Lukas Hartmann

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Lukas Hartmann, Pseudonym für Hans-Rudolf Lehmann,[1] (* 29. August 1944 in Bern) ist ein Schweizer Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hartmann wurde in Bern geboren. Sein Vater war zunächst Hilfsbriefträger, machte dann eine kaufmännische Ausbildung und arbeitete viele Jahre bei der Schweizerischen Post, zuletzt als Abteilungsleiter. Sein Bruder Jürg Lehmann ist Journalist und war früher Chefredaktor des Blicks und Politchef der Blick-Gruppe. Hartmann besuchte das Lehrerseminar in Bern mit den Schwerpunktfächern Musik, Germanistik und Geschichte. Er arbeitete zunächst als Lehrer und studierte anschliessend Psychologie, schloss das Studium jedoch nicht ab.[1]

Hartmann schreibt vor allem Romane – besonders historische Romane – und Geschichten für Erwachsene wie auch Kinder- und Jugendliteratur. Sein Kinderbuch Anna annA wurde 1993 als Anna annA unter anderem von der DEFA verfilmt.

Er lebt im Spiegel bei Bern und ist mit der Politikerin und Bundesrätin Simonetta Sommaruga verheiratet, lebt aber räumlich getrennt von ihr.

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Erwachsene[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pestalozzis Berg. Roman. Zytglogge, Gümligen 1978; Neufassung: Nagel & Kimche, Zürich 1988
  • Gebrochenes Eis. (Autobiographische) Aufzeichnungen. Arche, Zürich 1980
  • Mahabalipuram oder Als Schweizer in Indien. Ein Reisetagebuch. Arche, Zürich 1982
  • Aus dem Innern des Mediums. Roman. Nagel & Kimche, Zürich 1985
  • Einer stirbt in Rom. Roman. Nagel & Kimche, Zürich 1989
  • Die Seuche. Roman. Nagel & Kimche, Zürich 1992
  • Die Wölfe sind satt. Erzählung. Nagel & Kimche, Zürich 1993
  • Die Mohrin. Roman. Nagel & Kimche, Zürich 1995
  • Der Konvoi. Roman. Nagel & Kimche, Zürich 1997
  • Die Frau im Pelz. Leben und Tod der Carmen Mory. Roman. Nagel & Kimche, Zürich 1999
  • Die Tochter des Jägers. Roman (über Vivienne von Wattenwyl). Nagel & Kimche, Zürich 2002
  • Die Deutsche im Dorf. Roman. Nagel & Kimche, Zürich 2005
  • Die letzte Nacht der alten Zeit. Roman. Nagel & Kimche, Zürich 2007
  • Bis ans Ende der Meere. Roman (über John Webber, den Expeditionsmaler auf James Cooks Südseereise 1776–1780). Diogenes, Zürich 2009
  • Finsteres Glück. Roman. Diogenes, Zürich 2010, ISBN 978-3-257-06759-0
  • Räuberleben. Roman. Diogenes, Zürich 2012, ISBN 978-3-257-06806-1
  • Abschied von Sansibar. Roman. Diogenes, Zürich 2013, ISBN 978-3-257-06867-2
  • Auf beiden Seiten. Roman. Diogenes. Zürich 2015, ISBN 978-3-257-06921-1[2]
  • Ein passender Mieter. Roman. Diogenes, Zürich 2016, ISBN 978-3-257-06967-9

Für Kinder und Jugendliche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anna annA. Zytglogge, Gümligen 1984
  • Joachim zeichnet sich weg. Ein Roman für Kinder. Nagel & Kimche, Zürich 1987
  • Die wilde Sophie. Nagel & Kimche, Zürich 1990
  • So eine lange Nase. Nagel & Kimche, Zürich 1994
  • Gib mir einen Kuss, Larissa Laruss. Nagel & Kimche, Zürich 1996
  • Die fliegende Groma. Nagel & Kimche, Zürich 1998
  • Leo Schmetterling. Nagel & Kimche, Zürich 2000
  • Timi Donner im Reich der Kentauren. Nagel & Kimche, Zürich 2000
  • GloriaFuria und die schlimme Marie. Nagel & Kimche, Zürich 2003
  • Liebe 160. Die besten Messages über Liebe und Freundschaft (als Herausgeber). Nagel & Kimche, Zürich 2003
  • Heul nicht, kleiner Seehund! Kinderroman. Bajazzo, Zürich 2006.
  • Spuren in der Polenta. Essgeschichten und Rezepte für Kinder. Bajazzo, Zürich 2007.
  • Mein Dschinn, Abenteuerroman. Diogenes Verlag, Zürich, ISBN 978-3-257-01172-2.

Theater-Aufführungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beruhigungsmittel, UA: Solothurn 1976
  • Familiefescht, UA: Solothurn 1977

Hörspiele/Radiosendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Em Pfarrer sy Scheidig. Schweizer Radio DRS, Bern 1976
  • Dr Bsuech im Altersheim. DRS, Bern 1977
  • Heifahre. DRS, Bern 1979
  • Oekotopia. DRS, Bern 1981
  • Auf dem Scherbenberg. DRS, Bern 1986

TV-Drehbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Lukas Hartmann im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar) mit Namensnennung
  2. Buchbesprechung in der Sendung 52 beste Bücher des Schweizer Radios (17. Mai 2015).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]