Marianne von Rohden

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Marianne von Rohden (* 11. Januar 1785 in Kassel; † 16. Januar 1866 in Leipzig) war eine deutsche Malerin und Kopistin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von Rohden war die Schwester des Landschaftsmalers Johann Martin von Rohden. Sie heiratete 1807 den deutsch-italienischen Maler und Kupferstecher Ludwig Hummel. Das Ehepaar ging 1808 für fünf Jahre nach Paris, um im Auftrag des Herzogs von Oldenburg im Louvre Kopien anzufertigen, hauptsächlich nach Werken Raffaels. Hier wurde am 12. März 1811 ihre Tochter Suzette geboren. Das Mädchen wurde zunächst von den Eltern unterrichtet und ging dann nach Dresden. Nach dem Tod ihres Ehemannes im Jahr 1840 zog von Rohden zu ihrer Tochter Susette nach Leipzig. Diese war als Sängerin und Porträtistin tätig und heiratete 1841 den Komponisten, Thomaskantor und Geiger Moritz Hauptmann.[1] Susette Hauptmann fertigte unter anderem Porträts der Familie von Rohden an, auf einem ist ihre Mutter abgebildet.[2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • La Belle Jardinière nach Raffael, 1809, Verbleib unbekannt (Runge 1840, S. 375).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hauptmann, Suzette. In: Hans Vollmer (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 16: Hansen–Heubach. E. A. Seemann, Leipzig 1923, S. 135.
  2. Drei Porträts der Familie von Rohden. Museum Kassel, abgerufen am 24. Februar 2020 (Hauptmann, Susette, Paris 12.3.1811 – 30.10.1890 Leipzig – von links nach rechts, Francesco von Rohden (1817–1903), in der Mitte Marianne von Rohden, rechts der Advokat Raimund von Rohden und der Maler Alberto von Rohden).