Mariam Aslamasjan

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Mariam Aslamasjans Büste auf der Grabstele auf dem Komitas Pantheon, Jerewan

Mariam Arschaki Aslamasjan (armenisch Մարիամ Արշակի Ասլամազյան, russisch Мариам Аршаковна Асламазян; * 20. Oktoberjul./ 2. November 1907greg. in Basch-Schirak, Oblast Kars; † 16. Juli 2006 in Moskau) war eine armenisch-russische Malerin und Grafikerin.[1][2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aslamasjan absolvierte die Schule in Alexandropol und studierte dann in Jerewan am Technikum für Kunst und Industrie bei Sedrak Arakeljan und Stepan Aghadschanjan mit Abschluss 1929. Sie studierte dann in Leningrad am Institut für Proletarische Darstellende Kunst bei Kusma Sergejewitsch Petrow-Wodkin und Alexander Iwanowitsch Sawinow mit Abschluss 1933. 1939 wurde sie Mitglied der Künstlerunion der UdSSR und 1946 Mitglied der KPdSU.

Aslamasjan malte Genrebilder, Stillleben und Porträts. Ihre bekanntesten Werke entstanden in den 1940ern und 1950ern und thematisieren das Alltagsleben in Armenien. In vielen ihrer Bilder verwendete Aslamasjan ungemischte Farben.[3] Die Rückkehr des Helden (1943), das Lied des Helden (1944) und die Heldenmutter (1949) hängen in der Armenischen Nationalgalerie in Jerewan. Das Armenische Stilleben (1955) und der Blühende Rote Kaktus (1957) befinden sich in der Moskauer Tretjakow-Galerie.

Aslamasjan fand ihr Grab auf dem Komitas Pantheon in Jerewan. Aslamasjan jüngere Schwester Jeranuhi Aslamasjan war ebenfalls Malerin. In Gjumri wurde ein Museum der Schwestern Aslamasjan eingerichtet.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Цырлин И. И.: Мариам Асламазян. Moskau 1962.
  2. Artikel Aslamasjan Mariam Arschakowna in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)http://vorlage_gse.test/1%3D037448~2a%3DAslamasjan%20Mariam%20Arschakowna~2b%3DAslamasjan%20Mariam%20Arschakowna.
  3. Арт Панорама: Асламазян Мариам Аршаковна (abgerufen am 29. Dezember 2017).