Mărășești

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Mărășești
Wappen von Mărășești
Mărășești (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Westmoldau
Kreis: Vrancea
Koordinaten: 45° 53′ N, 27° 14′ OKoordinaten: 45° 52′ 48″ N, 27° 13′ 48″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 100 m
Fläche: 92 km²
Einwohner: 10.671 (20. Oktober 2011[1])
Bevölkerungsdichte: 116 Einwohner je km²
Postleitzahl: 625200
Telefonvorwahl: (+40) 02 37
Kfz-Kennzeichen: VN
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016)
Gemeindeart: Stadt
Gliederung: 6 Gemarkungen/Katastralgemeinden: Călimănești, Haret, Modruzeni, Pădureni, Siretu, Tișița
Bürgermeister: Valerica-Dorel Chitic (PSD)
Postanschrift: Str. Siret, nr. 1
loc. Mărășești, jud. Vrancea, RO–625200
Website:
Das Mausoleum (Quelle: Nationalarchiv Rumänien)

Mărășești ([mərəˈʃeʃtʲ]; Audio-Datei / Hörbeispiel Aussprache?/i) ist eine Stadt im rumänischen Teil der Moldau, im Kreis Vrancea, etwa 25 km nördlich von Focșani und 200 km nordöstlich von Bukarest am Ostrand der Ostkarpaten. Sie hatte im Jahr 2002 insgesamt 12.726 Einwohner, davon 11.122 in der eigentlichen Stadt, die übrigen in den Katastralgemeinden.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berühmt ist die Stadt durch eine große Schlacht im Juli–August 1917 (6. August, Entscheidungstag[3]) zwischen dem deutschen Kaiser- und dem rumänischen Königreich.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Mausoleum mit den sterblichen Überresten von 5632 rumänischen Soldaten wurde gebaut, um den rumänischen Sieg zu feiern. Mit der Errichtung des Mausoleums wurde 1923 begonnen, und am 18. September 1938 eingeweiht.[5]
  • Das Denkmal Grab des Unbekannten Soldaten, das am 17. Mai 1923 in Bukarest eingeweiht wurde, stand vom 22./23. Dezember 1958 bis zum 26. Oktober 1991 im Mausoleum von Mărășești. Es steht heute wieder an seiner ursprünglichen Position.[6]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

König Milan I. von Serbien wurde in Mărășești am 22. August 1854 geboren.[7]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die rumänischen Hauptbahnen Buzău–Mărășești (seit 1881) und Bukarest–Galați–Roman (seit 1870/72) verkehren über Mărășești.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mărășești – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Volkszählung 2011 in Rumänien bei citypopulation.de
  2. Angaben zur Bevölkerung auf der Website von Mărășești (Memento des Originals vom 11. August 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.primariamarasesti.ro
  3. Geschichte auf der Website der Stadt (Memento des Originals vom 27. Oktober 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.primariamarasesti.ro, abgerufen am 13. Juli 2014.
  4. Die Schlacht bei Mărășești bei worldwar2.ro abgerufen am 13. Juli 2014 (englisch)
  5. Mausoleul Eroilor Marasesti (1916-1919) auf der Website Kreisrates in Vrancea (Memento des Originals vom 14. Juli 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vrancea.djc.ro
  6. commons:File:RO_B_Tomb_of_the_Unknown_Soldier_plaque.jpg
  7. The Encyclopedia Americana. Band 13: Goethe to Hearst. Grolier Incorporated, Danbury CT 1993, ISBN 0-7172-0124-4, S. 102.