Ludwig von Szymborski

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Ludwig Ferdinand von Szymborski (* 1799 in Hoya; † 4. Februar 1856 in München) war ein deutscher Jurist und Politiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Sohn einer aus dem polnischen Uradel stammenden Familie, studierte von Szymborski Kameralistik in Jena, wo er 1818 Mitglied der Urburschenschaft wurde. 1821 wurde er Richter am Appellationsgericht in St. Wendel. 1823 bis 1833 und 1835 bis 1839 gehörte er der Landesregierung an, war 1833 bis 1835 Leiter der Regierung zu St. Wendel und wurde 1835 Geheimer Regierungsrat. 1833 bis 1835 war er als Landesregierungsrat Chef der Landesregierung im Fürstentum Lichtenberg. 1837 bis 1846 war er Regierungsdirektor, bis 1839 Regierungspräsident der Landesregierung Gotha, 1846 bis 1849 Kammerdirektor in Gotha und Februar bis August 1849 Mitglied des Staatsministeriums von Sachsen-Coburg und Gotha.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Bd. 1, Teilbd. 8, Supplement L–Z. Winter, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8253-6051-1, S. 331.
  • Peter Kaupp (Bearb.): Stamm-Buch der Jenaischen Burschenschaft. Die Mitglieder der Urburschenschaft 1815–1819 (= Abhandlungen zum Studenten- und Hochschulwesen. Bd. 14). SH-Verlag, Köln 2005, ISBN 3-89498-156-3, S. 128–129.