-sur-l’Autize in der Region Poitou-Charentes im Westen Frankreichs. Zur Gemeinde Colonia Tovar in Venezuela, die zum Teil von Auswanderern aus Endingen mitgegründet wurde, werden ebenfalls Kontakte gepflegt.

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In gespaltenem Schild vorn in Rot ein silberner Balken, hinten in Blau ein silberner Flügel (der sogenannte „Üsenberger Flug“).

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Endingen liegt südlich der L 113 (neu). Bis 2007 ging die Landesstraße durch den Ort. Die Stadt ist durch die Kaiserstuhlbahn (GottenheimRiegel am KaiserstuhlBreisach am Rhein) östlich von Riegel (DB-Name des Bahnhofs seit 2011 „Riegel-Malterdingen“) an das überregionale Schienennetz angebunden.

Entfernungen:

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Der Weinbau spielt, wie überall im Kaiserstuhl, eine herausragende Rolle. In jeder Ortschaft und in der Kernstadt gibt es eine Winzergenossenschaft. Ferner sind in der Gemeinde mehrere unabhängige Weingüter ansässig.

VollherbstDruck produziert mit 120 Mitarbeitern Etiketten für Weine aus aller Welt.

Die Südwestdeutsche Verkehrs AG betreibt in Endingen ein Betriebszentrum für Schienenfahrzeuge und Busse.

Die 1856 gegründete Buchhandlung Vollherbst-Koch ist der älteste Endinger Einzelhändler.

Bildung[Bearbeiten]

Für Kinder im Vorschulalter gibt es in der Kernstadt drei Kindergärten (Regenbogen, St. Elisabeth und Maria Quell) und in den Winzerdörfern je einen Kindergarten. Das Endinger Schulzentrum umfasst die Grundschule am Erle, die Klassen 5 bis 7 der Werkrealschule „Nördlicher Kaiserstuhl“ (Werkrealschule gemeinsam mit der Gemeinde Wyhl) sowie die Stefan-Zweig-Realschule. Die Maria-Sibylla-Merian-Grundschule in Kiechlinsbergen und Königschaffhausen nimmt Grundschüler aus den Dörfern Kiechlinsbergen und Königschaffhausen auf. Dort befindet sich auch eine Grundschulförderklasse. Darüber hinaus gibt es noch die Albert-Schweitzer-Förderschule, die sich um lernschwache Schüler kümmert und deren Bildungsangebot seit dem Jahr 2005 zur Ganztagsschule ausgebaut wurde.

Gerichte[Bearbeiten]

Die Stadt Endingen gehört zum Gerichtsbezirk des Amtsgerichts Kenzingen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Vorderösterreich Museum im Üsenberger Hof
Königschaffhausener Tor
evangelische Kirche Königschaffhausen

Wichtige Gebäude[Bearbeiten]

  • Üsenberger Hof
  • Kornhalle (im Volksmund Läube genannt)
  • Königschaffhauser Tor (Torli)
  • Pfarrkirche St. Peter
  • Wallfahrtskirche St. Martin
  • St. Petronilla (Kiechlinsbergen) ist eine klassizistische römisch-katholische Kirche mit teils barocker, teils neobarocker Ausstattung.

Theater[Bearbeiten]

Das Privattheater Deutsche Kammerschauspiele, unter der Leitung von Annette Greve und Georg A. Weth, hat seinen Sitz in Endingen.

Museen[Bearbeiten]

  • Kaiserstühler Heimatmuseum
  • Vorderösterreich Museum im Üsenberger Hof Endingen
  • Historische Zunftstube mit Fastnachtsmuseum im Königschaffhauser Tor
  • Käsereimuseum Endingen
  • Kirschenmuseum im Winzerdorf Königschaffhausen
  • Heimatmuseum im Winzerdorf Kiechlinsbergen
  • Museum „Hexenwahn“: Geschichte der Hexenverfolgung vom Beginn bis heute

Endingen ist eine Haltestelle der Museumsbahn Rebenbummler.

Gedenkstätten[Bearbeiten]

Ein Ehrenmal an der Nordwand des Turmes der St.-Martins-Kirche für die Toten der Weltkriege enthält auch den Namen des jüdischen Mitbürgers Siegfried Hauser, der am Marktplatz 19 ein Konfektions- und Wäschegeschäft betrieben hatte, bevor er in einem KZ ermordet wurde.[5]

Musik[Bearbeiten]

Die Stadtmusik Endingen ist ein Sinfonisches Blasorchester. 1982 besuchte die Stadtmusik Colonia Tovar in Venezuela. Von 1928 bis 1960 war Albert Witzenhausen Dirigent der Stadtkapelle. 1960 wurde Witzenhausen von Johannes Meybrunn (* 1928–2012) aus Hochdorf abgelöst, der dieses Amt bis zum Jahre 1989 innehatte. Im Jahre 2003 feierte die Stadtmusik ihr 250-jähriges Jubiläum. Dirigiert wird die Stadtmusik seit 1991 von Martin Baumgartner (* 1962). 2008 unternahm die Stadtmusik eine 10-tägige Konzertreise nach Japan. Gastdirigenten waren schon Jan Van der Roost aus Belgien (2003 Uraufführung von Vulcano), Otto M. Schwarz aus Österreich (2007 mit dem Stück Dragon Fight) und erneut Jan Van der Roost (2009 Ballade für Bassposaune). Präsident des Orchesters ist der jeweils amtierende Bürgermeister. Angeschlossen ist auch eine Jugendkapelle, in der die Kinder und Jugendlichen auf das gemeinsame Musizieren vorbereitet werden. Das Jahreskonzert findet jedes Jahr eine Woche vor Ostern am Palmsamstag statt.

