Marginalistik

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Die Marginalistik ist eine inter- und transdisziplinäre Wissenschaft, die aus humoristisch-satirischer Intention entstanden ist und sich am Beispiel abseitig erscheinender Themen (Marginalien) kritisch mit der Formalstruktur wissenschaftlichen Arbeitens und den politisch-soziologischen Rahmenbedingungen des Betriebs von Forschung und Lehre befasst. Daneben wird auch eine ernsthafte formalwissenschaftliche Behandlung randständiger und vernachlässigter Themen der Marginalistik zugerechnet. Daran sind Dutzende von Wissenschaftlern, meist Universitätsprofessoren und -dozenten, beteiligt. Beispiele sind Texte etwa über die „pränominelle Onomastik“, Studien zur „Rechtsnatur der Strandburg“, die pränatale Mediennutzung, die Gymnasiologie, den Zweck der Reißzwecke und die Frage, weshalb die Wurst schief durchschnitten wird.

Der Begriff Marginalistik ist auf Walter Hömberg und Eckart Klaus Roloff zurückzuführen, die in unregelmäßigen Abständen Aufsatzsammlungen zum Thema als "Jahrbuch" herausgeben.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rudolf Neumaier: Marginalistik, schräg durchgeschnitten. In: Süddeutsche Zeitung vom 10. August 2016, S. 11 (Rezension zu Band IV des Jahrbuchs für Marginalistik).
  2. Rezension in Heft 4/2011 der Fachzeitschrift Publizistik, S. 498–499.
  3. Rezension Zentrales am Rande. In: Neues Deutschland, 1. Dezember 2014, S. 16.
  4. Rezension Vom Rand aus, von Thomas Wagner, 11. Okt. 2016.