Manza (Albanien)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Manëz
Manza
Manza (Albanien) (Albanien)
Paris plan pointer b jms.svg

Koordinaten: 41° 26′ N, 19° 35′ O

Basisdaten
Qark: Durrës
Gemeinde: Durrës
Höhe: 50 m ü. A.
Einwohner: 6652 (2011[1])
Telefonvorwahl: (+355) 0572
Postleitzahl: 2011–2012

Manza (albanisch auch Manëz oder Manzë) ist ein Ort in Mittelalbanien in der Gemeinde Durrës im Qark Durrës.

Bis 2015 war Manza eine eigenständige Gemeinde. Obwohl ländlich gelegen und ohne größeres Zentrum, war die Gemeinde von 1996 bis 2015 als Bashkia eingeordnet, also als eine städtische Gemeinde.[2] In der ganzen Gemeinde lebten 6652 Einwohnern (2011).[1] Zur Gemeinde gehörten die Orte Armath, Borç, Hamallaj, Kameras, Kuçok, Manza, Rada und Shkalla.

Die Hauptstraße durch die Gemeinde

Manza liegt im Osten der Gemeinde rund 15 Kilometer von Durrës entfernt und nordwestlich angrenzend an Vora. Im Osten zieht sich Manza in die Westänge der Hügelkette Kodra e Gjatë, die hier eine maximale Höhe von etwas über 300 Metern erreicht und sich bis zum Kap Rodon erstreckt. Der westlichere, flache Teil des ehemaligen Gemeindegebiets liegt im weiten Tal des Unterlaufs des Erzen. Im Nordwesten bei Hamallaj sind es nur noch zwei bis drei Kilometer bis zur Küste der Adria, die hier die weite Bucht Gjiri i Lalzit bildet. Zur Bewässerung wurden in den Hügeln mehrere Staubecken angelegt. Nachbargemeinden waren Maminas im Süden, Sukth im Westen und Ishëm im Norden. Im Osten grenzt Manza an den Kreis Tirana mit der Gemeinde Vora sowie an die Gemeinde Kruja.

Etwas südlich von Manza bei Maminas verläuft die Autobahn SH2, die Durrës mit Tirana verbindet. Eine hier abgehende Straße durchquert die ganze Region von Süd nach Nord.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Ines Nurja: Censusi i popullsisë dhe banesave / Population and Housing Census – Durrës 2011. Rezultatet Kryesore/Main Results. Hrsg.: INSTAT. Pjesa/Part 1. Adel Print, Tirana 2013 (Instat.gov.al (Memento vom 13. November 2015 im Internet Archive) [PDF; 1,5 MB; abgerufen am 15. Mai 2018]).
  2. http://www.bashkiamanez.al/ (Memento vom 9. Februar 2014 im Internet Archive)