Luise Reddemann

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Luise Reddemann (* 2. März 1943[1] in Württemberg) ist eine deutsche Nervenärztin und Psychoanalytikerin. Sie entwickelte die Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT).

Sie studierte in Freiburg, München und Köln und lebte nach der Ausbildung zur Nervenärztin im Rheinland. In Düsseldorf bildete sie sich zur Psychoanalytikerin weiter. Von 1985 bis 2003 leitete sie die Klinik für psychotherapeutische und psychosomatische Medizin des Ev. Johannes-Krankenhauses in Bielefeld. Dort entwickelte sie gemeinsam mit dem Behandlungsteam der Klinik die Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie. Ihr Interesse gilt einer integrativen Psychotherapie, deshalb bildete sie sich in verschiedensten imaginativen wie in körpertherapeutischen Verfahren weiter. Besondere Verdienste erwarb sie sich in der Behandlung von chronisch und komplex traumatisierten Patientinnen.

Luise Reddemann setzt sich seit Jahren besonders für eine „frauengerechte Psychotherapie“ ein. Seit Juni 2007 ist sie Honorarprofessorin für Psychotraumatologie und psychologische Medizin an der Universität Klagenfurt.

Ehrungen[Bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten]

  • Luise Reddemann, Bernhard Strauß, Dankwart Mattke: Keine Angst vor Gruppen! Gruppenpsychotherapie in Praxis und Forschung. Klett-Cotta, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-608-89077-8.
  • Würde: Annäherung an einen vergessenen Wert in der Psychotherapie. Klett-Cotta, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-608-89066-2.
  • Luise Reddemann, Andreas Krüger: Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie für Kinder und Jugendliche. Klett-Cotta, Stuttgart 2007. 2. Auflage 2009, ISBN 978-3-608-89048-8.
  • Überlebenskunst. Klett-Cotta, Stuttgart 2007. 5. Auflage 2010, ISBN 978-3-608-86002-3.
  • Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt: Seelische Kräfte entwickeln und fördern. Herder, Freiburg 2004, ISBN 3-451-05448-5. 6. Auflage 2011, ISBN 978-3-451-05919-3.
  • Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie PITT: Das Manual. Pfeiffer, Stuttgart 2004, ISBN 3-608-89729-1. 6., vollständig überarbeitete Neuauflage. Klett-Cotta, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-608-89105-8.
  • Imagination als heilsame Kraft: Zur Behandlung von Traumafolgen mit ressourcenorientierten Verfahren. Pfeiffer bei Klett-Cotta, Stuttgart 2001, ISBN 3-608-89691-0. 14., durchgesehene Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-608-89034-1.
  • Thomas Bronisch, Luise Reddemann, Martin Bohus, Matthias Dose, Christine Unckel: Krisenintervention bei Persönlichkeitsstörungen: Therapeutische Hilfe bei Suizidalität, Selbstschädigung, Impulsivität, Angst und Dissozation. Pfeiffer bei Klett-Cotta, Stuttgart 2000, ISBN 3-608-89688-0. 4. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-608-89096-9.
  • Luise Reddemann und Cornelia Dehner-Rau: Trauma: Folgen erkennen, überwinden und an ihnen wachsen ; ein Übungsbuch für Körper und Seele Trias, Stuttgart 2004, ISBN 978-3-8304-3423-8

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Luise Reddemann feiert am 2. März ihren 70. Geburtstag, Website von Klett-Cotta, abgerufen am 21. Mai 2013.