Neben der Stadtmusik gibt es in Endingen den Bürgerwehr-Spielmannszug, der von einem Tambourmajor geleitet wird. Neben den Musikern gehören zum Spielmannszug Standartenträger, Marketenderinnen- und eine Bürgerfrauengruppe. Eine musikalische Gruppierung ist die Trommelgruppe "Black-Eagle Drumline".

In der Stadt gibt es auch zwei Gesangvereine, die MGV Singgemeinschaft und die Chorvereinigung "Amicitia" von 1845. Ebenso gibt es einen katholischen und einen evangelischen Kirchenchor.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Häs der Endinger Jokili

In der ehemals vorderösterreichischen Stadt hat sich altes Fasnetbrauchtum erhalten, das sich durch die Jahrhunderte hindurch zurückverfolgen lässt. An den närrischen Tagen dreht sich alles um den Jokili, die zentrale Gestalt der historischen Fastnachtsfeier. Der Endinger Jokili zählt zweifelsohne zu den ältesten Narrenfiguren am Oberrhein. Bereits für das Jahr 1782 ist die Brauchfigur und mit ihr eine Fasnetszunft belegt.

Am Sonntag nach dem Feiertag Christi Himmelfahrt treffen sich in der Altstadt die Bücher- und Musikfreunde Badens beim „Endinger Büchermarkt“. Der seit 2006 aus Anlass des 150-jährigen Jubiläums einer ortsansässigen Buchhandlung durchgeführte Markt gilt heute als der größte Büchermarkt Badens.[6] Verkauft werden antiquarische und gebrauchte Bücher, Grafik und alles aus Papier. Die Veranstaltung, der eine CD- und Schallplattenbörse angeschlossen ist, wird regelmäßig von über 10.000 Bücherfreunden besucht. Die bis zu 200 Marktbeschicker kommen aus Baden, Württemberg, der Pfalz, dem Elsass und der Schweiz.

Immer am 1. Sonntag nach dem 1. Mai (Maifeiertag) findet der traditionelle Schützenaufzug statt, ausgerichtet von der Schützengesellschaft von 1648. Die Schützenschwestern und -brüder treffen sich um die Mittagszeit vor dem "Torli" um anschließend gemeinsam mit der Stadtmusik Endingen mit klingendem Spiel durch die Stadt zum Schützenhaus zu ziehen, wo im Anschluss das Schützenfest mit Bewirtung und Jedermann-Schießen stattfindet.

"Rugili": Im Monat Mai findet an jedem Sonn- und Feiertag frühmorgens ab 6 Uhr der Verkauf von Maibrezeln statt. Die Schützengesellschaft hat ein jahrhunderte altes Recht auf diesen Verkauf. Die Brezeln können ausgewürfelt oder "gerugelt" werden, d.h. mit einer Kugel im Kreis herum rollen. Wer die höchste Zahl gewürfelt oder gerugelt hat, hat die Brezel gewonnen.

Unter dem Titel „Sag, wem gehört die schöne Stadt“ führen Endinger Bürger unter der Leitung von Georg A. Weth und Annette Greve von den Deutschen Kammerschauspielen eine gespielte Stadtgeschichte auf verschiedenen Plätzen auf.[7]

Sport[Bearbeiten]

In Endingen gibt es einen Fußballverein, einen Turnverein, einen Tischtennisclub, einen Volleyballverein und einen Tennisclub. Die Erste Mannschaft des Fußballvereins SV Endingen ist in der Saison 2010/11 in die Verbandsliga Südbaden aufgestiegen. In der Saison 2011/12 konnte die erste Mannschaft die Verbandsliga mit einem 4. Platz halten. Die Jugend des SV Endingen gewann in der Saison 2011/12 zwei Meistertitel. Die B- und A-Jugend steigen in die Bezirksliga auf.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Wilhelm Benitz (1815–1876); Kalifornien-Kolonisator, Rancher und Besitzer des ehemaligen russischen Fort Ross in Kalifornien [8]
  • Franz Karl Grieshaber (1798–1866), Germanist und Handschriftensammler
  • Otto Waenker von Dankenschweil (1808–1885), Reichstagsabgeordneter (Zentrum)
  • Wilhelm Hug (1880–1966), Forstmann und NSDAP-Politiker, von 1933 bis 1945 Leiter der badischen Forstverwaltung
  • Otto Hüglin, (1857–1943), Geschäftsmann und Hotelbesitzer
  • Ludwig Wenzler (* 1938), römisch-katholischer Theologe
  • Gerdi Staiblin, (* 1942), Ortsteil Königschaffhausen, Politikerin (CDU), baden-württembergische Ministerin für Ernährung und Ländlichen Raum (1996–2001)
  • Norbert Stertz (* 1965), Solohornist und Professor für Horn
  • Marcel Schwehr (* 1966), Politiker (CDU) und MdL
  • Jasmin Staiblin (* 1970), CEO des Schweizer Energiekonzerns Alpiq, wuchs in Königschaffhausen auf.

Personen mit Bezug zur Stadt[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Hauptsatzung der Stadt Endingen am Kaiserstuhl vom 7. November 2001
  3.  Landesarchivdirektion Baden-Württemberg (Hrsg.): Regierungsbezirk Freiburg. In: Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Bd. IV, Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-007174-2, S. 229–232.
  4. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg 2014 und Stadt Endingen – Öffentliche Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl des Gemeinderats am 25. Mai 2014
  5. Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Bd.I, Bonn 1995, S. 32, ISBN 3-89331-208-0
  6. 5. Endinger Büchermarkt – Die größte Büchermeile Badens, abgerufen 31. Mai 2010
  7. Webseite der Stadt zur Veranstaltung "Sag wem gehört die schöne Stadt"
  8. Emigrant Wilhelm Benitz

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Endingen am Kaiserstuhl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien