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Manuel Ederer

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Manuel Ederer

Nation Deutschland Deutschland
Geburtstag 16. Mai 1993
Spitzname Babyface,
Boogeyman
Vereine BSV Dachau (seit 2005)
Snookerclub 147 München e.V. (2022–2023)
Medaillenspiegel
Deutsche Meisterschaft 1 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Euro-Tour 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille

Manuel Ederer (* 16. Mai 1993) ist ein deutscher Poolbillardspieler. Er wurde 2010 deutscher Meister im 14/1 endlos.

Manuel Ederer wurde insgesamt zehnmal deutscher Jugend-Meister. Bei der Jugend-Europameisterschaft gewann er 2007 mit Gold im 14/1 endlos und Bronze im 8-Ball der Schüler seine ersten Medaillen. 2008 wurde er Schüler-Europameister mit der deutschen Mannschaft und Dritter bei der Junioren-Weltmeisterschaft. 2009 gewann er im Finale gegen Wojciech Szewczyk erneut den EM-Titel im 14/1 endlos der Schüler. Ein Jahr später wurde er Junioren-Europameister im 14/1 endlos, im 9-Ball und mit der Mannschaft sowie Vizeeuropameister im 8-Ball der Junioren.

Bei der deutschen Meisterschaft 2008 erreichte er im 14/1 endlos erstmals das Viertelfinale bei den Herren. 2010 gewann er erstmals Medaillen. Er wurde, durch einen 150:0-Sieg im Finale gegen Kevin Becker, deutscher Meister im 14/1 endlos und Dritter im 9-Ball. Einen Monat später zog er ins Finale der Bundesmeisterschaft 10-Ball ein und verlor dort mit 5:9 gegen Jan Hendrik Voß.

2011 wurde Ederer erstmals für die Europameisterschaft nominiert. Dort erreichte er das Viertelfinale im 14/1 endlos, das er jedoch gegen den späteren Europameister Tomasz Kapłan verlor. Im August 2011 gewann er seine erste Euro-Tour-Medaille, nachdem er im Halbfinale der German Open gegen Serge Das ausgeschieden war. Bei der deutschen Meisterschaft 2011 zog er ins 9-Ball-Finale ein und verlor dieses mit 6:11 gegen Oliver Ortmann. Bei der EM 2012 erreichte er das Viertelfinale im 10-Ball und das Achtelfinale im 8-Ball.

Nachdem er in der Saison 2013/14 nur an wenigen Turnieren teilgenommen hatte,[1] gewann Ederer im November 2014 mit Bronze im 8-Ball zum fünften Mal eine Medaille bei der deutschen Meisterschaft. Ein Jahr später erreichte er lediglich im 14/1 endlos das Viertelfinale, das er mit 0:125 gegen den späteren deutschen Meister Joshua Filler verlor.

Ederer war 2010 Teil der deutschen Mannschaft, die bei der Team-Weltmeisterschaft das Achtelfinale erreichte.

Bei der EM 2012 wurde er mit der deutschen Nationalmannschaft Vizeeuropameister.

Mit dem BSV Dachau wurde er in der Saison 2015/16 deutscher Meister.[2][3]

Ederer ist auch im Snooker aktiv. 2021 nahm er am German Grand Prix-Event in Heidenheim teil und wurde Turniersieger gegen Kilian Baur-Pantoulier.[4] 2025 unterlag er im Finale des Turniers der German Snooker Tour in Würzburg mit 0:2 gegen Soner Sari.[5]

  1. Ralf Tögel: Die Revolution geht weiter. In: sueddeutsche.de. Süddeutsche Zeitung, 25. November 2014, abgerufen am 8. April 2016.
  2. Cornelius O. Boensmann: BSV Dachau sichert sich vorzeitig die Meisterschaft. In: portal.billardarea.de. Deutsche Billard-Union, 22. März 2016, abgerufen am 8. April 2016.
  3. 1. Bundesliga Pool 2015/16 – Spielerliste. In: portal.billardarea.de. Deutsche Billard-Union, abgerufen am 8. April 2016.
  4. Final | Manuel Ederer - 4 (7) 2 - Robin Otto. 2021 German Grand Prix - Event 1. In: cuetracker.net. 9. Oktober 2021, abgerufen am 6. Juni 2025 (englisch).
  5. Final | Soner Sari - 2 (3) 0 - Manuel Ederer. 2025 German Snooker Tour - Event 155. In: cuetracker.net. 31. Mai 2025, abgerufen am 6. Juni 2025.