Manfred Miethe

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Manfred Miethe 2016.JPGManfred Miethe (* 23. November 1950 in Hamburg) ist ein schweizerisch-deutscher Schriftsteller und Übersetzer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer kaufmännischen Lehre und einem abgebrochenen Studium der Sozialpädagogik, verließ Miethe Hamburg und siedelte 1979 in die USA über, wo er bis 1991 blieb. Dort arbeitete er unter anderem als Koch, Bäcker, Masseur, Deutschlehrer, Teppich- und Schuhverkäufer sowie als Kampfkunstlehrer und Plakatkleber. 1991 kehrte er nach Deutschland zurück und übernahm zunächst die Chefredaktion der Zeitschrift Connection, später dann das Lektorat des Integral Verlages.

Seit 1993 ist er als freiberuflicher Schriftsteller und Übersetzer tätig. Bis heute hat er mehr als 160 Bücher aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt (darunter Werke von Jiddu Krishnamurti, Dan Millman, Louise Hay, Virginia Satir, John Perkins, Michael Murphy, Scott Cunningham, Chuck Spezzano, Diana Cooper, Elizabeth Clare Prophet, Terry Jones und Die Peanuts von Charles M. Schulz). Zudem hat er 28 Bücher geschrieben, fünf davon als Ghostwriter.

Seit 2011 veröffentlicht er seine Bücher vor allem in elektronischer Form.

Seit 1997 lebt Miethe in der Schweiz; mit der Annahme der Schweizer Staatsbürgerschaft wurde er 2011 schweizerisch-deutscher Doppelbürger.

Nach einer tiefen persönlichen Krise und einem einschneidenden Erlebnis zog sich Miethe Ende 2015 vollkommen aus der Öffentlichkeit zurück.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sonderpreis des Come Together Wettbewerbs der Zeitschrift Wiener für den Artikel „Ermutigender Brief aus einer möglichen Zukunft“, Mai 1990
  • Prix d’amour für das besondere Buch der Edition Logos für Übersetzung und Kommentierung von „Helden des Alltags“, März 1997

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]