Małgorzata Wojtyra

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Małgorzata Wojtyra Straßenradsport
Zur Person
Geburtsdatum 21. September 1989
Nation PolenPolen Polen
Disziplin Bahn
Karriereende 2017
Funktion Fahrerin
Wichtigste Erfolge
UCI-Bahn-Weltmeisterschaften
2016 Silber - Einerverfolgung
Letzte Aktualisierung: 18. April 2018

Małgorzata Wojtyra (* 21. September 1989 in Stettin) ist eine ehemalige polnische Radrennfahrerin, die hauptsächlich auf der Bahn aktiv war.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010 errang Małgorzata Wojtyra, die vor dem Radsport Rhythmische Sportgymnastik betrieben hatte,[1] bei den UEC-Bahn-Europameisterschaften 2010 in Pruszków Bronze im Omnium, im Jahr darauf wurde sie Europameisterin (U23) in dieser Disziplin und in Scratch und Mannschaftsverfolgung jeweils Vize-Europameisterin.

2012 holte Wojtyr bei den Bahn-Europameisterschaften im litauischen Panevėžys mit dem polnischen Team aus Katarzyna Pawłowska, Edyta Jasińska und Eugenia Bujak die Silbermedaille in der Mannschaftsverfolgung, ebenso 2013. Bei den Bahn-Weltmeisterschaften 2016 in London wurde sie Vize-Weltmeisterin in der Einerverfolgung.

Bis 2015 errang Małgorzata Wojtyra zudem drei polnische Meistertitel. 2016 wurde sie zum Start in der Mannschaftsverfolgung bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro zunächst nominiert, aber letztlich zugunsten einer jüngeren Fahrerin nicht für das Rennen berücksichtigt. Von dieser Entscheidung war sie tief enttäuscht, zumal der polnische Vierer wegen Fahrfehlern in Rio a anschließend disqualifiziert wurde. 2017 beendete sie ihre sportliche Laufbahn und beschloss, als Jugendtrainiern tätig zu werden.[2] Insgesamt gewann sie bei polnischen Meisterschaften 103 Medaillen.[1]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2010
2011
2012
2013
2015
  • MaillotPolonia.PNG Polnische Meisterin - Omnium, Scratch
2016

Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jakub Lisowski: Małgorzata Wojtyra podliczyła swoje medale. Dorobek imponuje. In: gs24.pl. 18. April 2018, abgerufen am 18. April 2018 (polnisch).
  2. Jakub Lisowski: Małgorzata Wojtyra zakończyła karierę. Teraz zajmie się trenerką. In: gs24.pl. 18. April 2018, abgerufen am 18. April 2018 (polnisch).