Mücken

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Dieser Artikel befasst sich mit einer Unterordnung der Insekten. Weiteres siehe unter Mücke (Begriffsklärung).
Mücken
Systematik
Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
Unterstamm: Sechsfüßer (Hexapoda)
Klasse: Insekten (Insecta)
Überordnung: Neuflügler (Neoptera)
Ordnung: Zweiflügler (Diptera)
Unterordnung: Mücken
Wissenschaftlicher Name
Nematocera
Latreille, 1825

Die Mücken (Nematocera) sind neben den Fliegen (Brachycera) eine von zwei Unterordnungen der Zweiflügler (Diptera).

Die meisten Mücken sind zart gebaute, schlanke Insekten mit fadenförmigen, vielgliedrigen Fühlern (Antennen) und langen, dünnen Beinen. Sie besitzen oft stechend-saugende Mundwerkzeuge. Die Unterordnung umfasst etwa 45 Familien. Einige Mückentaxa sind als blutsaugende Krankheitsüberträger bedeutsam (Stechmücken, Gnitzen, Kriebelmücken und Sandmücken).

In Österreich werden Stechmücken meist als Gelsen bezeichnet, während mit Mücken eher die eigentlich nicht zu den Nematoceren gehörenden Taufliegen gemeint sind.

Im Fränkischen ist die Bedeutung von Fliege und Mücke vertauscht. Allerdings gibt es keine einheitliche Aussprache da das Fränkische selbst in räumlicher Nähe starke Unterschiede aufweist.[1][2] So wird beispielsweise im Raum Coburg ein Mücke als Schnake und eine Fliege als Mugg bezeichnet.[3]

Familien (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch Systematik der Zweiflügler - Unterordnung Mücken.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Joachim Haupt, Hiroko Haupt: Fliegen und Mücken. Beobachtung - Lebensweise. Weltbild, Augsburg 1998, ISBN 3-89440-278-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Nematocera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fränkisches Wörterbuch: Projekt "Fränkisches Wörterbuch". In: www.fraenkisches-woerterbuch.phil.fau.de. Abgerufen am 16. Juli 2016.
  2. Fränkische Sprachen. In: Wikipedia. 2. Juni 2016 (wikipedia.org [abgerufen am 16. Juli 2016]).
  3. Fränkisches Wörterbuch: 1927-1940. In: www.fraenkisches-woerterbuch.phil.fau.de. Abgerufen am 16. Juli 2016.