Luigi Barbasetti

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Luigi Barbasetti (1900)

Luigi Barbasetti (* 21. Februar 1859 in Cividale del Friuli; † 31. März 1948 in Verona) war ein Fechtmeister, -lehrer und Reformer des Fechtens. Von 1885 bis 1891 wirkte Barbasetti als Fechtlehrer in Rom an der Scuola Magistrale, wurde später Fechtmeister in Triest und dank seiner Fähigkeiten nach Wien berufen, wo er von 1894 bis 1915 sein Fechtmeisteramt ausübte und 1904 die Akademie der Fechtkunst gründete. Unter der Schirmherrschaft Erzherzog Franz Salvators tat sich Barbasetti 1895 in Wien federführend an der Reform des Fechtsports hervor, indem er die moderne italienische Fechtmethode dem deutschen Sprachraum zugänglich machte. Seine auf Deutsch verfassten Bücher (Das Säbelfechten, Das Stoßfechten, Ehrencodex) trugen das Ihrige dazu bei.

In der Wiener Hofmühlgasse 15 trainiert der von Barbasetti gegründete Union Fecht Club, eine Gedenktafel am Haus des Fechtclubs erinnert an den Reformator der Fechtkunst in Österreich.[1]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Art of the Foil. 1932. Neuausgabe 1998. ISBN 0-76070943-2
  • The Art of the Sabre and the Epee. 1936.
  • Das Säbelfechten. Wien 1898.
  • Ehren-Codex. Übersetzt und den Österreichisch-Ungarischen Gebräuchen angepasst von Gustav Ristow.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eine Fotografie Barbasettis findet sich in Sport und Salon, 1 (1898) #24, 13. (vom 15. November 1898)
  • Hermann Bahr: Barbasetti. Neues Wiener Tagblatt, 34 (1900) #19, 1-2. (vom 21. Januar 1900) Als Fechten in Hermann Bahr: Bildung. Berlin und Leipzig: Insel 1900, 53-59.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mariahilf - Sehenswürdigkeiten und Gedenkstätten, abgerufen am 11. Juli 2010