Maria Seifert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Maria Seifert Leichtathletik
Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 15. Mai 1991 (27 Jahre)
Geburtsort Erfurt, Deutschland
Größe 164 cm
Gewicht 52 kg
Beruf Kinderpflegerin
Karriere
Disziplin Sprint
Verein HSC Erfurt
Trainer Marion Peters
Status aktiv
Medaillenspiegel
Paralympics 0 × Gold 0 × Silber 3 × Bronze
IPC-Weltmeisterschaften 0 × Gold 2 × Silber 0 × Bronze
IWAS Under 23 World Games[1] 0 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
IPC-Europameisterschaften 2 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
IPC logo (2004).svg Paralympische Spiele
0Bronze0 2008 Peking 100 m und 200 m
0Bronze0 2012 London 200 m
IPC logo (2004).svg IPC-Weltmeisterschaften
0Silber0 2011 Christchurch 100 m
0Silber0 2013 Lyon 100 m
IPC logo (2004).svg IPC-Europameisterschaften
0Gold0 2012 Stadskanaal 100 m und 200 m
0Silber0 2012 Stadskanaal 4 × 100 m
0Bronze0 2014 Stadskanaal 100 m und 4 × 100 m
letzte Änderung: 15. September 2016

Maria Seifert (* 15. Mai 1991 in Erfurt, Thüringen) ist eine deutsche Leichtathletin in der Startklasse T37, die sich auf Kurzsprints spezialisiert hat. Sie läuft auch in der Staffel.

Berufsweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maria Seifert ist Kinderpflegerin in einem Kindergarten in Erfurt.[2]

Sportliche Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seifert kam über ihre Lehrerin in der Körperbehindertenschule in Erfurt zum Sport, weil sie „ziemlich schnell“ laufen konnte.[3]

Mit 17 Jahren gewann sie 2008 bei den Paralympics in Peking über 100 und 200 Meter Bronze. Viele Meister- und Vize-Meistertitel nicht nur bei Welt- und Europameisterschaften und Plätze unter den ersten Acht folgten, darunter Bronze über 200 Meter bei den Paralympics in London.

2016 bestritt Seifert ihre dritten Paralympics und kam als Mitglied der 4-mal-100-Meter-Staffel auf den 4. Platz.[4]

Maria Seifert ist beim HSC Erfurt. Sie tritt in der Startklasse T37 (Athletin mit Hemiparese – die sie rechts hat) an.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008 und 2012 wurde ihr vom Bundespräsidenten das „Silberne Lorbeerblatt“ verliehen.[5]

Beim Ball des Thüringer Sports von Landessportbund Thüringen und der Stiftung Thüringer Sporthilfe wurde Maria Seifert als „Thüringer Behindertensportlerin des Jahres 2012“ geehrt.[6]

Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 7. September 2016

  • 100 m: 14,08 s (Deutscher Rekord)
  • 4 × 100 m: 57,51 s

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

international

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. hießen bis 2015 IWAS World Junior Games
  2. Maria Seifert, auf: deutsche-paralympische-mannschaft.de, abgerufen 16. September 2016
  3. Dirk Pille: Thüringer Sportler privat: Paralympics-Ass Maria Seifert jagt Katzen hinterher und wandert gern in Tirol, auf: thueringer-allgemeine.de, vom 30. April 2014, abgerufen 18. September 2016
  4. Leichtathletik, 4 × 100 m Staffel, T35/T38 - stehend, Frauen, auf: sportschau.de, abgerufen 15. September 2016
  5. Bundespräsident ehrt Olympia-Teilnehmer mit der Auszeichnung des Silbernen Lorbeerblattes, auf: saar-report.de/, vom 7. November 2012, abgerufen 18. September 2016
  6. Ball des Thüringer Sports, auf: thueringersporthilfe.de, abgerufen 18. September 2016