MG Bhe 4/8

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MG / GN Bhe 4/8
Generoso-Ferrovia.jpg
Nummerierung: MG 11 bis 14
GN 301 bis 305
Anzahl: 4 (MG), 5 (GN)
Hersteller: SLM SE
Baujahr(e): 1982 (MG), 1983, 1992 und 2011 (GN)
Ausmusterung: -
Achsformel: 2'Z 2'Z + 2'Z 2'Z
Spurweite: 800 mm
Länge über Puffer: 23890 MM
Dienstmasse: 34,1 t (MG), 34 t (GN)
Höchstgeschwindigkeit: 14 km/h (MG), 22 km/h (GN)
Stundenleistung: 800 kW (1088 PS)
Zahnradsystem: Abt
Stromsystem: 650 V = (MG), 850 V = (GN)
Stromübertragung: Oberleitung
Anzahl der Fahrmotoren: 4
Gefälle: 220 ‰
Sitzplätze: 96
Klassen: 2. Klasse

Die Bhe 4/8 sind zweiteilige kurzgekuppelte elektrische Zahnrad-Doppeltriebwagen der Monte Generoso-Bahn (MG) und der Transports Montreux–Vevey–Riviera (MVR).

Die vier vorhandenen Triebwagen der Monte Generoso-Bahn wurden anlässlich der Elektrifizierung der Bahn 1982 angeschafft. Sie wurden von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur hergestellt. Die elektrische Ausrüstung wurde von Siemens (Werk Erlangen) geliefert. Bei der Monte Generoso-Bahn sind die Triebwagen die einzigen elektrischen Fahrzeuge.

An die damalige Chemin de fer Glion–Rochers-de-Naye (GN) (heute Transports Montreux–Vevey–Riviera) wurden 1983 drei weitgehend baugleiche Triebwagen geliefert. Sie unterscheiden sich lediglich in Details des elektrischen und mechanischen Teils, da die Fahrleitungsspannung und das Kupplungssystems unterschiedlich sind. Ein Triebwagen wurde 1992 nachgeliefert, ein weiterer 2010 in den Werkstätten der Montreux-Berner Oberland-Bahn (MOB) in Chernex nachgebaut, und 2011 in Betrieb genommen.

Wappen der Triebwagen der Monte Generoso-Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen und Baujahre der Triebwagen der Transports Montreux-Vevey-Riviera[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bhe 4/8 301 Montreux (1983) SLM, Siemens a)
  • Bhe 4/8 302 Veytaux (1983) SLM, Siemens a)
  • Bhe 4/8 303 Villeneuve (1983) SLM, Siemens a)
  • Bhe 4/8 304 La Tour-de-Peilz (1992) SLM, Siemens a)
  • Bhe 4/8 305 (2011) MOB Werkstätte Chernex, Siemens a)

a) Bis zu drei Triebwagen können gekuppelt und über eine nachträglich eingebauten Mehrfachsteuerung gesteuert werden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Willen: Lokomotiven und Triebwagen der Schweizer Bahnen, Band 2 Privatbahnen Westschweiz und Wallis. Orell Füssli 2. Auflage 1984 ISBN 3-280-01474-3, S. 97
  • Peter Willen: Lokomotiven und Triebwagen der Schweizer Bahnen, Band 4 Privatbahnen Zentral-, Süd- und Ostschweiz. Orell Füssli (1. Auflage) 1983 ISBN 3-280-01301-1, S. 73